Fitbit Flex – Den Schrittztähler an die Hand genommen

Fitbit gilt als Pionier der modernen, vernetzen Schrittzähler. Mit dem Flex bieten die Kalifornier erstmals ein Armband fürs Handgelenk.

Fitbit Flex Activity Tracker colorsDer Flex ist Fitbits erster Aktivitätsmonitor in Form eines Armband. Damit bietet der Schrittzähler-Pionier vier Jahr nach seinem ersten Modell jetzt auch ein Gerät in dem Formfaktor, den Firmen wie Nike und Jawbone populär gemacht haben. Im Gegensatz zum Wettbewerb setzt Fitibit dabei auf eine zweiteilige Konstruktion – der eigentliche Tracker befindet sich in einem kleinen Plastikgehäuse und wird in ein flexibles Armband eingesetzt. Durch die Unterbringung der Technik in dem kleinen Gehäuse kann auf flexible Elektronik wie Leiterbahnen und Akkus verzichtet werden, welche bei anderen Geräten in der Vergangenheit oft zu Qualitätsproblemen geführt haben. Das Prinzip aus kleinem Tracker und Gummi-Halterung ist bereits von den Fitbit Modellen One und Zip bekannt – beim Flex ist es erstmals möglich verschieden-farbige Armbänder zu kaufen um den Tracker an die eigene Mode anzupassen. Vorteilhaft an dieser Bauweise des Flex ist, dass der Tracker, möchte man einmal ohne Armband unterwegs sein, auch unauffällig in Geldbeutel oder Tasche getragen werden kann.

Fitbit Flex Elektronik
Tippt man mit dem Finger auf den Tracker geben fünf kleine LEDs Aufschluss über die eigene Aktivität und signalisieren in 20-Prozent Schritten, wie viel von seinem Tagesziel man erreicht hat. Zusätzlich wird man beim Erreichen einer selbtgewählten Schrittezahl über die Vibration des Flex am Handgelenk auf den eigenen Erfolg aufmerksam gemacht. Dieser Ansatz kann ein herkömmliches Display zwar nicht vollständig ersetzen, liefert aber genug Information um auch ohne ständige Synchronisation mit dem Smartphone von dem Feedback des Trackers zu profitieren.

Datenübertragung und Auswertung beim Fitbit Flex

Die Übertragung der Daten erfolgt über das energiesparende Bluetooth 4.0, welches in den aktuellen Smartphones von Apple aber auch bei vielen Android Modellen integriert ist. Ist das eigene Smartphone nicht kompatibel, können die Daten auch über den Computer ins Online-Profil übertragen werden. Dieses wurde erst kürzlich überarbeitet und bieten nun ein konfigurierbares Dashboard, welches dem Nutzer ermöglicht, die Anzeige von Werten wie Schrittezahl, Strecke oder Gewicht selbst auf dem Startscreen anzuordnen. Ähnliches gilt auch für die Smartphone App, welche ebenfalls auf die Bedürfnisse des Nutzers angepasst werden kann. Neben dem Aktivitäts- und Schlafmonitoring bietet der Fitbit Flex auch eine stille Alarmfuntion, welche am Smartphone eingestellt durch Vibration des Geräts am Handgelenk aufweckt.
Fitbit Flex Smartphone App

Akkulaufzeit und Gesamteindruck des Fitbit Flex

Die Akkulaufzeit des Fitbit Flex fällt mit 4-5 Tagen im Vergleich zu anderen Aktivitäts-Trackern eher knapp aus – ein Kompromiss um die Elektronik in dem Gehäuse klein zu halten. Ansonsten macht Fitbit’s neuer Tracker einen gelungenen Gesamteindruck. Auch wenn Design und Material etwas weniger spektakulär ausfallen als bei den Geräten von Nike und Jawbone erhält man für vergleichsweise günstige 99€ ein stimmiges Produkt. Die Bluetooth-Verbindung zum Smartphone ermöglicht einen einfachen und schnellen Blick auf die Daten. App und Web-Portal erlauben ein umfangreiches Tracking und lassen sich gut an die eigenen Anforderungen anpassen. Über die anderen Fitbit Tracker Zip und One habe ich ebenfalls auf igrowdigital berichtet. Den Flex gibts hier bei Amazon.

Neben dem Fitbit Flex habe ich mittlerweile über 15 weitere Aktivitäts-Tracker getestet. Die Vor- und Nachteile der gängigsten Modelle findet Ihr im Activity-Tracker Überblick.

One Comment

  1. Claudia

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    Danke für die sachliche Zusammenfassung. Mir erschileßt sich bei all den Armbändern nicht so sehr, worin der Reiz besteht. Ich trage einen Schrittzähler doch lieber unauffälliger an der Hose. Aber ich trage ohnehin nicht gern etwas am Handgelenk, sei es nun eine Uhr oder sonstwas – ich gebe zu, damit scheide ich einfach aus der Zielgruppe aus 😉

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