Fitbit One – Die Neuauflage eines Klassikers

Mit jeder neuen Generation seiner Aktivitäts-Sensoren erweitert Fitbit deren Funktionsspektrum. War der Original Fitbit ein Schrittzähler mit der Möglichkeit seinen Schlaf zu messen, konnte sein Nachfolger auch die Anzahl der zu Fuss gestiegenen Stockwerke erfassen. Die aktuelle Variante von Fitbits Aktivitätsmonitor ist darüber hinaus mit einem integrierten Vibrationsmotor ausgestattet – damit kann der Tracker auch als „lautloser“ Wecker eingesetzt […]

Mit jeder neuen Generation seiner Aktivitäts-Sensoren erweitert Fitbit deren Funktionsspektrum. War der Original Fitbit ein Schrittzähler mit der Möglichkeit seinen Schlaf zu messen, konnte sein Nachfolger auch die Anzahl der zu Fuss gestiegenen Stockwerke erfassen. Die aktuelle Variante von Fitbits Aktivitätsmonitor ist darüber hinaus mit einem integrierten Vibrationsmotor ausgestattet – damit kann der Tracker auch als „lautloser“ Wecker eingesetzt werden. Auch das Design des Fitbit One wurde neu aufgelegt. Dabei wurde die Klammerform der älteren Geräte aufgegeben sodass das Gehäuse nun eine wesentlich kompaktere Form aufweist. Der One ist in verschiedenen Farben erhältlich und kommt in mit einer matten Rückseite sowie einer Hochglanz Front. Das Display ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich heller und schärfer, sodass nun unter allen Lichtbedingungen optimale Lesbarkeit garantiert ist. Insgesamt befinden sich Verarbeitungsqualität und Materialanmutung auf einem sehr hohen Niveau.

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Fitbit One mit neuem Design

Um Schritte zählen zu können, muss der Tracker in der Hosentasche oder im Geldbeutel mitgeführt werden. Zur Befestigung an der Kleidung wird das Gerät mit einer gummierten Halterung geliefert. Mit dieser Bauweise unterscheidet sich der One von Fitbits Modell Flex, dass wie ein Armband am Hangelenk getragen wird. Neben der Aktivitätsmessung kann der One auch zur Schlafanalyse verwendet werden, wobei man sich durch einen integrierten Vibrationsmotor auch von dem Gerät aufwecken lassen kann. Hierzu wird der Fitbit in ein Armband gesteckt und über dem Handgelenk befestigt, wodurch die Bewegungen im Schlaf erfasst und ausgewertet werden. Möchte man mit dem Gerät tagsüber im Gummihalter seine Schritte zählen und Nachts am Handgelenk seinen Schlaf messen, muss man den One täglich erneut mit den jeweiligen Halterungen an Körper und Kleidung befestigen. Die als Armband konzipierten Schrittzähler Fitbit Flex und Jawbone Up sind hier praktischer.

Wie bei den anderen Modellen von Fitbit erfolgt die Synchronisation beim One ebenfalls über Bluetooth 4.0. Ein kompatibles Smartphone vorrausgesetzt (z.B. iPhone ab 4S oder Samsung Galaxy ab S3), bleibt der Schrittzähler auch im Hintergrund mit der Fitbit App verbunden, sodass auch ohne manuelle Synchronisation aktuelle Daten angezeigt werden. Auch wenn das eigene Smartphone nicht mit der energiesparenden Bluetooth-Schnittstelle ausgestattet kann der Fitbit One verwendet werden. Ein kleiner USB Empfänger für den Computer stellt dann sicher, dass die Daten im eigenen Online-Profil landen. Zusätzlich zur Aktivitäts- und Schlafmessung eignen sich Fitbit’s App und Online-Portal auch zur Aufzeichnung der eigenen Ernährung oder von Werten wie Gewicht, Blutdruck oder Blutzucker wodurch ein umfassendes Gesundheitsprofil erstellt werden kann.

Fitbit App

Insgesamt ist Fitbit mit dem One eine tolle Neuauflage seines Schrittzählers gelungen. Materialanmutung und Verarbeitungsqualität wirken hochwertig und eine Deutsch-sprachige Nahrungsmittel-Datenbank vereinfacht die Aufzeichnung der gegessenen Nahrungsmittel. Wer neben seiner Aktivität auch seinen Schlaf erfassen möchte sollte auch einen Blick auf Fitbit’s Flex werfen, welcher als Armband am Handgelenk getragen wird. Für alle die den Formfaktor zum Anstecken bevorzugen bietet der One ein rundes Gesamtpaket. Ebenfalls interessant von Fitbit ist das Armband Flex, über welches ich hier berichtet habe. Den Fitbit One bei Amazon gibts hier.

Neben dem Fitbit One habe ich mittlerweile über 15 weitere Aktivitäts-Tracker getestet. Die Vor- und Nachteile der gängigsten Modelle findet Ihr im Activity-Tracker Überblick.

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