Know How und Events für Macher

Digitale Lösungen für Sport, Gesundheit und Selbstverwirklichung bieten ein enormes Potential. Wie setzt man dies als Anbieter um und auf welchen Events trifft sich die Branche?

Digitale Lösungen für Sport, Gesundheit und Selbstverwirklichung bieten ein enormes Potential. Wie setzt man dies als Anbieter um und auf welchen Events trifft sich die Branche?

Die Zukunft der Wearables

MoodSweater
Bei Quantified Self Enthusiasten sind Wearables wie Actvitiy Tracker schon seit Jahren beliebt und mittlerweile erfreut sich das Thema auch bei einer breiteren Masse großer Popularität. Trend-Analysten haben 2014 zum Jahr der Wearables ernannt und Fitness-Armbänder, Smartwatches und Datenbrillen werden mit zunehmendem Interesse und Eifer diskutiert. Einer Studie von ABI Research zufolge soll der Absatz der Wearables in diesem Jahr auf 90 Millionen verkaufte Geräte gegenüber 50 Millionen im Vorjahr ansteigen. Die treibende Rolle hierbei spielen auch 2014 Sport- Activity- und Gesundheits-Tracker welche mittlerweile in verschiedensten Varianten angeboten werden. Smartwatches und Datenbrillen erobern sich hingegen erst langsam ihren Markt im Mainstream – hier fehlt noch eine echte Killer-Applikation welche die Produkte für Pivatanwender interessant macht. Dennoch ist eine Entwicklung hin zu technisch immer ausgereifteren Wearables auszumachen – dabei kann man folgende Trends beobachten:

1. Wearables werden immer smarter

Einfaches Aktivitäts-Monitoring und die Berechnung der verbrauchten Kalorien reichen bei der neuesten Generation von Trackern nicht mehr aus.

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Interview: Facebook’s Rolle bei Self-Tracking und Gesundheit

Welche Rolle spielt Facebook bei Self-Tracking Diensten? Welche Daten hat das soziale Netzwerk und was passiert wenn man seine Quantified Self Apps mit dem Netzwerk verbindet? Diese Fragen und vieles mehr beantwortet Philipp Roth, Gründer und Chefredakteur von Allfacebook.de im Interview.

philipp roth

Hallo Philipp. Welche Daten sammelt Facebook über seine Nutzer und wie kann man selbst erfahren, welche Daten Facebook über einen hat?

Philipp Roth: Sehr pauschal gesagt sammelt Facebook alles, was es bekommen kann. Was Facebook an Daten bekommt, bestimmt dabei aber primär der Nutzer. Je besser das eigene Profil mit Hobbys, Filmen und Posts gefüllt ist, desto mehr weiß Facebook auch über den Menschen hinter dem Profil. Dazu kommen natürlich noch alle privaten Nachrichten mit Freunden, alle Kommentare und so weiter. Neben selbst vom Nutzer eingegebenen Daten gibt es dann noch eine ganze Menge an sogenannten Meta-Daten. Das kann dann so etwas sein wie deine IP-Adresse, den Browser, den du nutzt, wann du dich eingeloggt hast und wie oft du mit welchen Freunden interagierst.

Wer einen Überblick bekommen will, der kann sich die Daten einfach mal downloaden. Facebook bietet in den Einstellungen die entsprechende Option an. Dort ist dann das meiste der Daten drin. Noch mehr erhält man, wenn man seine Daten über das europäische Datenschutzgesetz anfordert.

Gibt es auch Daten oder Annahmen, die Facebook über die Gesundheit eines Nutzers hat?

Philipp Roth: Eigentlich nicht, beziehungsweise nur, wenn es der Nutzer auch selbst äußert oder eine Aktivität andeutet. Wenn man seinen Status mit „… feeling sick.“ verknüpft, ist das für Facebook eine Information, oder wenn man im Krankhaus eincheckt oder zwei Mal die Woche im Fittnessstudio.

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Bachelor Thesis zu Quantified Self und Big Data

Unter dem Titel „Sind wir bereit für den Big Data Lifestyle?“ hat Bianca Emmert eine Bachelor Thesis zum Thema Quantified Self verfasst. Im Selbstversuch über 85 Tage hat sie diverse Self-Tracking Dienste ausprobiert und auf ihre Eignung zur Nutzung im Alltag untersucht. Außerdem beinhaltet ihre Arbeit einen Überblick zu Self-Tracking Tools, Big Data und der Entwicklung der Quantified Self Bewegung. Das Abstract zu ihrer Arbeit gibt einen Einblick in die Fragen die Bianca Emmert erörtert:

„Die Beziehung zwischen Mensch und Technik hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Die ständig neuen Entwicklungen in Verbindung mit grenzenlos verfügbarem Internet eröffnen uns unendliche Möglichkeiten der Selbstvermessung. Die gesammelten Daten können Antworten auf Fragen geben, die vielleicht noch nicht gestellt wurden. Ist das Leben nach Zahlen die Zukunft? Sind wir bereit für den Big-Data- Lifestyle?“

Die vollständige Bachelor Thesis „Sind wir bereits für den Big Data Lifestyle“ zum Download gibt es hier.

Großer Wearables Bericht in der c’t

Bild Wearables

Für die aktuelle c’t habe ich einen Bericht über Wearable Computing und andere Wearable Technologien geschrieben. Dieser beschreibt auf vier Seiten die großen Wearable-Trends wie Activity Tracker, Smartwatches und Datenbrillen, aber auch Zukunftstechnologien wie smarte Textilien und Kontaktlinsen mit integrierten Displays. Im Artikel befindet sich ein Interview mit Intel’s Chief Futurist Steve Brown den ich auf der Inside Augmented Reality sprechen konnte. Im c’t Wearables Bericht schildert er seine Einschätzung über den aktuellen Stand und Zukunftstrends bei Wearables. Erschienen ist der umfassende Überblick zu Wearable Technologien in der Ausgabe 25/13 welche seit dem 18.10.13 erhältlich ist.

 

Einen aktuellen Überblick über verschiedene Activity Tracker, findest du hier

Die umfangreichen und detaillierten Funktionen und Testberichte der einzelnen Wearables kannst du auch auf meiner Seite finden.

Self-Tracking und Wearables auf der Medizintechnik-Messe MEDICA

MEDICA LogoVom 20. bis zum 23. November findet in Düsseldorf die Welt-größte Fachmesse und Konferenz rund um Medizintechnik, Laborausstattung und Arzneimittel statt. Auch im Bereich Quantified Self und Wearables bietet die MEDICA gute Informations-Möglichkeiten. Im Rahmen des MEDICA Health IT Forums findet eine Podiumsdiskussion zum Thema Self-Tracking statt, welche Moderator Hans Peter Bröckendorff mit Martin Jöhnk von der Telekom und mit mir, als Vertreter von Quantified Self Deutschland, führt. Ziel der Session ist es, die Marktchancen vernetzter Gesundheitssensoren für Privatanwender abzuwägen, den medizinischen Nutzen des Self-Tracking zu diskutieren und das Spannungsfeld auszuleuchten, welches sich zwischen präventivem Gedanken und datenschutzrechtlichen Risiken auftut. Meine Kollegen von Wearable Technologies befinden sich ebenfalls auf der MEDICA und präsentieren am Stand C03 in Halle 15 die neuesten Wearable Tech Anwendungen im Medizinbereich. Mit dabei sind Anbieter von Sensoren, die Physiotherapie spielerisch unterstützen aber auch smarte Textilien, die Druckverteilungen beim Liegen oder Gehen erkennen und die für Wearables so wichtigen Anbieter von elektronischen Schaltungen und Batterien. Ich freue mich auf eine spannende Diskussion und interessante neue Technologien bei der Show von Wearable Technologies sowie viele interessierte Besucher auf der MEDICA.

insideAR 2013 Augmented Reality Konferenz in München

insideAR 2013

Am 10. und 11. Oktober findet die insideAR 2013 in München statt, eine der weltweit führenden Konferenzen für Augmented Reality. Das Programm klingt vielversprechend: Metaio wird die erste AR-Anwendung sowie den ersten AR-Browser auf Google Glass präsentieren und auch Vuzix und Epson werden ihre Smart Glasses mit Augmented Reality-Unterstützung vorführen. Mercedes präsentiert eine Navigation, die unmittelbar im Sichtfeld des Fahrers angezeigt wird und auch die neue Audi App, die IKEA Katalog App 2014 und die McMission-App für McDonald’s werden live auf der InsideAR vorgeführt. Ich freue mich sehr bei dieser hochkarätigen Konferenz dabei zu sein und erwarte zwei Tage voller interessanter Ausblicke in die Zukunft.

Quantified Self Vortrag auf der Mobile Tech Conference

Vom 2. bis zum 5. September findet in Berlin die Mobile Tech Conference 2013 statt. Mit der Abendveranstaltung „Mobile Tech Open“ beinhaltet das Programm am 3. September auch zwei öffentliche Vorträge. Neben dem Talk „Jenseits mobiler Anwendungen“ von Sascha Wolter freue ich mich, hier die Quantified Self Bewegung und die neusten Trends aus dem Bereich Quantified Self und Wearable Technologies vorstellen zu können. Die Mobile Tech Open Abendveranstaltung beginnt um 18:30 Uhr im Grand Hyatt Hotel und bietet neben den Vorträgen auch die Gelegenheit zu einem lockeren Networking. Der Besuch der Mobile Tech Open ist kostenlos – hier geht’s zur Anmeldung.

Quantified Self Deutschland wird erwachsen

Seit bald zwei Jahren engagiere ich mich für die Quantified Self Bewegung und habe hierdurch viele interessante Menschen und Themen kennengelernt. Auch wenn unsere Aktivitäten von Seiten der Medien zu Beginn mit Skepsis betrachtet wurden und ehemalige Pharma-Lobbyisten gezielt Fehlinformationen verbreitet haben, hat sich die Situation zunehmend zum Positiven geändert – und dass die Presse mehr gefallen daran findet, über selbst-vermessende Freaks zu berichten als das Phänomen „Selbsterkenntnis durch Zahlen“ sachlich zu betrachten, ist zugleich schade aber auch verständlich.

Quantified Self Meetup in Berlin
Eines der ersten Quanrtified Self Meetups in der Berliner c-base

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