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Fitbit ist die Marke hinter verschiedenen Produkten wie den kabellosen Aktivitäts-Tracker, Schlaf-Manager und eine Digitale Waage. Die Produkte sind bekannt für ihr schönes, farbenfrohes Design und die einfache Anwendbarkeit und Datenübertragung an zahlreiche Apps uns Software. Die Produktpalette umfast die Fitbit Flex, Zip, One und Aria.

Schlaftracker – der große Überblick

Neben regelmäßiger Bewegung und gesunder Ernährung ist ausreichender und erholsamer Schlaf entscheidend für eine gute Leistungsfähigkeit und eine hohe Lebensqualität. Jeder Dritte in Deutschland ist jedoch von gelegentlichen Schlafproblemen betroffen – jeder Zehnte leidet an chronischen Schafstörungen. Der Lösung dieser Probleme hat sich mittlerweile auch die Wearables und Digital Health Industrie angenommen. Viele Activity-Tracker eignen sich so auch zur Schlafmessung und versprechen ein besseres Verständnis für den eigenen Schlaf sowie eine gesteigerte Motivation, rechtzeitig ins Bett zu gehen. Wer keine Lust hat selbst am Körper einen Sensor zu tragen, kann auch sein Bett mit geeigneter Technik aufrüsten. Sensoren zur Befestigung auf oder unter der Matratze erfassen während des Schlafs verschiedenste Körperregungen und ziehen aus diesen Rückschlüsse über Schlafdauer, Schlafprobleme und Schlafqualität.

Schlaftracker

Was die verschiedenen Geräte können und wie genau sie messen habe ich in einem großen Praxistest untersucht. Dazu bin ich mit 10 Acitivity-Trackern und Bettsensoren ins Schlaflabor und haben die Ergebnisse der Gadgets mit einer medizinischen Schlafmessung verglichen. Mit ins Labor genommen habe ich die Armbänder und Uhren von Basis, Fitbit, Microsoft, Misfit, Polar und Withings sowie die Bettsensoren von Beddit, Emfit und Withings. Außerdem dabei war die iPhone App Sleep Cycle welche die Smartphone-Sensoren nutzt, um die Bewegungen während der Nachtruhe zu analysieren und ein Zeo Stirnband zur Messung der Hirnströme, welches mittlerweile nicht mehr erhältlich ist. Das Projekt hat sich dabei als echte Herausforderung herausgestellt. Da mein iPhone aufgrund der großen Menge an Bluetooth Devices die ich im Einsatz habe gerne Zicken macht, habe ich die Daten der unterschiedlichen Sensoren zur Sicherheit mit verschiedenen Geräten eingesammelt. Zwei iPhones, ein iPad und ein WiFi-Hotspot für die Bettsensoren haben die Daten dann auch reibungslos protokolliert. Von der Optimierung dieses Setups in den beiden Nächten vor dem Experiment im Schlaflabor war ich dann auch entsprechend müde und schlief im Labor trotz umfangreicher Verkabelung wie ein Engel. Zusätzlich zur Messung im Schlaflabor, bei welcher ich mich direkt zum Schlafen ins Bett gelegt hatte und relativ zügig eingeschlafen war, habe ich die Geräte auch einem Alltagstest unterzogen, bei welchem sie unter erschwerten Bedingungen ihr Können unter Beweis stellen mussten. Hier lag ich teilweise längere Zeit wach im Bett um zu lesen oder Filme zu schauen – genauso mussten die Sensoren fürs Bett mit dem von meiner Freundin erzeugten Datenrauschen umgehen, welche teilweise noch im Bett blieb, nach ich schon aufgestanden war. Wie das im echten Leben so ist, konnte hier nicht immer ausgeschlossen werden dass sie sich nach frei werden meiner Betthälfte nicht auf der Matratze ausbreitet, und dabei mit ihren Bewegungen meine Sensoren getäuscht hat. Zur Analyse der Genauigkeit der Geräte im Heimeinsatz habe ich mir die Messwerte der verschiedenen Geräte im Vergleich angeschaut und auf Plausibilität untersucht.

So funktioniert die Schlafmessung

Informationen zum Schlaf lassen sich mit vielen verschiedenen Sensoren erfassen. Die Münchner Schlafklinik Prosomno, mit deren Unterstützung ich diesen Test durchgeführt habe, stattet seine Probanden dazu mit Elektroden, Beschleunungungssensoren, Mikrofonen und optischen Sensoren aus. So werden die elektrischen Signale von Hirnströmen, Herzschlag, und Muskelspannungen gemessen, Bewegungen erfasst und Atemgeräusche wie Schnarchen oder andere akustische Äußerungen während der Nacht aufgezeichnet. Zusätzlich wird mit einem Drucksensor an der Nasenöffnung die Atmung überwacht und ein Finger des Probanden mit einem Pulsoximeter durchleuchtet um die Sauerstoffkonzentrationen im Blut zu erfassen.

Florian_Schumacher_Schlaflabor

Die Messwerte der verschiedenen Sensoren werden in einer zentralen Einheit am Körper gesammelt und per WiFi an das Computersystem des Schlaflabors übertragen. Aus diesen Daten lassen sich der Zeitpunkt des Einschlafens und Aufwachens ermitteln sowie der Verlauf der verschiedenen Schlafphasen während der Nacht. Dazu werden die unterschiedlichen Messwerte von den Ärzten der Schlafklinik im Zusammenhang betrachtet um das entsprechende Schlafstadium zu klassifizieren. Außerdem lassen sich mit den Sensoren im Schlaflabor auch Anomalien und Störungen im Schlaf feststellen, wie zum Beispiel  Muskelzuckungen, Schnarchen oder Atemaussetzer. Für die exakte Analyse des Schlafverlaufs müssen dabei komplexe Muster in den Messwerte erkannt werden. Eine reine Bewegungsmessung wie sie bei vielen Fitness-Trackern angewendet wird, kann die Feinheiten der einzelnen Schlafphasen hingegen nicht unterscheiden. Deutlich wird dies bei den Tief- und REM-Schlafphasen die im Gegensatz zum Leichtschlaf von relativ geringer Bewegungsaktivität gekennzeichnet sind. Entsprechend machen hier auch die meisten Geräte keine Unterscheidung und fassen Tief- und REM Schlafphase welche eine wichtige Funktion für die körperliche bzw. mentale Regeneration besitzen unter Begriffen wie „tiefem Schlaf“ oder „erholsamem Schlaf“ zusammen. Nur die Geräte von Basis, Emfit, Withings (Aura) und Zeo zeigen eine ähnliche Detailreiche Schlafarchitektur wie das Schlaflabor wozu sie weitere Daten wie Puls oder Hirnströme berücksichtigen.

Schlaflabor_Smartphone
Der Infrarotkamera im Schlaflabor entgeht nichts..

Auch die Geräte zur Installation im Bett messen die Bewegungen des Schlafenden, wozu kapazitive Sensoren die durch Bewegung ausgelösten Druckveränderungen erfassen. Dabei sollen nicht nur die Druckveränderungen durch Bewegungen wie Umdrehen im Bett erkannt werden, auch die durch Atmung oder den Herzschlag erzeugten Mikrobewegungen können laut der Hersteller unterschieden werden. Im Vergleich zu einfachen Wearables stehen bei den Lösungen zur Installation im Bett also mehr Daten zur Verfügung welche genauere Messwerte ermöglichen sollten. In der Praxis war dieser Effekt jedoch teilweise bemerkbar, die Geräte unterscheiden sich viel mehr durch andere funktionelle Vor- und Nachteile von ihren Alternativen für das Handgelenk.

Vor- und Nachteile von Activity-Tracker und Bettsensoren 

Insbesondere wenn man schon einen Activity-Tracker mit Schlafmessung besitzt, stellt sich die Frage ob die Anschaffung eines zusätzlichen Gerätes sinnvoll ist. Aber auch wenn noch kein entsprechendes Gerät vorhanden ist, besitzen Activity-Tracker auch zur Schlafmessung praktische Eigenschaften. Bewegungs- und Schlafmessung mit einem Gerät spart unnötige Kosten und sorgt dafür dass die verschiedenen Daten übersichtlich in der App eines Herstellers angezeigt werden können. Außerdem sind die Wearables mobil und können auch auf Reisen mitgenommen werden, wohingegen die Bettsensoren auf oder unter der Matratze installiert sind und auf eine Bettseite eingeschränkt sind. Wer also beruflich oder privat viel unterwegs ist oder aus anderen Gründen öfter nicht im eigenen Bett schläft, ist mit einem Wearable flexibler. Viele Activity-Tracker besitzen jedoch keine automatische Schlaferkennung und müssen beim Zubettgehen manuell in den Schlafmodus gestellt werden. Vergisst man dies, erhält man keine Schlafdaten. Alle von mir getesteten Modelle verfügen hingegen über eine automatische Schlaferkennung – dies macht das Schlaf-Tracking komfortabler aber auch anfälliger für Messfehler, zum Beispiel wenn man wach im Bett liegt ohne sich zu bewegen und der Tracker annimmt, dass man schläft. Dieses Problem tritt aber auch bei den Bett-Sensoren auf, welche ebenfalls automatisch erkennen wenn man sich schlafen legt und dabei unter Umständen zu falschen Ergebnissen kommen.

Ist es nicht unglaublich, wie gut ich im Schlaf aussehe?
Ist es nicht unglaublich, wie sexy ich im Schlaf aussehe?

Sensoren zur Installation im Bett sind gut geeignet wenn man Nachts kein Gerät am Handgelenk tragen möchte, oder tagsüber eine Smartwatch verwendet, die aufgrund ihrer geringen Akkulaufzeit Nachts geladen werden muss. Hersteller wie Withings kombinieren ihre Bett-Sensoren mit einer Basis-Station welche weitere Messwerte aus der Umgebung erfasst und zusätzlich als Lampe eingesetzt werden kann. Im Vergleich zu den Wearables wird hier also nicht nur der schlafende Nutzer vermessen sondern auch sein Umfeld welches einen entscheidenden Einfluss auf die Schlafqualität haben kann. Wichtig zu beachten bei den Bett-Sensoren ist, dass diese keine Personen unterscheiden können und daher Daten sammeln sobald jemand im Bett liegt, egal ob dies der vorgesehene Nutzer, dessen Partner oder der Hund ist.

Gemeinsam haben die Acitivty-Tracker und Bett-Sensoren die automatische Übertragung der Daten in eine App oder ein Onlineprofil per Bluetooth oder Wifi. Nach dem Schlafen können die eigenen Daten so direkt auf dem Smartphone, bei manchen Geräten auch auf einer Website angesehen werden. Typischerweise werden der Zeitpunkt des Einschlafens und Aufwachens angezeigt, ebenso die Dauer und Erholsamkeit des Schlafs, wobei sich die Art der Auswertungen bei den unterschiedlichen Hersteller teilweise deutlich unterscheiden. Manche Geräte bieten einen statistische Daten zur durchschnittlichen Schlafmenge der letzten Tage oder Wochen für einen einfacheren Überblick oder Tips zur Verbesserung des Schlafs. Dies ist insbesondere praktisch wenn man seine Schlafgewohnheiten verbessern und die Erfolge direkt in der App nachvollziehen möchte. Neben der reinen Schlafmessung besitzen viele Geräte auch eine smarte Weckfunktion, die einen morgens in der Leichtschlafphase weckt, was vielen Menschen leichter fällt als aus der Tiefschlafphase gerissen zu werden. Die weiteren Funktionen, Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Geräte findet ihr hier im Detail.

Withings Aura

Withings_Aura

Das Withings Aura besteht aus einem Sensor der unter der Matratze platziert wird und einer Lampe die neben dem Bett platziert wird. Sensor und Lampe sind über ein Kabel verbunden. Die Lampe ist über WiFi mit dem heimischen WiFi verbunden und überträgt die Daten zum Schlaf auf Withings Server von wo aus die per Smartphone App oder Online Profil betrachtet werden können. Die Messung des Schlafs erfolgt vollautomatisch sobald man sich hingelegt hat. Mit zwei Prozent Abweichung bei der Schlafdauer lag das Withings Aura sehr nah am Ergebnis des Schlaflabors. Unter Alltagsbedingungen kam es jedoch zu weitaus größeren Abweichungen bei der Schlafdauer. Die gemessene Dauer von REM- und Tiefschlafphase wichen mit 38 beziehungsweise 32 Prozent deutlich von den Ergebnissen des Schlaflabors ab. Neben der eigentlichen Schlafmessung bietet die Withings Aura eine smarte Weckfunktion. Dabei kann man sich morgens im Leichtschlaf aufwecken, wenn man vor ein Zeitfenster angibt, innerhalb welchem man aufstehen möchte. Zum Wecken kombiniert Aura angenehme Klänge mit blauem Licht, welches die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin hemmt und so hilft, leichter aus dem Bett zu kommen. Zugleich kann Aura auch als Nachttischlampe verwendet werden. Durch Tippen auf das Berührungsempfindliche Gehäuse wird ein wames Licht eingeschaltet welches sich durch doppeltes Tippen wieder ausschalten lässt. Durch seitliches Wischen lässt sich dieser Farbton aktivieren und in einem zweiten Modus lassen sich als Einschlafhilfe beruhigende Klänge aktivieren. Helligkeit und Lautstärke der Klänge lassen sich auch über die smartphone App einstellen, ebenso können dort verschiedene Klänge vom Meeresrauschen bis hin zu leichten Klavierklängen ausgewählt werden. Wie sinnvoll diese Funktion ist, hängt vom persönlichen Geschmack ab, zeigt aber wie vielfältig Aura in seinen Einsatzmöglichkeiten ist. Paare haben die Möglichkeit einen zweiten Schlafsensor per USB an die Lampe anzuschließen, eine dritte USB Buchse kann genutzt werden, um z.B ein Ladekabel für das Smartphone einzustecken. Bei der Schlafanalyse bietet Withings hochaufgelöste Ergebnisse – neben Leichtschlaf werden auch Tief- und REM-Schlaf unterschieden. Neben dem Verlauf des Schlafs zeigt die App auch Informationen zum Verlauf der Helligkeit und der Raumtemperatur. Die Bedienung der Aura ist etwas gewöhnungsbedürftig, der Hersteller liefert aber durch Software-Updates bei App und Firmware regelmäßige Verbesserungen vor. Damit verfolgt Withings mit der Aura ein interessantes Konzept, welches mit 299 € (UVP, im Handel teilweise billiger) jedoch auch einen stolzen Preis hat. Wie auch bei allen anderen Produkten von Withings, können die Daten als CSV Tabelle heruntergeladen werden, um sie mit Excel oder anderen Statistik-Programmen zu analysieren.

+Sowohl zur Schlafmessung wie zur Schlafoptimierung geeignet
+Unterstützt Apple HealthKit und Google Fit
+Daten können über Website heruntergeladen werden
-Preis

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Beddit

Beddit

Der Schlafsensor von Beddit besteht aus einem dünnen Sensorstreifen welcher mit Hilfe eines Klebebands auf der Matratze fixiert wird. An einer Seite des Sensors befindet sich eine Elektronik-Einheit welche die Messwerte per Bluetooth an das Smartphone sendet. Dazu muss das Smartphone zur Schlafmessung in Reichweite und die Bluetooth-Verbindung aktiv sein – Wifi und Mobilfunkverbindung können deaktiviert werden. Die zugehörige Smartphone App wertet die Daten des kapazitiven Sensors aus, um aus diesen auf das Schlafverhalten zu schließen. Zusätzlich werden dabei auf Mikrofon und Helligkeitssensor des Smartphones zugegriffen, um die Helligkeit im Schlafzimmer und nächtliches Schnarchen zu erkennen. Nach dem Aufwachen zeigt die Beddit-App unter anderem die Schlafdauer, Atem-und Herzfrequenz sowie einen „Sleepscore“ an. Dieser Sleepscore berücksichtigt neben der Schlafdauer auch wie unruhig der Schlaf war, ob man geschnarcht hat oder während der Nacht wach wurde und das Bett verlassen hat. Im Vergleich zum Schlaflabor betrug die Abweichung der gemessen Schlafdauer lediglich 1% – unter Alltagsbedigungen kam es jedoch auch beim Beddit zu weitaus größeren Abweichungen bei der Schlafdauer. Im Vergleich zu der bei einigen anderen Geräten vorgesehenen Platzierung unter der Matratze ist die Befestigung des Beddits auf der Matratze etwas weniger robust. Nach längerer Nutzung kann sich der Sensor von der Matratze lösen und muss dann mit einem neuen Klebeband erneut fixiert werden. Beddit unterstützt die Synchronisation der Daten mit Apple Healthkit. Ein Download der Daten wird im Beddit-Onlineportal angeboten.

+unauffällig und einfach zu installieren
+Unterstützt Apple HealthKit und Download der Daten
-Smartphone muss in Reichweite und Bluetooth aktiviert sein

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Withings Activité

Withings Activite

Withings Acitivité ist eine Analog-Uhr mit integriertem Activity-Tracker. Dank wasserdichtem Gehäuse und Uhrenbatterie ist die Activité praktisch in der Handhabung und kann auch zum Schwimmen eingesetzt werden. Die Laufzeit mit einer Batterie beträgt laut Hersteller ca. 8 Monate und ein Batteriewechsel kann vom Nutzer selbst durchgeführt werden. Tagsüber misst die Activité die Anzahl der Schritte und zeigt diese auf einem zusätzlichen kleinen Zeiger im Zifferblatt an. Nachts getragen misst die Uhr die Bewegungen im Schlaf und erkennt so die Schlafdauer und die Tiefe des Schlafs. Angezeigt werden diese Daten in Withings App Healthmate welche per Bluetooth mit der Activité synchronsiert wird. Bei meinem Test im Schlaflabor erzielte die Activité mit weniger als einem Prozent Abweichung bei der Schlafdauer das beste Ergebnis – im Alltagstest kam es aber auch bei der Activité zu größeren Abweichungen. Tief- und REM-Schlafphase werden hingegen nicht unterschieden, weshalb Withings App bei Nutzung der Activité auch nur die Gesamtdauer, Dauer von Leicht- und Tiefschlaf sowie deren Verlauf während der Nacht darstellt. Die Activité ist als Luxusmodell in Schweizer Fertigung und in einer modischen Variante namens Activité Pop erhältlich. Beide Varianten bieten die selben Funktionen und unterscheiden sich primär durch ihr Design und die Qualität der verwenden Materialen. Die Daten der Activité können mit Apple Healthkit und Google Fit synchronisiert und auf der Withings Website als Tabelle heruntergeladen werden.

+Wasserdicht und lange Batterielaufzeit
+Unterstützt Apple Healthkit, Google Fit und Download der Daten

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Fitbit Charge

Fitbit-Charge

Der Fitbit Charge ist ein Activity-Tracker mit Display welcher auch die Uhrzeit und den Namen bei eingehenden Telefonanrufen anzeigen kann. Angeboten wird er in zwei Varianten, als Charge und als Charge HR, welcher zusätzlich über eine optische Pulsmessung verfügt die eine kontinuierliche Messung der Herzfrequenz erlaubt. Beide Modelle erkennen automatisch wenn man sich schlafen legt, und geben in der App die Schlafdauer inklusive Unterbrechungen durch Ruhelosigkeit und Aufwachen an. In einer Detailgrafik kann man sich den Durchschnitt pro Woche, Monat oder Jahr ansehen und bekommt so einen guten Überblick über das eigene Schlafpensum. Für unseren Test hatten wir das Modell Charge HR im Einsatz – welcher die Schlafdauer mit 5% Abweichung zum Laborwert relativ gut erkannt hat. Dieser Eindruck bestätigte sich auch im Alltagstest, bei welchem der Charge HR die zweitbesten Resultate aller getesteten Geräte erzielte. Die Akkulaufzeit beträgt beim Modell Charge ca. 7-10 Tage, der Charge HR muss bereits nach 5 Tagen mit frischer Energie versorgt werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern unterstützt Fitbit die Smartphone-Schnittstellen Apple Healthkit und Google Fit nicht, welche es erlauben Daten in einer zentralen App zu speichern und mit anderen Apps auszutauschen. Abhilfe schafft die App Syncsolver welche die Fitbit Daten sowohl mit den entsprechenden Schnittstellen von iOS und Android synchronisiert. Der Fitbit Charge ist gut verarbeitet und in verschiedenen Farben erhältlich. Im Gegensatz zu den anderen getesteten Geräten ist der Fitbit nicht für den Einsatz unter Wasser konzipiert. Auch wenn das Gerät gegen Wasser geschützt ist, rät der Hersteller vom Einsatz beim Schwimmen ab.

+Optische Pulsmessung zur kontinuierlichen Messung der Herzfrequenz
-Synchronisation mit HeathKit und Google Fit nur über Zusatzpaps möglich

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Polar Loop

Polar Loop
Das Polar Lopp ist der Activity Tracker des Sport-Spezialisten, über den ich hier schon ausführlich berichtet habe. Das Gerät ist mittlerweile bereits in der zweiten Generation erhältlich, welche über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden auch eingehende Anrufe und weitere Notifications anzeigt. Neu bei der zweiten Generation ist unter Anderem ein Vibrationsalarm, welcher bei längerer Inaktivität daran erinnert, aufzustehen und sich zu bewegen. Der wasserdichte Activity Tracker kann auch unter der Dusche oder beim Schwimmen verwendet werden und lässt sich mit einem kompatiblen Bluetooth Brustgurt zur Pulsmessung verbinden. Nachts getragen erkennt der Loop auch die Schlafdauer und Phasen unruhigen Schlafs welche in einem Diagramm und als Zahlen angezeigt werden können. Die Schlafmessung basiert wie bei der Withings Activité auf der Aktigraphie. Bei meinem Test im Schlaflabor, welchen ich mit einem Gerät der ersten Generation durchgeführt haben wurde die Schlafdauer mit einem Prozent Abweichung vom Ergebnis des Schlaflabors sehr gut erkannt. In der Praxis kam es jedoch zu weitaus größeren Abweichungen, Geräte mit Pulsmessung lieferten hier plausiblere Werte und eine Unterscheidung von REM und Tiefschlaf sind bei dem von Polar eingesetzten Verfahren nicht möglich. Die Messwerte des Polar Loops werden mit einer Smartphone-App synchronisiert und können auch in einem Online-Profil betrachtet werden. Polar synchronisiert die Daten auch mit Apple HealthKit und Google Fit, ein Download der Daten ist ebenfalls möglich. Besonders geeignet ist der Loop für Sportler die den Pulsgurt oder andere Sensoren von Polar einsetzen und alle Messwerte in einem Onlineprofil betrachten wollen.

+ Wasserdicht
– Kurze Batterielaufzeit (bei zweiter Generation verbessert)

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Misfit Flash

Misfit_Flash
Neben Firmen wie Fitbit, Jawbone und Nike hat sich das amerikanische Unternehmen Misfit Wearables als Anbieter von Activity Trackern auf dem Markt etabliert. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern setzt Misfit auf elegantes Design und einfache Bedienung – die Geräte des Herstellers werden mit einer Uhrenbatterie betrieben und laufen bis 6 Monate bevor der Nutzer eine neue Batterie einlegen muss. Misfits Modell Shine ist aus hochwertigem Aluminium hergestellt und kann mit diversem Zubehör als Armband, Brosche oder Halskette getragen werden. Die günstigere Variante Flash welche wir im Schlaflabor getestet haben besteht aus Kunststoff und ist primär als Armband konzipiert. Beide Varianten verzichten auf das bei anderen Trackern übliche Display und zeigen die Bewegungsaktivität stattdessen über 12 Leuchtdioden an, welche auch zur Anzeige der Uhrzeit genutzt werden können. Misfits Tracker messen Nachts die Schlafdauer und tiefe des Schlafs, die Daten werden in einer Smartphone App angezeigt. Wie bei den anderen Geräten mit reiner Bewegungsmessung wird auch bei Misfits Modell nicht zwischen REM- und Tiefschlaf unterschieden. Beide Phasen werden unter der Bezeichnung „erholsamer Schlaf“ zusammengefasst. Bei der Messung der Schlafdauer lag das von uns getestete Modell Flash mit 5 % Abweichung relativ nahe am Ergebnis des Schlaflabors. Auch im Alltagstest lieferte der Tracker relativ plausible Werte für die Schlafdauer mit Ausnahme von einer sehr kurzen Nacht, für die das Gerät keinen Schlaf erkannt hat. Technikfans können den Flash auch als smarten Knopf verwenden und über die Automatisierungsplattform IFTTT vernetzte Dienste wie z.B. Smart Home Anwendungen steuern.

+Günstig
+Lange Batterielaufzeit

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Basis Peak

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Basis Peak ist ein smarter Activity-Tracker und mit reichlich Sensoren ausgestattet. Das Gerät verfügt neben der Bewegungsmessung über einen optischen Pulssensor, Hautwiderstandsmessung und zwei Thermometer zur Ermittlung der vom Körper abgegeben Wärme. Durch die Identifizierung der charakteristischen Datenmuster erkennt der Tracker Aktivitäten wie Gehen, Laufen oder Radfahren ohne dafür manuell die Aufzeichnung starten zu müssen. Auch die Schlafdauer und Schlafarchitektur wird vom Peak automatisch erkannt – die Smartphone App zeigt den Verlauf und die Dauer der verschiedenen Schlafphasen an. Die Schlafdauer wurde mit 6 % Abweichung vom Laborwert gut erkannt und in der Praxis konnten mit dem Gerät sogar die plausibelsten Werte für die Schlafdauer gemessen werden. Die Länge von REM- und Tiefschlafphase wichen jedoch deutlich von den Laborwerten ab und sollte mit Vorsicht genossen werden. Neben den automatischen Trackings-Fähigkeiten setzt Basis insbesondere auf Gamification und Gewohnheitsbildung. Ziele wie mehrmals täglich Joggen zu gehen, zu einer bestimmten Uhrzeit ins Bett zu gehen oder eine bestimmte Schlafmenge zu erreichen lassen sich mit Hilfe der App einfach überwachen. Für das Erreichen seiner Ziele erhält man Punkte und steigt in höhere Level auf, welche Voraussetzung sind, um sich neue Ziele zu setzen. So wird man Schritt für Schritt an neue Gewohnheiten herangeführt und das Setzen von zu vielen Zielen wird verhindert. Die Daten können mit Apple Health und Google Fit synchronisiert werden, ein Download von der Website ist ebenfalls möglich. Neben dem Sport- und Gesundsheitstracking zeigt das Peak Notifications auf welche es mit einem Vibrationsalarm aufmerksam macht.

+Automatische Erkennung von Gehen, Laufen und Radfahren
-Display und Bedienung etwas umständlich

Microsoft Band

Microsoft Band
Das Microsoft Band ist das High-Tech Gerät im Testfeld und mit einer Vielzahl von Sensoren ausgestattet. Neben der Bewegungsmessung verfügt es über eine optische Pulsmessung, Hautwiderstandsmessung, ein UV Sensor und beim Ausdauersport kann zusätzlich ein GPS Empfänger aktiviert werden. Neben Activity- und Fitnesstracking kann das Microsoft Band auch Schlaf aufzeichnen. Bei meinem Test im Schlaflabor lieferte das Band mit 12% Abweichung bei der Schlafdauer die ungenauesten Ergebnisse im Testfeld. Ob dies repräsentativ für das MS Band ist, kann ich leider nicht beurteilen, da ich das Gerät geliehen hatte und bei einem späteren Test unter Alltagsbedingungen aufgrund technischer Probleme keine Daten sammeln konnte. Ich würde aber davon ausgehen, dass Microsoft an der Optimierung seiner Algorithmen arbeitet und mittelfristig ähnlich gute Resultate wie die anderen Armbänder mit integrierter Pulsmessung liefert. Die Daten vom Microsoft Band können mit Apple Healthkit und Google Fit synchronisiert werden. Außerdem bietet das Microsoft Band eine Anbindung an Microsoft Healthvault, eine kostenlose medizinische Akte in der diverse Gesundheitsdaten gespeichert und ggf. auch mit Ärzten geteilt werden können. Neben den Fitness- und Gesundheits-Funktionen bietet das Microsoft Band die Möglichkeit über Apps erweitert zu werden, Notifications und eine Anbindung an Microsoft Cortona. Im Vergleich zu den meisten Wettbewerbern hebt es sich mit einem farbigen Display ab, welches auch für die Darstellung von Mails geeignet ist. Die aufwendige Technik führt zu Abstrichen bei der Akkulaufzeit, je nach Nutzungsintensität muss das Microsoft Band bereits nach ein bis zwei Tagen wieder aufgeladen werden. Das smarte Armband ist mit Android, iOS und Microsoft mobile kompatibel. Mittlerweile ist bereits eine zweite verbesserte Version des Microsoft Bands erschienen. Ob und wann dieses in Deutschland verfügbar wird, hat das Unternehmen noch nicht angekündigt.

+Viele Sensoren und Funktionen
-Kurze Akkulaufzeit

Fazit

Bei der Genauigkeit der gemessenen Schlafdauer konnten die meisten von uns getesteten Geräte mit relativ guten Werten überzeugen. Die besten Ergebnisse in der Praxis lieferten die Armbänder mit integriertem Pulssensor von Basis und Fitbit, aber auch die auf reiner Bewegungsmessung basierenden Modelle Withings Activité und Misfit Shine erzielten hier etwas genauere Werte als die Sensoren für die Installation im Bett.

Weniger Aussagekräftig dagegen waren die Ergebnisse zum Verlauf des Schlafs. Die gemessene Dauer von leichtem und tiefem Schlaf wich bei allen Geräten deutlich von den Laborwerten ab, auch bei den von Basis Peak und Withings Aura gemessenen Werten der REM-Schlafphase kam es zu erheblichen Abweichungen. Ähnliches galt für die von den Trackern ermittelten Werte, wie häufig man aufgewacht ist und wie lange diese Wachphasen dauerten. Damit sind die Messwerte zum Schlafverlauf für medizinische Aussagen eher ungeeignet – die Veränderung eines Trends sollte in vielen Fällen dennoch nachvollziehbar sein.

Mit den guten Ergebnissen bei der Messung der Schlafdauer eignen sich die Gerät insbesondere, um sein Bewusstsein für das eigene Schlafpensum zu schärfen und Dank der automatischen Messung machen es die Geräte leicht den Überblick zu bewahren. Wertvoll sind insbesondere auch die Funktionen zum Erlernen sinnvoller Schlafgewohnheiten wie die Möglichkeit sich Schlafziele zu setzen und diese mit Hilfe der Tracker zu kontrollieren. Auch die bei einigen Apps integrierten Tipps zur Verbesserung des Schlafs liefern praktische Anleitung um seine Gewohnheiten und Umgebungsfaktoren zu optimieren und dadurch eine bessere Schlafqualität zu erzielen. Mit ihren zusätzlichen Daten zu Helligkeit, Lautstärke, Schnarchen und Temperatur liefern hier auch insbesondere die im Bett zu installierenden Sensoren von Beddit und Withings sinnvolle Zusatzdaten. Abgesehen davon ist die Wahl eines Sensor fürs Bett oder eines Activity-Trackers primär eine Frage der persönlichen Vorliebe. Einen Mehrwert gegenüber der von uns im Labor mitgetesteten Smartphone App „Sleep Cycle“ liefern beide Arten von Geräten durch eine wesentlich genauere Messung der Schlafdauer und Schlafeffizienz und die Coachingfunktionen welche zu einem besseren Schlaf verhelfen können.

Neben den hier vorgestellten Devices gibt es einige andere Activity Tracker mit automatischer Schlafmessung und auch bei den Sensoren fürs Bett entsteht viel derzeit viel neues. Dieser Artikel wird regelmäßig ergänzt und upgedadet, es lohnt sich also wieder reinzuschauen. Wenn Du Dich neben Schlaf-Trackern auch für Activity Tracker interessierst, solltest Du einen Blick auf den großen Activity Tracker Überblick werfen. Wirklich sinnvoll und praktisch finde ich auch vernetzte Körperwaagen. Hier findest Du die gängigsten Modelle.

Smarte Körperwaagen – Der große Überblick

Regelmäßiges Wiegen schärft das Bewusstsein für den eigenen Körper und macht es leichter, sein Gewicht unter Kontrolle halten. Der Zusammenhang zwischen Häufigkeit des Wiegens und erfolgreicher Gewichtsreduktion ist wissenschaftlich bekannt und kann im Alltag als sinnvolle Hilfe genutzt werden. Mit smarten, vernetzte Waagen lässt sich die Entwicklung des eigenen Gewichts einfach aufzeichnen und per Smartphone-App nachvollziehen. So macht Wiegen (noch mehr) Spaß und durch die Verlagerung der Aufmerksamkeit von den täglichen Schwankungen auf die langfristigen Trends, kann so mancher Frust verhindert und die Motivation gefördert werden. Seit ich 2011 zum ersten mal eine smarte Waage verwendet habe sind viele neue Geräte auf den Markt gekommen, die sich in Funktion und Preis teilweise deutlich unterscheiden. Deshalb habe ich mir sechs aktuelle Modelle genauer angesehen. Mit Ausnahme von einem Gerät messen die smarten Waagen neben dem eigentlichen Gewicht auch den Anteil an Körperfett und teilweise auch den Anteil von Muskeln und Wasser am eigenen Gewicht. Hier kam es zwischen den einzelnen Geräten zu teilweise großen Abweichungen, weshalb die gemessenen Werte mit Vorsicht genossen werden sollten. Neben der Art der erfassten Werte und der Genauigkeit unterscheiden sich die vernetzten Waagen auch bei der Übertragung der Daten. Neben Modellen mit integriertem WiFi-Verbindung befanden sich im Testfeld auch Modelle mit Bluetooth sowie ein Gerät mit SD-Karte. Auch wenn somit alle getesteten Modelle über eine Schnittstelle verfügen, hat die Art der Datenübertragung entscheidenen Einfluss darauf, wie viel Aufwand notwendig wird um Deine Daten in Deinem Profil zu speichern. Besonders einfach und komfortabel klappt dies, wenn die Waage mit dem heimischen WiFi verbunden ist und die Daten nach dem Wiegen automatisch in Deinem Account beim Hersteller überträgt. Du musst Dich dabei um nichts kümmern und kannst nach dem Wiegen per Smartphone-App oder Webprofil nachvollziehen, wie sich Deine Werte entwickeln. Geräte mit Bluetooth verbinden sich dagegen direkt mit Deinem Smartphone um Deine Werte in die zugehörige App zu übertragen. Voraussetzung hierfür ist natürlich dass das Smartphone in der Nähe der Waage und die entsprechende App geöffnet ist. Alternativ kann man seine Werte auch auf dem Speicher der Waage lassen und zu einem späteren Zeitpunkt übertragen. Nur ein Modell in diesem Überblick verwendet eine SD Karte zum Speichern der Daten. Damit ist sichergestellt, dass seine Daten die eigenen vier Wände nicht verlassen. Dies bedeutet aber auch den Verzicht auf eine moderne Smartphone-App, welche die Daten ansprechend darstellt und mögliche weitere motivierende Funktionen bietet. Ein weiterer Vorteil der Modelle mit WiFi oder Bluetooth ist die automatische Erkennung eines Benutzers, selbst wenn mehrere Personen die selbe Waage verwenden. Die Hersteller sprechen hier von bis zu 8 verschiedenen Personen, die erkannt werden sollen. In der Praxis hat diese Unterscheidung meist gut funktioniert, wenn jedoch zwei Personen vom Körperbau sehr ähnlich sind, klappt die automatische Erkennung nicht immer, und die Messwerte müssen manuell einem Nutzer zugeordnet werden. Was die getesteten Modelle sonst noch können und wo ihre Vor- und Nachteile liegen, liest Du hier.

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Datensicherheit – Gesundheitsdaten in der Cloud

stefan finkenzeller
Gastautor Stefan Finkenzeller

Gesundheitsdaten in den unendlichen Weiten der Cloud.

Quantified Self (QS) ist mittlerweile in aller Munde und hat nicht nur viele Anhänger in der digitalen Szene gefunden. Die Erfassung und Messung der eigenen (Gesundheits-) Daten zur Verbesserung des Lebens vermittelt das Gefühl das Leben und den Körper beherrschbar zu machen und motiviert viele Menschen zu einem gesünderen Lebensstil. Das liegt aber auch an den Tools, die es einem einfach machen, alle möglichen „KPIs“ zu erfassen: Ob es die täglich zurück gelegten Schritte sind, die Phasen im Schlaf, aufgesuchte  Orte oder das eigene Gewicht. Alles wird aufgezeichnet, in der Cloud gespeichert und mit Freunden geteilt. Das „Real Life“ macht einfach mehr Spaß, wenn man für alltägliche Leistungen mit „Badges“ belohnt wird und sich auch noch mit Freunden messen kann. Das eigene Leben als Spiel, dank Gamification. In Zeiten der Snowden-Enthüllungen und der NSA frägt man sich aber immer öfters, ob die eigenen Daten sicher sind. Und was noch viel entscheidender ist: Behandeln die Dienstleister im QS Bereich sie mit der nötigen Vertraulichkeit oder übergeben sie sie wahllos an Dritte? Warum vertrauen wir den QS-Diensten und habe sie dieses Vertrauen überhaupt verdient?

Gesundheits- und Verhaltensdaten – Dafür interessiert sich doch niemand. Oder?

Schön wär’s. Neben den Firmen, die uns mit den Daten Gutes tun möchten, gibt es doch eine recht große Interessensgruppe, die begierig auf unsere Gesundheitsdaten schielt, um sich das Leben leichter zu machen.

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Die Zukunft der Wearables

MoodSweater
Bei Quantified Self Enthusiasten sind Wearables wie Actvitiy Tracker schon seit Jahren beliebt und mittlerweile erfreut sich das Thema auch bei einer breiteren Masse großer Popularität. Trend-Analysten haben 2014 zum Jahr der Wearables ernannt und Fitness-Armbänder, Smartwatches und Datenbrillen werden mit zunehmendem Interesse und Eifer diskutiert. Einer Studie von ABI Research zufolge soll der Absatz der Wearables in diesem Jahr auf 90 Millionen verkaufte Geräte gegenüber 50 Millionen im Vorjahr ansteigen. Die treibende Rolle hierbei spielen auch 2014 Sport- Activity- und Gesundheits-Tracker welche mittlerweile in verschiedensten Varianten angeboten werden. Smartwatches und Datenbrillen erobern sich hingegen erst langsam ihren Markt im Mainstream – hier fehlt noch eine echte Killer-Applikation welche die Produkte für Pivatanwender interessant macht. Dennoch ist eine Entwicklung hin zu technisch immer ausgereifteren Wearables auszumachen – dabei kann man folgende Trends beobachten:

1. Wearables werden immer smarter

Einfaches Aktivitäts-Monitoring und die Berechnung der verbrauchten Kalorien reichen bei der neuesten Generation von Trackern nicht mehr aus.

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Activity Tracker – Der große Überblick

Ausreichende Bewegung ist entscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden und kommt dennoch bei vielen Menschen zu kurz. Deshalb motivieren Activity Tracker zu mehr Bewegung im Alltag und erfreuen sich bei Gesundheitsbewussten Käufern zunehmender Beliebtheit. Neben den Pionieren Bodymedia und Fitbit haben mittlerweile viele weitere Unternehmen Fitness-Sensoren vorgestellt wodurch sich ein immer breiteres Angebot für die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse ergibt. Bei der Wahl des geeigneten Activity Trackers sollte man sich die eigenen Anforderungen bewusst machen. Möchte man den Activity Tracker am Handgelenk tragen oder soll das Gerät unauffällig in der Tasche verschwinden? Soll nur die Bewegungs-Aktivität erfasst werden oder spielen auch Schlaf und Ernährung eine Rolle? Wie wichtig ist die Genauigkeit der berechneten Kalorienbilanz, soll Schlaf automatisch erkannt werden oder ist insbesondere die Laufzeit des Akkus von entscheidender Bedeutung? Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt auch der Umgang der Hersteller mit den Daten. Können diese heruntergeladen werden und bestehen Schnittstellen (APIs) mit denen zum Beispiel die Hersteller von Ernährung-Apps auf die Daten zugreifen können? Welches Produkt für welche Anforderungen geeignet ist, zeigt dieser Überblick.

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Fitbit Flex – Den Schrittztähler an die Hand genommen

Fitbit Flex Activity Tracker colorsDer Flex ist Fitbits erster Aktivitätsmonitor in Form eines Armband. Damit bietet der Schrittzähler-Pionier vier Jahr nach seinem ersten Modell jetzt auch ein Gerät in dem Formfaktor, den Firmen wie Nike und Jawbone populär gemacht haben. Im Gegensatz zum Wettbewerb setzt Fitibit dabei auf eine zweiteilige Konstruktion – der eigentliche Tracker befindet sich in einem kleinen Plastikgehäuse und wird in ein flexibles Armband eingesetzt. Durch die Unterbringung der Technik in dem kleinen Gehäuse kann auf flexible Elektronik wie Leiterbahnen und Akkus verzichtet werden, welche bei anderen Geräten in der Vergangenheit oft zu Qualitätsproblemen geführt haben. Das Prinzip aus kleinem Tracker und Gummi-Halterung ist bereits von den Fitbit Modellen One und Zip bekannt – beim Flex ist es erstmals möglich verschieden-farbige Armbänder zu kaufen um den Tracker an die eigene Mode anzupassen. Vorteilhaft an dieser Bauweise des Flex ist,

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Der große Test der Pedometer – Wie genau messen Schrittzähler?

Basis Band, BodyMedia Link, Fitbit One, Fuelband, Jawbone Up, LUMOback

 

Ernesto Ramirez und Gary Wolf von den Quantified Self Labs haben kürzlich die Messgenauigkeit von zwei Pedometern verglichen.

Da ich über die vergangenen Monate diverse Quantified Self Gadgets getestet habe, war Ernestos Blogpost zum Experiment für mich Anregung für einen großen Genauigkeits-Vergleich. Deshalb war ich während der vergangenen Wochen mit dicht bepacktem Handgelenk unterwegs und habe das Basis Band, Bodymedia’s Link, Fitbit’s One, Nike’s Fuelband, Jawbone’s Up und den Haltungssensor LUMOback von Morgens bis Abends an meinem Körper getragen. Über Nacht habe ich dabei alle Geräte abgenommen, damit Bewegungen während des Schlafs nicht  in die Messwerte einfließen. Die Werte der einzelnen Sensoren der Pedometer habe ich jeweils vor Mitternacht am Gerät oder in der zugehörigen App abgelesen und protokolliert. Somit war sichergestellt, dass Unterschiede der Gerätezeit keinen Einfluss auf die Messergebnisse haben. Während des Testzeitraums habe ich mich normal verhalten, was für mich bedeutet teilweise sitzend, teilweise stehend am Schreibtisch zu arbeiten, Supermärkte, Termine und Treffen überwiegend zu Fuß zu erreichen und ca. jeden zweiten Tag im Fitnessstudie Übungen mit und ohne Geräte und Gewichte zu machen.

Fitness Armbänder am Handgelenk
Die Schlacht um den Platz am Handgelenk hat begonnen

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Die Wearable Technologies 2013 Europe Conference

Am 4. Februar fand in München die jährlich abgehaltene Wearable Technologies Europe Conference statt.  Christian Stammel, CEO der Wearable Technologies AG, eröffnete mit einer Keynote und gab einen Überblick über die Wearable-Tech Märkte der Zukunft. Insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Unterhaltung entstehe Prognosen zufolge mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 37 Prozent ein enormes wirtschaftliches Potential. Als Schlüsselfaktoren nannte Stammel den Erfolg des noch jungen Bluetooth Smart Übertragungsstandard, welcher aufgrund neuer, kostengünstiger Chips schon bald in allen modernen Smartphones verfügbar sein werde. Auch das Aufkommen neuer Produktkategorien wie z.B der mit großem Erfolg vom Markt angenommenen Smartwatches wertete der Wirtschaftsexperte als Indiz für die Bereitschaft der Konsumenten, neue Wearable Tech-Lösungen in ihren Alltag zu integrieren.

Große Fortschritte im Sport und Gesundheitsmanagement

Im Anschluss an Stammels Keynote begann das Fitness Panel mit Firmen wie Finis, Impire und Fitbit. Besonders interessant war die Beschreibung von Christian Holzer vom Fusball-Daten-Spezialisten Impire, wie die Fussball-Tracking-Lösungen seines Unternehmens auf die unterschiedlichen Anforderungen im Spiel-Einsatz, im professionellen Training und bei Amateuersportlern optimiert wurden.

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