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Fitbit Zip – Ein Schrittzähler mit Bewegungsfreiheit

Ein gutes Jahr nach dem letzten Update seines Schrittzählers hat Fitbit zwei neue Produkte vorgestellt – den Zip und den One. Der Zip ist dabei als Einstiegsmodell mit geringerem Funktionsumfang konzipiert und bringt dennoch einen entscheidenden Vorteil – das Gerät läuft mit einer Batterie ein halbes Jahr und muss nicht aufgeladen werden. Abgesehen davon verhält sich der Zip ähnlich wie das bisherige Modell Fitbit Ultra, nur dass er keine Stockwerke zählt und nicht zur Schlafmessung eingesetzt werden kann. Als zusätzliche Funktion hat Fitbit die Datenübertragung zum Smartphone über den neuen Bluetooth 4.0 Standard integriert, welcher eine energiesparende Synchronisierung der Daten ermöglicht (aktuell nur iPhone 4S und 5) .
Fitbit Zip

Der Fitbit Zip ist ein echtes Lifestyle Gadget

Der Zip hat eine ovale Form und ist in verschiedenen Farben erhältlich. Design und Material sind von hoher Anmutung sodass hier der Eindruck eines echten Lifestyle Gadgets entsteht. Auch sonst macht der kleine Sensor einen durchdachten Eindruck – je nach Vorliebe kann man das Gerät in die Hosentasche stecken oder mit der mitgelieferten Gummihülle am Hosenbund, Büstenhalter oder einer Halskette befestigen. Durch Tippen auf das Gehäuse wird das Display des Zips aktiviert und die Anzeige der aktuellen Schrittezahl oder der Uhrzeit aufgerufen. Weitere Informationen liefert die iPhone App, mit welcher die aktuelle Anzahl an Schritten, die verbrauchten Kalorien und die eigene Aktivität im Vergleich zu den Freunden angezeigt werden kann. Ebenso lassen sich gegessene Nahrungsmittel mit der App protokollieren, wodurch man einen Überblick über die zu sich genommenen Kalorien erhält. Noch detailliertere Informationen liefert das Online-Profil, wobei neben der Anzahl der Schritte auch ein Aktivitätsindex und ein Aktivitäts-Profil über den Tagesablauf eingesehen werden können. Dieses Online Profil bietet darüber hinaus die Möglichkeit diverse Gesundheitswerte wie z.B. Blutdruck und Blutzucker aufzuzeichnen, wodurch man sich bei Bedarf eine persönliche Gesundheitsakte erstellen kann.
Fitbit Zip white

Der Fitbit Zip ist eine gelungene Neuentwicklung

Fitbits neues Tracker besticht durch seine kompakte Bauform, die komfortable Datenübertragung mit Bluetooth 4.0 und den praktischen Betrieb ohne das Gerät aufladen zu müssen. App und Onlineplattform ermöglichen ein umfangreiche Analyse und eine individuelle Ergänzung der Aktivitätsdaten. Dieses Funktionsspektrum, das tolle Design und der Preis von 59,90 € machen den Zip zu einer klaren Kaufempfehlung für alle Einsteiger und fortgeschrittene Zugleich. Lediglich wer seinen Schlafverhalten aufzeichnen möchte, sollte sich den Fitbit One ansehen, über welchen ich ebenfalls berichtet habe. Den Zip beim Amazon gibts hier.

Weitere Informationen zum Fitbit Zip und wie sich dieser von den anderen aktuellen Fitbit Modellen unterscheidet, erfährst Du im Artikel Welcher Fitbit passt zu mir?

Quantified Self auf Deutsche Startups

deutsche startups
Im Vorfeld des ersten Show & Tell der Berlin Quantified Self Meetup Group hat mich Deutsche Startups zu Quantified Self befragt. Das Interview umfasst die Beschreibung der Quantified Self Bewegung aber auch Themen wie Datenschutz und Privatsphäre, mögliche Veränderungen im Gesundheitssystem und Selbstvermessung als Gefahrenquelle durch Messfehler oder Fehlinterpretation von Daten. Hier gehts zum Artikel Quantified Self ist einer der Top Trends des Jahres auf Deutsche Startups.

 

Quantified Self

Quantified Self bezeichnet das Netzwerk aus Anwendern und Anbietern, die durch persönliche Daten, komplexe Zusammenhänge verstehen wollen und durch anschließende Selbstreflexion, ihre Lebensqualität verbessern oder Handlungen effektiver gestalten wollen.

Momentan liegt der Fokus auf Gesundheit und Sport, jedoch ist Quantified Self nun auch in anderen Anwendungsgebieten anzutreffen, wie z.B  bei der Steigerung der Produktivität. Eine Überprüfung der eigenen Daten, in Bezug auf Verhalten und Wohlbefinden, kann als Motivation dienen und Aufschluss geben, über bestimmte Zusammenhänge, die ohne Self-Tracking nicht möglich gewesen wäre.

Ein wichtige Bestandteil des Quantified Self Netzwerks sind die weltweit abgehalten die “Show & Tell” Veranstaltungen. Dort können sich Anwender ihre Erfahrungen austauschen und ihr Wissen vergrößern und auch durch Präsentationen verbreiten.
Ziel der Quantified Self Community, ist Wissen, über das Potential der Nutzung von persönlicher Daten, zu verbreiten.

Mehr zu Quantified Self gibt es hier.

igrowdigital und die Zukunft

Seminar Gemeinsam mit ca. 40 Vertretern verschiedenster Verbände, Hochschulprofessoren und anderen Experten war ich gestern auf den Foresight-Workshop „normative Gesellschaftstrends“ im Auftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung eingeladen. Die vom VDI Technologiezentrum in Verbindung mit dem Fraunhofer Institut durchgeführte Veranstaltung hatte das Ziel, für das Jahr 2030 Trends in Bereichen wie Multikultur, Governance, Nachhaltigkeit oder sozialer Kohäsion zu identifizieren. Die Arbeitsgruppe zum Thema Virtualisierung durch digitale Technologien welche ich unterstützten durfte, widmete sich der These „sein bedeutet online sein“. Hierzu diskutierten wir die Bedeutung des Internet of Things in einem zukünftigen Alltag, die Nutzung von Wearable Technologies wie Biosensoren, Smart Watches und Augmented Reality Displays sowie die Rolle von Assistenzdiensten welche von Computertechnologien bereit gestellt werden.

Augmented Reality Brille
Quelle: Vuzix

Eines der großen Themen schien hierbei der Wandel von

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Internationale Quantified Self Kultur in Berlin

Gemeinsam mit einigen Co-Organisatoren habe ich am 17. Oktober die englischsprachige Berlin Quantified Self Meetup Group gegründet. Das erste Meetup der neuen Berliner Gruppe findet am 22. November statt. Unter den Sprechern sind zwei bekannte Personen aus der Quantified Self Szene. Steven Dean ist Designer, Dozent an der New Yorker Universität und Unternehmer in der digitalen Gesundheitsbranche. Darüber hinaus ist Dean Organisator der New Yorker QS Gruppe und Partner des Inkubators PREHYPE welcher mit Firmen wie Path oder Intel zusammenarbeitet. Am 23. November spricht Dean auf der Berliner Konferenz MEDlove über User Experience und Service Design im Gesundheitswesen. Umso erfreulicher, dass wir

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MEDlove 2012 Konferenz in Berlin

UX & Healthcare Summit
Am 23.11 trafen sich zahlreiche Kreative und Healthcare Professionals in Berlin zur MEDlove. Die Konferenz, welche in diesem Jahr erstmalig stattfand, legte den Schwerpunkt auf Usability und Service-Design im Gesundheitswesen und lieferte damit einen interessanten Blickwinkel. Im Auditorium Friedrichstraße stilvoll untergebracht, bot die MEDlove eine stimmige Mischung aus Vorträgen und Networking. Den Beginn des Programms bildete Steven Dean aus New York, Unternehmer und Dozent an der NY University. Getreu dem Motto „Sense and Sensemaking“ sprach er über die Bedeutung von Patientendaten und wie Service-Design das Gesundheitswesen verbessern könne. Dean, welcher Leiter der New Yorker Quantified Self Gruppe ist, schilderte auch das Potential von neuen Konsumentenlösungen wie Schrittzählern und anderen vernetzten Sensoren für einen gesünderen Lebensstil – ein Thema, welches im Laufe der Konferenz noch häufiger erwähnt wurde.

MEDlove Präsentation
copyright by malteprien.com

Mein persönliches Highlight der MEDlove war

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Transhumanismus und Singularity

Die vergangenen Monate habe ich mich mit den Themen Transhumanismus und Singularity auseinandergesetzt. Mit 12 Stunden Interviews und Berichten erschloss die Dokumentation Mensch 2.0 das Thema sehr umfassend. Sehr passend kam hinzu, dass ich kürzlich ein Münchner Mitglied der SENS Foundation kennengelernt habe, welche sich mit Life-Extension (der Verlängerung der Lebenszeit) auseinandersetzt. Der neue Kontakt ist auch Mitglied eines Kryopräservations-Labors im Raum München, in welchem die Konservierung des menschlichen Körpers (wenn auch nur am Versuch mit Zellkulturen) für eine zukünftige Wiedererweckung zum Leben erforscht wird. Sowohl das Münchner SENS Team wie auch die Mitglieder des Kryonik-Labors sind offen für Interessierte und Mitstreiter, den Kontakt stelle ich ggf. gerne her. Für die eigene Recherche zu Transhumanismus empfehle ich die Webseite Humanity+ welche mit zahlreichen Artikeln, Informationen und Foren das virtuelle Zentrum der Bewegung darstellt.

Ein interessantes und zugleich unterhaltsames Fundstück während meiner Recherche von Transhumanismus und Singularity war der Film „The Singularity is near“, welcher die Themen Robotik, Kybernetik, künstliche Intelligenz und Virtual Reality behandelt.

Kurzweils Konzept der Singularity, das durch die exponentielle Zunahme von

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Die Health 2.0 Europe Konferenz in Berlin

Health Europe 2.0 Am 6. und 7. November fand die Health 2.0 Europe in Berlin statt. Bei der Konferenz, welche zum zweiten mal in Berlin abgehalten wurde, trafen sich ca. zweihundert Entwickler, Unternehmer, Investoren und Experten zu Panels mit diversen Schwerpunkten rund um digitale Technologien im Gesundheitswesen. Bereits im direkten Vorfeld der zweitägigen Konferenz fanden weitere Health 2.0 Veranstaltungen statt. So nahmen zahlreiche Entwickler, Designer und Unternehmer am 3. und 4. November an dem mit Preisgeldern in Höhe von 10tsd. € dotierten Code-a-thon teil. Hier entwickelten sieben Teams Apps und Dienste aus dem Health 2.0 Umfeld wobei die Smartphone-App „Jog-War“ mit einer interessanten Spielmechanik als Sieger hervorging. Bei der GPS-basierten Sportlösung eines vierköpfigen internationalen Teams, markiert der Athlet durch Laufen ein virtuelles Revier und muss dies gegen andere Jogger verteidigen.

Health 2.0 Europe 2012
Die Panels der Health 2.0 behandelten Themen wie

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Mensch 2.0 – Robotik, Kybernetik und Künstliche Intelligenz

Basil Gelpke und Alexander Kluge haben in der Dokumentation Mensch 2.0 umfangreiches Material zu den Themen Robotik, Kybernetik und künstliche Intelligenz veröffentlicht. Die 12-stündige DVD Sammlung gibt mit zahlreichen Beiträgen mit u.A. Ray Kurzweil und Aubrey de Grey Einblicke in Zukunftsthemen wie die zunehmende Verschmelzung von Mensch und Technologie und die Verlängerung der Lebenserwartung bei gleichzeitiger Überwindung altersbedingter Erkrankungen.

Die überwiegend aus Interviews bestehende Dokumentation kommt mit Höhen und Tiefen und verliert sich manchmal in einer all zu philosophisch abstrakten Betrachtungsweise. Im Gegenzug bietet Mensch 2.0 einen guten Überblick über die Forscher, Innovatoren und Visionäre in den Bereichen Kybernetik und Transhumanismus. Ein Zusammenschnitt der umfangreichen Materials läuft derzeit auch in einigen Kinos.