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Data Natives Konferenz in Berlin – Gewinnspiel

„A Conference for the Data Driven Generation“ ist, wie sich meine regelmäßigen Leser sicher vorstellen können, eine Ansage die mir gefällt. Deshalb freue ich mich auch schon sehr auf die Data Natives, welche am 19. und 20. November in Berlin stattfindet. Auf dem Programm stehen Vorträge und Networking vom Feinsten. Experten von Blue Yonder, Google, Kreditech und vielen mehr werden über die verschiedenen Facetten von Big Data und Machine Learning sprechen, des Weiteren gibt es Pitches von Startups –  die Bewerbung für einen Pitch-Slot  scheint noch möglich zu sein.  Als Supporter aller Daten-Enthusiasten habe ich für Euch, liebe Leser einen besonderen Deal vereinbart: Bestellt Euer Ticket mit dem Rabattcode „DNIGROWDIGITAL“ und erhaltet 20% Rabatt auf Euer Ticket (Angebot limitiert). Die Glückspilze unter Euch haben sogar die Möglichkeit eines von 5 Tickets für die Data Natives zu gewinnen! Teilt hierfür diesen Post in einem Netzwerk Eurer Wahl und hinterlasst einen Kommentar aus dem hervorgeht, dass ihr gerne ein Ticket gewinnen wollt. Alle 5 Gewinner werden bis Sonntag 16.11 informiert. Viel Glück und viel Spaß auf der Data Natives!

Versicherungen und Self-Tracking

Die Versicherung Generali möchte Boni auf Basis von Gesundheitsdaten gewähren

Gesundheit liegt im Trend und nimmt bei vielen Menschen einen immer höheren Stellenwert ein. Bionahrung, Fitnessstudios und Gesundheits-Apps boomen und insbesondere die digitale Gesundheitsbranche verzeichnet außerordentliche Wachstumsraten. Dabei ist es heutzutage gar nicht so einfach gesund zu leben. Der technologische Fortschritt hat unser Leben in vielen Bereichen einfacher gemacht, führt aber auch dazu, dass wir die Bedürfnisse unseres Körpers oft vernachlässigen. Dank motorisierten Verkehrsmitteln und Büroarbeitsplätzen verkümmern bei vielen Menschen Muskeln und Herz und auch die nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten optimierte Nahrungsmittelproduktion, liefert vielen Menschen nicht mehr die notwendigen Nährstoffe für eine lang anhaltende Gesundheit. Glücklicherweise sind die Zusammenhänge zwischen Bewegungsmangel, schlechter Ernährung und gesundheitlichen Auswirkungen bekannt, sodass immer mehr Menschen bewusste, nachhaltige Entscheidungen treffen um sich möglichst lange einer hohen Gesundheit und Lebensqualität zu erfreuen. Diese Lernfähigkeit ist eine der erstaunlichsten Eigenschaften des Menschen und für die enorme kulturelle Entwicklung in unserer Geschichte verantwortlich.

Als besonders effektive Hilfsmittel für Lern- und Veränderungsprozesse haben sich Technologien und Methoden zur Bewusstmachung individueller Eigenschaften und der Beobachtung von Trends in der eigenen Entwicklung erwiesen. Deshalb sind unter den Schlagworten Self-Tracking und Quantified Self in den letzten Jahren zahlreiche Lösungen zur Vermessung von Aktivität, Schlaf, Gewicht, Blutdruck und vielen anderen Bereichen erschienen die sich einer rasch wachsenden Popularität erfreuen. Studien zu Folge können diese Technologien Menschen zu einer Änderung ihres Verhaltens motivieren. So sind Menschen die sich mit Hilfe eines Schrittzählers ihr eigenes Bewegungsverhalten bewusst machen im Durchschnitt 40% aktiver und das Unternehmen Withings hat aus den Daten seiner Nutzen feststellen können, dass Menschen ihr Gewicht umso erfolgreicher kontrollieren können, umso häufiger sie sich auf die Waage stellen.

Das Versicherungsunternehmen Generali hat nun angekündigt, dass es Kunden die mit Hilfe einer App regelmäßig ihren einen gesundheitsbewussten Lebensstil nachweisen mit Bonusleistungen wie Gutscheinen fürs Kino oder Fitnessstudio belohnen möchte.

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Buch „Big Data in Medizin und Gesundheitswirtschaft“ erschienen

Welches Potential besitzt Big Data für unsere Gesundheit? Gemeinsam mit einem hochkarätigen Team an CoAutoren bin ich dieser Frage auf den Grund gegangen. Das Ergebnis, das Buch „Big Data in Medizin und Gesundheitswirtschaft“ ist kürzlich erschienen und liefert auf beinahe dreihundert Seiten einen umfassenden Überblick. Hierbei kommen Experten aus dem Bereich der Technologie zu Wort aber auch konkrete Probleme und Anwendungen in Krankenhäusern, Arztpraxen oder Versicherungen werden erläutert. In meinem Beitrag zu Quantified Self, Wearables und persönliche Daten betrachte ich die Seite der Datenquellen für Big Data in der Gesundheit aber auch den Nutzen von Smartwatches und Datenbrillen als Informationskanal im klinischen Einsatz. Das Fachbuch ist vor wenigen Tagen im medhochzwei Verlag erschienen und hier bei Amazon erhältlich. Für weitere Informationen zu Big Data in der Gesundheitswirtschaft stehe ich Ihnen auch als Redner zur Verfügung. Weitere Informationen zu meinen Vorträgen finden Sie hier.

 

 

Webinale Visions zeigt viele Facetten der Daten

Webinale Visions

Unter dem Motto „Datability“ dreht sich die Webinale Visions am 11.September in Offenbach ganz um die Chancen und Herausforderungen welche durch die Vernetzung aller Dinge entstehen. Insgesamt 11 Speaker behandeln vom Mittag bis in den Abend unterschiedlichste Aspekte der Digitalisierung und der mit ihr einher gehenden Datenspuren. Insbesondere freue ich mich auf den Vortrag „Heroes – Eine kurze Geschichte des Whistleblowings“ von Elmar Geese aber auch auf ein Wiedersehen mit Stefan Greiner vom Berliner Cyborg e.V. freue ich mich sehr. Selbst spreche ich in Offenbach über das freiwillige und willentliche Sammeln von Daten durch Self-Tracking und möchte dabei aufzeigen, welche Chancen das „Leben in einer Datenwelt“ für den Einzelnen bieten kann. Den Abschluss des Abends bestreitet Peter Schaar, ehemaliger Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreizeit.

 

Nicht nur auf dieser Konferenz agiere ich als Sprecher, auch auf vielen anderen Veranstaltungen vermittle ich Trends im Gebiet des Self Tracking und Hintergründe zur Erfassung und Nutzung persönlicher Daten. Mein Ziel dabei ist es,  die Möglichkeiten die mit diesen Technologien verbunden sind aufzuzeigen und die Verbreitung des Wissens über Quantified Self voranzutreiben.

Unter den zahlreichen Veranstaltungen auf denen ich reden durfte und Medien in denen ich vorkam, befinden sich unter anderem: Re:publica, MobileTechCon, Webinale, n-tv und viele mehr. Einen Überblick über meine Veröffentlichungen, Vorträge und Zitate gibt es hier.


Die Zukunft der Wearables

MoodSweater
Bei Quantified Self Enthusiasten sind Wearables wie Actvitiy Tracker schon seit Jahren beliebt und mittlerweile erfreut sich das Thema auch bei einer breiteren Masse großer Popularität. Trend-Analysten haben 2014 zum Jahr der Wearables ernannt und Fitness-Armbänder, Smartwatches und Datenbrillen werden mit zunehmendem Interesse und Eifer diskutiert. Einer Studie von ABI Research zufolge soll der Absatz der Wearables in diesem Jahr auf 90 Millionen verkaufte Geräte gegenüber 50 Millionen im Vorjahr ansteigen. Die treibende Rolle hierbei spielen auch 2014 Sport- Activity- und Gesundheits-Tracker welche mittlerweile in verschiedensten Varianten angeboten werden. Smartwatches und Datenbrillen erobern sich hingegen erst langsam ihren Markt im Mainstream – hier fehlt noch eine echte Killer-Applikation welche die Produkte für Pivatanwender interessant macht. Dennoch ist eine Entwicklung hin zu technisch immer ausgereifteren Wearables auszumachen – dabei kann man folgende Trends beobachten:

1. Wearables werden immer smarter

Einfaches Aktivitäts-Monitoring und die Berechnung der verbrauchten Kalorien reichen bei der neuesten Generation von Trackern nicht mehr aus.

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Big Data, Quantified Self und ich bei „Beckmann“

Schumacher bei Beckmann

Letzten Donnerstag war ich bei „Beckmann“ eingeladen um die Quantified Self Bewegung vorzustellen. Die Sendung mit dem Titel „Das digitale Ich – (Über-) Leben im Datendschungel“ behandelte das Thema Big Data und seine Chancen und Risiken, die von Hans Magnus Enzensberger, Yvonne Hofstetter, Dr. Gerhart Baum und Prof. Stefan Wrobel disktutiert wurden. Gegen Ende der Sendung hatte ich die Gelegenheit einige Ansätze zum Self-Tracking, den Umgang mit persönlichen Daten und Privatsphäre und die Ziele der Quantified Self Bewegung zu erklären. Über die Offenheit von Sender und Redaktion gegenüber einem der wichtigsten Trends für unseren Alltag in der Zukunft freue mich und hoffe auf weitere aufgeschlossene Berichterstattung in Meinungsbildenden Medien. Eine etwas tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Einfluss von Quantified Self auf die Zukunft des Gesundheitssystems hat mir kürzlich der Blog von Symedia in einem Interview ermöglicht.