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Gesundheit hat die unterschiedlichsten Definition, von dem rein körperlichen zustand, bis hin zur seelischen Ebene. Jedoch wird meist unter Gesundheit der rein körperliche Zustand verstanden, in dem man sich befindet und wird an dem Durchschnittswert der Gesellschaft gemessen.

Selbstvermessen wie ein Pro

Was tracke ich mit welchen Hilfsmitteln und wie werte ich meine Daten aus?

 

Gestern hat mich der igrowdigital-Leser Thomas Hoffman per Mail gefragt, welche Quantified Self Tools ich verwende und wie ich meine Daten auswerte. Ein ausführliche Antwort dazu erstelle ich derzeit mit dem mehrteiligen Self-Tracking Guide. Für Thomas und alle Anderen die nicht so lange warten wollen beschreibe ich hier schon mal grob mein aktuelles Self-Tracking Setup. Einfach ausgedrückt, sammle ich auf zwei verschiedene Arten meine Daten. Alles was mit Sensoren oder anderer Technik automatisch gemessen werden kann, erfasse ich regelmäßig und / oder kontinuierlich. Im Gegensatz dazu erfasse ich einige Werte die eine manuelle Messung erfordern nur in größeren Abständen als „Stichprobe“, je nachdem wie wichtig die Werte sind und wie wahrscheinlich es ist, dass sich signifikante Änderungen ergeben haben. Konkret handelt es sich bei den regelmäßigen erfassten Werten um Gewicht, Aktivität, Schlaf, Computernutzung und noch ein paar andere.

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Pflanzensensor Koubachi – Blumenkasten trifft Internet

Mein neustes Tracking Gadget vermisst ausnahmsweise mal nicht mich selbst, sondern meine Balkonpflanzen und deren Blumenkasten.

 

Koubachi, der Hersteller des Pfanzensensors war so freundlich mir ein Gerät zur Verfügung zu stellen, das ich seit einigen Tagen im Einsatz habe. Der Pflanzensensor wacht nun über die Kräuter die ich im großen Stil auf dem Balkon anbaue. Basilikum, Rucola, Thymian und Rosmarin sind am Start, ebenso Oregano, Koriander, Petersilie, Schnittlauch, Minze und Salbei.

Pflanzensensor im Blumenkasten

Als Green Smoothie Konsument versorge ich mich so zumindest teilweise selbst mit frischem Grün und beim Kochen mache ich mit den Kräutern jetzt auch regelmäßig Selbstexperimente. Ähnlich wie auf dem Münchner Wohnungsmarkt ist auch bei meinen Blumenkästen das Platzangebot beschränkt – um eine saftige Ernte einfahren zu können, sind gute Wachstumsbedingungen für die Kräuter im Blumenkasten wichtig. Deshalb also ein Pflanzensensor der mir hilft, meine Erträge zu optimieren.

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Mehr Bewegung im Alltag mit Activity Tracking

Technische Errungenschaften wie Autos, Rolltreppen und öffentlicher Nahverkehr haben dazu geführt, dass wir uns in unserem Alltag immer seltener bewegen. Waren unsere Vorfahren vor wenigen Generationen noch täglich viele Stunden in Bewegung und haben dabei bis zu über zwanzig tausend Schritte zurückgelegt, verbringen heute viele Menschen ihre Zeit im Sitzen und legen nur noch wenige tausend Schritte zurück. Unsere Körper sind jedoch noch immer auf ein weitaus größeres Maß an Aktivität eingestellt, weshalb der Bewegungsmangel der mit dem modernen Lebensstil einhergeht, schädlich für unsere Gesundheit ist und krank machen kann.

Rolltreppe

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Self-Tracking Erfahrung im igrowdigital Podcast

Gemeinsam mit Christian Grasse und Johannes Kleske produziere ich seit einigen Monaten den igrowdigital Podcast, auf dem wir über die neusten Trends im Bereich Quantified Self und Wearables sprechen. In der aktuellen Folge geht es um unsere persönliche Erfahrung mit Self-Tracking. Johannes berichtet davon, wie er seinen Blutdruck gesenkt und mit intermittierendem Fasten sehr schnell abgenommen hat. Ich erkläre mein aktuelles Self-Tracking Programm, mit dem ich Gewicht reduziert, Muskeln aufgebaut und meinen Schlaf und meine Produktivität verbessert habe. Eine spannende Unterhaltung die uns allen viel Spaß gemacht hat, und die wir mit neuen Ergebnissen in der Zukunft sicher fortsetzen werden. Die aktuelle Folge des igrowdigital Podcasts zum anhören gibts direkt hier im Soundcloud Player.

Die Zukunft der Wearables

MoodSweater
Bei Quantified Self Enthusiasten sind Wearables wie Actvitiy Tracker schon seit Jahren beliebt und mittlerweile erfreut sich das Thema auch bei einer breiteren Masse großer Popularität. Trend-Analysten haben 2014 zum Jahr der Wearables ernannt und Fitness-Armbänder, Smartwatches und Datenbrillen werden mit zunehmendem Interesse und Eifer diskutiert. Einer Studie von ABI Research zufolge soll der Absatz der Wearables in diesem Jahr auf 90 Millionen verkaufte Geräte gegenüber 50 Millionen im Vorjahr ansteigen. Die treibende Rolle hierbei spielen auch 2014 Sport- Activity- und Gesundheits-Tracker welche mittlerweile in verschiedensten Varianten angeboten werden. Smartwatches und Datenbrillen erobern sich hingegen erst langsam ihren Markt im Mainstream – hier fehlt noch eine echte Killer-Applikation welche die Produkte für Pivatanwender interessant macht. Dennoch ist eine Entwicklung hin zu technisch immer ausgereifteren Wearables auszumachen – dabei kann man folgende Trends beobachten:

1. Wearables werden immer smarter

Einfaches Aktivitäts-Monitoring und die Berechnung der verbrauchten Kalorien reichen bei der neuesten Generation von Trackern nicht mehr aus.

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Medisana stellt Pflaster Metria Scorefit vor

Neues Medisana Produkt für Lifestyle Assessement

 

Elektronische Pflaster die Körperwerte oder auch die Einnahme von Medikamenten erfassen, wurden in den letzten Jahren immer wieder vorgestellt nun ist auch Medisana auf den Zug aufgesprungen. Mit dem Medisana Metrik kommt in Deutschland jetzt erstmals ein solches Produkt auf den Markt. Laut Video handelt es sich dabei um ein Produkt für ein Lifestyle-Assesment welches in Kombination mit Beratungsdienstleistungen von Medizinern angeboten werden soll.

In folgendem Video wird das Produkt , die Anwendungsgebiete und das Auswertungsverfahren durch erfahrene Mediziner näher erklärt:

 

Über Medisana

Medisana ist ein Unternehmen in und aus Deutschland, dass sich auf Gesundheitsprodukte spezialisiert hat.

Zu den größten Konkurrenten gehört die Beurer GmbH, die für ihre Produktgruppe Health & Personal Care die Auszeichnung „Beste Designmarke 2014“ von Plus X erhielt und Omron, ein japanisches Unternehmen, dass untere anderem auch Medizintechnik anbietet.

Die Gesundheitsprodukte der Medisana AG wird in 5 Themen unterteilt:

  • Home of Wellness
  • Gesundheitskontrolle
  • Therapie zu Hause
  • Körperpflege
  • Mobile Health

 

Zur Produktpalette gehört unter anderem das VitaDock und iHealth.

VitaDock ist ein komplettes Set, zum messen der Gesundheit, dass mit dem Smartphone verbunden werden kann. Im Set enthalten ist:

  • TargetScale 2 – Eine Bluetooth Körperanalysewaage, für das Gewicht, BMI, Körperfett, Körperwasser, Anteil an Muskelmasse und Knochengewicht.
  • CardioDock 2 – Ein Blutdruckmessgerät, dass den Blutdruck und den Puls misst.
  • ThermoDock – Ein Infrarot-Fieberthermometer, dass ohne Berührung die Körpertemperatur misst und übertragen kann.

 

iHealth ist ein Blutdruckmesssystem, dass das iPhone und iPad in ein Funktionsfähiges Blutdruckmessgerät verwandeln kann. Damit wird das Smartphone oder Tablet in eine Dockingstation gesteckt und die Manschette wie bei einem handelsüblichen Blutdruckmessgerät am Arm befestigt. Die Daten werden so auf das mobile Geräte geladen und können dort mit Hilfe einer passenden App abgespeichert und ausgewertet werden, dadurch kann der Benutzer seine Blutdruckwerte auch auf eine lange Zeit analysieren und so Veränderungen bezüglich Bluthochdruck, Hypertonie oder niedrigem Blutdruck besser  auswerten und Risiken schneller erkennen.

Mehr über Medisana erfahren sie hier.

 

Europäer interessieren sich für Self-Tracking und ihre Gesundheit

In Amerika ist das Aufzeichnen von Daten zur Gesundheit weit verbreitet. Nach einer im September 2012 veröffentlichten Studie des Pew Research Centers erfassen 69 % der amerikanischen Bevölkerung einen oder mehrere Werte wie Gewicht, Blutdruck oder Blutzucker, zumeist für sich selbst, in vielen Fällen auch für eine Person aus dem persönlichen Umfeld. 21% der amerikanischen Bevölkerung nutzen Apps, Sensoren und Websites um ihre Daten zu speichern und auszuwerten, was im Vergleich zur reinen Messung ohne Aufzeichnung zu einem besseren Bewusstsein im Bezug auf die eigene Gesundheit führt.

Eine Emnid-Umfrage in Deutschland, Frankreich und Großbritannien liefert nun erstmals einen Einblick in das Interesse der Europäer am Self-Tracking. Je Land wurden 1.000 Personen zwischen 14 und 65+ Jahren befragt, welche Aspekte ihres Lebens sie gerne messen würden, um gesünder und bewusster zu Leben. Die Ergebnisse der Studie bestätigen den Eindruck, den ich während meiner Auseinandersetzung mit Quantified Self während der letzen Jahre gewonnen habe: Weit mehr als die Hälfte aller Deutschen und Briten zeigen großes Interesse daran, diverse Aspekte ihres Lebens wie gesundheitliche Indikatoren oder persönliche Finanzen zu analysieren, um besser und bewusster zu leben. Die Franzosen stehen dem Trend zum Self-Tracking etwas skeptischer gegenüber. Hier begeistert sich nur ein knappes Drittel der Befragten dafür.

Infographic - die Vermessung des ich

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23andMe – Was verrät unser Genom?

Nicht erst seit Angelina Jolies New York Times-Artikel über die Konsequenzen die sie aus ihrem Gentest gezogen hat gibt es Interesse an Gen-Tests in der Quantified Self-Community und 23andMe. Während in medizinischem Rahmen durchgeführte Tests nicht ohne weiteres zu bekommen sind, gibt es seit circa 2006 auch sogenannte Direct-To-Consumer (DTC) Gentests, welche direkt an Endkunden vertrieben. Wie funktionieren solche Tests? Und was kann der geneigte Self Quantifier daraus lernen?

Anders als medizinisch-diagnostische Tests, wie die von Jolie beschriebenen Tests für Mutationen in den BRCA-Genen, untersuchen DTC Gentests eine größere Anzahl von genetischen Markern die über das gesamte Genom verteilt sind. Ohne dabei jedoch das gesamte Genom zu sequenzieren.

Lifehacker.ru
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Größter Anbieter für solche DTC-Tests – die als Hilfe zur Weiterbildung und nicht für die medizinische Diagnostik gedacht sind – ist 

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