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Die Genomsequenzierung ist die Ermittlung der Nukleotid-Abfolge in einem DNA-Molekül.
Dabei werden in einem Verfahren die verschiedenen Organismen analysiert.
Durch diese Analyse sind Untersuchung genetisch bedingter Erkrankungen möglich, daraus ergibt sich auch die Möglichkeit die DNA so zu entschlüsseln, um eigene Präferenzen und Defizite aufzuzeigen und darauf reagieren zu können.
Die Entschlüsselung eines Genoms, kann z.B ein erhöhtes Risiko an Diabetes zu erkranken, aufzeigen und man hätte die Möglichkeit seinen Lebensstil auf Grund dieser Erkenntnis anzupassen um so ein besser und vielleicht auch längeres Leben zu führen
Außerdem ermöglicht die Genomsequenzierung eine Leistungssteigerung, die für viele Sportler, sowie auch Managern wichtig ist und bietet eine hervorragende Grundlage für eine bessere Selbsterkennung und ein effektiveres handeln.

XPOMET Medizin Convention

Während der letzten Jahre war ich als Speaker oder Besucher auf vielen Konferenzen und Messen für die Gesundheitsbranche. Gerade bei den traditionellen Veranstaltungen haben es Innovationen häufig schwer, die gebührende Aufmerksamkeit zu erhalten. Deshalb freue ich mich auf ein frisches Format, welches im März 2018 in Leipzig erstmalig stattfinden wird.

Die XPOMET© Convention vereint einen Innovationskongress mit über 100 nationalen & internationalen Top-Speakern mit themenspezifischen Think Tanks, Diskussionsformaten und einer Future Health Ausstellung, welche Medizin-Trends praktisch erfahrbar macht. Über 15 Showcases von der Arztpraxis der Zukunft bis zum Smart Health Home – sowie eine Startup Section und ein Hackathon erwarten die Teilnehmer. Außerdem haben die Veranstalter diverse Side-Events, Parties und ein“Festival of Medicine“ angekündigt, so dass die Freude an der Innovation auch nach Sonnenuntergang weiter zelebriert werden kann.

Ich freue mich auf internationale Top-Experten wie Paul Sonnier und Audrey de Grey und werde selbst einen Einblick in die Nutzung von Blut- und Genanalysen zur Optimierung von Gesundheit und Wohlbefinden geben. Als Beirat für den Optimized-Self Track der XPOMET haben mir die Veranstalter den Rabatt-Code „FSXPO20“ zur Verfügung gestellt, mit welchem Ihr Tickets um 20% ermäßigt erwerben könnt. Außerdem verlose ich 10 Freikarten für die XPOMET Convention, welche vom 21. – 23. März in Leipzig stattfindet, unter meinen Lesern. Um an der Verlosung teilzunehmen, teilt bis zum 15.2.18 diesen Artikel auf Facebook oder Twitter und erwähnt dabei meinen Account (Facebook), (Twitter).

Quantified Self und die Vielfalt des Lebens

Millionen von Deutschen tragen Aktivitätstracker und Smartwatches, um sich zu einem aktiveren Lebensstil zu motivieren. Die Daten werden überwiegend als Feedback-Loop genutzt, fördern die Bewusstmachung des eigenen Aktivitätslevels und dienen als Trigger, vom gewohnten Verhalten abzuweichen und mehr Bewegung in den Altag zu integrieren. Bei der analytischen Nutzung persönlicher Daten bewegt sich die internationale Self-Tracking Community jedoch auf einem ganz anderen Level. Deshalb bin ich immer wieder begeistert, die hochindividuellen und oftmals sehr ausgefallenen Projekte zu sehen, die auf den Quantified Self Konferenzen und Meetups gezeigt werden. Drei davon möchte ich Euch hier kurz vorstellen.

Ahnjili Zhuparris: “How I Found My Psychedelic Sweet Spot Using R”

Quantified Self wird häufig mit körperlicher Selbstoptimierung und Gesundheitsobsession in Verbindung gebracht. Dass es hier auch Ausnahmen gibt, zeigt Ahnjili Zhuparri, eine Studentin der Neurowissenschaften. Sie untersucht den Effekt psychedelischer Substanzen auf die kognitiven Eigenschaften, im Rahmen universitärer Forschung und als persönliches Citizen Science Projekt. So hat sie die Wirkung von Cannabis, LSD, Ritalin und anderen Substanzen auf ihr eigenes Bewusstsein untersucht und mit Hilfe statistischer Methoden ausgewertet. Ihre Präsentation war Teil der Eröffnung der diesjährigen Quantified Self Konferenz in Amsterdam und kann als Beispiel dafür verstanden werden, wie offen die QS-Bewegung mit unterschiedlichen persönlichen Interessen umgeht. Nicht zur Nachahmung empfohlen, dennoch absolut sehenswert 😉

 

Robin Weis: “Tracking Crying”

Ein weiteres Beispiel für die Vielfalt an Themen, mit denen sich Self-Tracker auseinandersetzen, kommt von Robin Weiss. Ihre Kurzpräsentation „Tracking Crying“ war ebenfalls Teil der Erföffnung der letzten Quantified Self Konferenz. Robin berichtet, dass sie ungewöhlich häufig weint und analysiert die Umstände, unter welchen dieses vorkommt. Ihr sehr persönlicher Talk enthält eine Menge Humor und zeigt, welche spannenden Erkenntnisse Einzelexperimente außergewöhnlicher Menschen hervorbringen können.

 

Richard Sprague: “Microbiome Gut Cleanse”

Das letzte Video wurde bei einem Quantified Self Meetup in der San Francisco Bay Area aufgenommen. Richard Sprague berichtet über ein Experiment bei dem er die Zusammensetzung seiner Darmbakterien manipuliert und analysiert hat. Mit Hilfe von Genanalysen ist es seit einiger Zeit möglich, das Mikrobiom, also die Gesamtheit der Mikrolebewesen in und auf dem Körper analysieren. Im Rahmen seines Experiments hat Richard versucht, die Bakterien in seinem Darm auszulöschen und diesen mit neuen Kulturen zu besiedeln. Ein Thema mit dem ich mich seit einigen Monaten auseinandersetze, weshalb Richards Talk für mich persönlich die größte praktische Relevanz besitzt.

23andMe – Was verrät unser Genom?

Nicht erst seit Angelina Jolies New York Times-Artikel über die Konsequenzen die sie aus ihrem Gentest gezogen hat gibt es Interesse an Gen-Tests in der Quantified Self-Community und 23andMe. Während in medizinischem Rahmen durchgeführte Tests nicht ohne weiteres zu bekommen sind, gibt es seit circa 2006 auch sogenannte Direct-To-Consumer (DTC) Gentests, welche direkt an Endkunden vertrieben. Wie funktionieren solche Tests? Und was kann der geneigte Self Quantifier daraus lernen?

Anders als medizinisch-diagnostische Tests, wie die von Jolie beschriebenen Tests für Mutationen in den BRCA-Genen, untersuchen DTC Gentests eine größere Anzahl von genetischen Markern die über das gesamte Genom verteilt sind. Ohne dabei jedoch das gesamte Genom zu sequenzieren.

Lifehacker.ru
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Größter Anbieter für solche DTC-Tests – die als Hilfe zur Weiterbildung und nicht für die medizinische Diagnostik gedacht sind – ist 

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