Das Internet der Dinge

Sensoren liefern neue Informationen über den Status und die Benutzung unserer alltäglichen Gebrauchsgegenstände. Hierdurch entsteht ein Internet der Dinge welches unsere Interaktion mit Produkten verändern kann.

GreenGoose ist eines der ersten Unternehmen welches Sensoren für Konsumenten entwickelt, die nicht den Besitzer selbst vermessen, sondern die Dinge die er benutzt. Die von Green Goose angebotene Infrastruktur aus Basisstation sowie kostengünstigen und energieeffizienten Sensoren ermöglichen einen stückweisen Aufbau des Internets der Dinge im heimischen Umfeld. Einer der ersten Anwendungsfälle welchen GreenGoose gezeigt hat, ist die Zahnpflege. Folgendes Video zeigt, wie Spielmechaniken eingesetzt werden können, um Kinder zum Zähneputzen zu motivieren.

Andere Anwendungsfälle des Anbieter zielen darauf ab, Jungs eine sitzende Toilettenbenutzung näher zu bringen oder den verantwortungsbewussten Umgang mit Haustieren zu erlernen. Mit dem Ansatz, Dinge des realen Lebens mit dem Internet zu verbinden ist GreenGoose nicht alleine. Eines der erfolgreichsten Projekte auf der amerikanischen Crowdfunding Plattform Kickstarter war ein Gerät, dass mit den Slogan „listen to your world, talk to the internet“ beworben wurde. Über WiFi mit dem Internet verbunden, kann Twine Erschütterungen, die Temperatur oder andere Daten auf einer Website oder dem Smartphone visualisieren. Die Lösung für Technikfreaks und Bastler ist dabei enorm erfolgreich. 35 Tausend Dollar wollten die Entwickler einsammeln um Ihr Projekt zu finalisieren, die begeisterten Kunden haben insgesamt 556 Tsd. Dollar investiert. Damit ist Twine ein spannender Ansatz um Informationen über seine Umgebung in das Internet zu bringen und nutzbar zu machen. Neue Anwendungen für das Internet der Dinge werden nicht nur auf Kickstarter unterstützt. Auch der Venture Capital Fond Atomico Ventures des Skype Gründers Niklas Zennstrom’s glaubt an das Potential und hat in die Plattform EVRYTHNG investiert. EVRYTHNG möchte physikalischen Dingen eine digitale Repräsentation ermöglichen, über welche sie untereinander oder mit ihrem Besitzer kommunizieren können. Wie so etwas konkret aussehen kann, hat Toyota hat mit Unterstützung von Salesvorce gezeigt. Das soziale Netzwerk „Friend“ stellt dem Nutzer Informationen seines Fahrzeugs wie Reifendruck oder Batterieladestand online zur Verfügung. So wird das Auto zum Freund seines Besitzers und kommuniziert mit ihm über Facebook und Twitter. Eine Demonstration des Konzepts sehen sie in folgendem Video.

http://www.youtube.com/watch?v=QzeIrH2pIZc

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