Currently browsing Posts Tagged “Internet der Dinge”

Das Internet der Dinge umfasst nicht das bekannte Surfen auf einer Website, um Daten zu beziehen oder Services zu nutzen, sondern die Integration von Sachgegenständen in diese Welt. Die aktuelle Technik lässt es zu, nahezu alle elektronischen Haushaltsgeräte, Glühbirnen, Autos usw. über das Internet zu steuern. Der technische Trend wird so prognostiziert, dass in Zukunft nahezu alle elektrischen Geräte extern über eine eigene IP ansteuerbar sein könnten. Damit wird ermöglicht, mobiler und unabhängiger vom aktuellen Ort zu sein und ein komfortableres und effizienteres Leben zu führen.

Viele gute Neuigkeiten

In den letzten Monaten war es hier etwas stiller geworden, was jedoch kein schlechtes Zeichen ist, sondern daran liegt, dass unheimlich viele spannende Dinge passiert sind die mich vom Bloggen abgehalten haben. So haben meine Freundin und ich Anfang des Jahres überraschend die Möglichkeit bekommen, in unsere Traumwohnung zu ziehen. Und wie das bei Technik-Enthusiasten nun mal so ist, ist der Umzug nicht damit erledigt, die Möbel aufzustellen und die Kartons auszupacken, sondern die Wohnung wird erst mal richtig schön smart gemacht. Dazu mussten Lampen, Heizkörper und Heimkino vernetzt und programmiert werden und die vorhandenen Geräte und Möbel ergänzt oder auf den neusten Stand gebracht werden. War ein wenig Arbeit und so habe ich meine Freizeit in den letzten Monate genutzt, um mir meinen ganz persönlichen Traum von einer smarten Wohlfühl-Umgebung zu erfüllen. Im Vergleich zur alten Wohnung habe ich in unserem neuen zu Hause die vernetzte Beleuchtung von Philips noch einmal umfangreich eweitert sodass wir ein noch größeres Spektrum an Stimmungen und Effekten über den Tage hinweg erzielen können. Außerdem wachsen die unterschiedlichen Smart Home-Komponenten immer mehr zusammen. Steigt der CO2-Gehalt in der Wohnung auf einen ungünstigen Wert oder laufe ich aufgrund zu lauter Musik Gefahr, den Frust der Nachbarn auf mich zu ziehen, wird mir das durch entsprechende Signalfarben unserer Lampen vermittelt, sodass ich entsprechend reagieren kann. Diesen und weitere Life-Hacks habe ich vor einigen Wochen einem Kamera-Team von Galileo gezeigt. Den Beitrag zu Self-Tracking findet Ihr hier. In den kommenden Wochen werde ich Euch hier auf igrowdigital noch mal ausführlich über die verschiedenen Smart Home-Hacks berichten.

Ebenfalls ein wenig zur Artikelpause beigetragen hat die Tatsache, dass das Interesse an meinem Vorträgen seit Monaten kontinuierlich zunimmt, was mir viel Freude bereitet, mich aber auch vom Bloggen abhält.  Dafür gibts frische Texte von mir an anderer Stelle zu lesen. Kürzlich im Springer Verlag erschienen ist das Buch eHealth, der zweite Titel zu dem ich als Co-Autor beigetragen habe. Außerdem werde ich zukünftig auf dem neuen Blog von Medizinfuchs, Deutschlands führender Preissuchmaschine für Medikamente, über Digital Health berichten.

Auch sonst haben sich in den letzen Monaten einige erfreuliche Neuerungen ergeben, von denen ich Euch kurz berichten möchte. Eine davon ist, dass mich die Bertelsmann Stiftung in ihr Expertennetzwerk Der digitale Patient eingeladen hat. Gemäß dem Motto „30 unter 40“ fördert die Stiftung die Vernetzung und Zusammenarbeit der führenden Digital Health Experten in Deutschland. Vor einigen Wochen war ich auf der Aufaktveranstaltung und ich freue mich schon auf die weiteren Aktivitäten mit dem Netzwerk. Neben der Bertelsmann Stiftung hat mich auch die Health-i Initiative von Handelsblatt und Techniker Kasse eingeladen, Mitglied ihres Boards zu werden. Als Juroren, sollen wir Boardmitglieder über die Prämierung der innovativsten Digital Health Startup und Unternehmen in Deutschland entscheiden. Ich bin gespannt welche großartigen Lösungen ich dabei zu sehen bekommen werde.

Außerdem bin ich seit dem 9.6 Teil der intergalaktischen Cyborg-Bewegung. Patrick Kramer von Digiwell hat mir beim letzten beim Hamburger Quantified Self Meetup einen RFID-Chip von Dangerous Things in mein Handgelenk implantiert, auf dem ich Daten speichern und mit dem ich mich authentifizieren kann. Im Moment bewegt sich der Zugewinn an Cyborg-Fähigkeiten jedoch noch auf bescheidenem Niveau. Aktuell habe ich auf meinem Implantat meine digitale Visitenkarte gespeichert. Nutzer von NFC-fäigen Smartphones können sich diese also direkt aus meinem Handgelenkt in ihr Adressbuch laden. Ansonsten habe ich noch keine weiteren für mich praktischen Anwendungen umsetzen können und fühle mich damit eher „Cyborg-ready“ ohne konkrete Superpowers. Dennoch hat mir die Aktion gezeigt, dass man sich auch mit einem technologischem Enhancement im Körper weiter wie ein ganz normaler Mensch fühlt und keine Angst davor zu haben braucht. Sollte also demnächst ein Implantat auf den Markt kommen, dass größeren Nutzen stiftet würde ich mir das sofort einbauen lassen.

implantierung

Ansonsten widme ich derzeit dem Biohacking mit Notropics zur Verbesserung meiner kognitiven Leistungsfähigkeit. Nach dem ich eine zweimonatige Pause eingelegt hatte bin ich wieder eifrig am Experimentieren und der Eindruck dass man mit der richtigen Biochemie noch mehr Spaß mit seinem Gehirn haben kann, verdichtet sich. Mehr über meine Erfahrungen mit Smart Drugs, die besten Smart-Home-Hacks und den neuesten Quantified Self Gossip erfahrt Ihr auf meinen kommenden Vorträgen und in den nächsten Blogposts.

Top Gear 2015 – die besten Tools für Lifestyle, Sport und Wohlbefinden

Mit den richtigen Tools und Werkzeugen lassen sich Lebensqualität, Gesundheit und Zufriedenheit steigern – deshalb bin ich bekennender Fan von Gadgets und Geräten die mit ihrer Funktion mein Leben besser und glücklicher machen (manche nennen es auch Produktfetischismus). In diesem Artikel möchte ich Euch vorstellen, welche Produkte für mich 2015 am wichtigsten waren. Neben Self-Tracking-Gadgets findet ihr auch praktische Lösungen die Euer Zuhause wohnlicher machen oder mit denen Ihr das Beste für Eure Ernährung herausholen könnt.

Die besten Lifestyle-Tools 2015

Apple Watch

Nachdem ich während der letzten Jahre über 20 verschiedene Fitness-Tracker im Einsatz hatte, ist die Apple Watch seit Mai mein favorisierter Begleiter am Handgelenk. Apple’s ganzheitliches Konzept zum Bewegungstracking ist allen anderen Lösungen überlegen, beim Laufen ersetzt sie außerdem eine Pulsuhr was bei anderen Sportarten leider noch nicht optimal funktioniert. Dass Display ist gut geeignet um sich Reminder von anderen Tracking Apps wie Coach.me anzeigen zu lassen und so seinen Fortschritte bei diversen Zielen festzuhalten. Nützlich sind auch einige der smarten Funktionen der Apple Watch. Bei mir besonders beliebt: Anrufe in unpassenden Situationen ablehnen. Falls ihr Euch lediglich zu mehr Bewegung motivieren wollt, könnte ein Activity-Tracker die günstigere Alternative sein. Die besten Modelle im Überblick findet ihr hier.

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Schlafsystem Withings Aura

Das Schlafsystem Withings Aura besteht aus einem Lichtwecker und einem Sensor der unter der Matratze platziert wird, um die Schlafdauer und Schlafqualität zu messen. So lässt sich ohne weiteren Aufwand der eigene Schlaf aufzeichnen – insbesondere praktisch wenn die Smartwatch Nachts geladen werden muss oder man keine Lust hat ein Gerät am Handgelenk zu tragen. Auch der Lichtwecker und die weiteren Funktionen zur Verbesserung der Schlafhygiene sind sinnvoll und das System wird durch regelmäßige Software-Updates kontinuierlich verbessert. Weitere Informationen im Schlaf-Tracker Überblick oder bei Amazon.

Smarte Waage Withings Body Analyzer

Seit 4 Jahren verwende ich vernetzte Waagen und der Withings Body Analyzer ist dabei das fortschrittlichste System das ich bisher getestet habe und noch heute nutze. Regelmäßiges Wiegen ist ein essentieller Bestandteil meiner Gewichtskontrolle. In Phasen in denen ich mich länger nicht gewogen habe, nehme ich stets zu – regelmäßiges Wiegen hilft zum Glück wieder, meine Ziele zu erreichen (Ein Effekt der übrigens auch aus Studien bekannt ist). Den Body Analyzer und weitere smarte Waagen habe ich hier im Detail vorgestellt. Eine Alternative für Sportler könnte die TanitaRD 901 BT sein, die ich demnächst testen möchte. Den Withings Body Analyzer bei Amazon findest Du hier.

Smarte Beleuchtung Philips Hue

Licht hat einen entscheidenen Einfluss auf das Wohlbefinden und mit vernetzten Lampen wie der Philips Hue lässt sich dieser Einfluss gezielt steuern. Durch Änderung der Helligkeit und Lichtfarbe lassen sich die Stimmungen in Eurem Lebensraum extrem vielseitig gestalten. Meine Hue ist so programmiert, dass sie den Verlauf des Sonnenlichts imitiert und sich so positiv auf meinen Biorhythmus auswirkt- einer der effektivsten Hacks um meinen Schlaf zu verbessern. Leider hat Philips beim Kundenservice und im Bereich Smart Home Produktstrategie die unangenehme Eigenschaft etwas bitchy zu sein. Mangels besserer Alternativen zur smarten Beleuchtung gebe ich hier dennoch eine Empfehlung. Weitere Informationen zur Philips Hue findet Ihr hier bei Amazon.

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Smarte Heizung Homematic ip

Auch die Temperatur unserer Umgebung hat einen wichtigen Einfluss auf unser Wohlbefinden und sollte daher stets unseren Anforderungen angepasst sein. Durch Vernetzung und Programmierung der Heizung könnt Ihr sicherstellen, dass Eure Räume immer dann beheizt sind wann, ihr es braucht und zugleich keine Energie verschwendet wird wenn ihr nicht zu Hause seit. Das neue System von Homematic welches ich seit einigen Wochen im Einsatz habe erledigt diese Aufgabe hervorragend und ist im Gegensatz zu vielen anderen System kinderleicht zu installieren. Alle Geräte verfügen über eine eigene ip-Adresse so dass in zukünftigen Smarthome-Anwendungen eine noch reibungslosere Integration möglich sein sollte. Ein weiterer Vorteil ist, dass Ihr mit dem Kauf der Hardware einen kostenlosen Cloudservice bekommt, mit dem ihr auch unterwegs vom Smartphone Temperatureinstellungen ändern könnt. Bei anderen Anbietern kostet dies oft eine zusätzliche monatliche Gebühr. Zum Ausprobieren gut geeignet ist das Homematic ip Starterkit das Ihr hier bei Amazon findet.

WiFi-Lautsprecher Bose Soundtouch 10

Wenn Ihr bei idealer Beleuchtung und Temperatur aufgewacht seid, könnt Ihr Euren Start in den Tag am Besten mit der richtigen Musik im Badezimmer perfektionieren. Ideal dafür ist das Bose Soundtouch 10. Wie bei den meisten anderen modernen Lautsprechern könnt Ihr via Bluetooth Musik und Hörbücher vom Smartphone streamen. Was mich am Bose Soundtouch jedoch begeistert ist die Möglichkeit, 6 Web-Radio-Sender zu programmieren, die Ihr durch Knöpfe an der Box oder der mitgelieferten Fernbedienung direkt starten könnt. So kann man schnell den Sound aufdrehen ohne am Handy rumdrücken zu müssen. Perfekt für einen Start in den Tag mit Hip Hop Classics, Electro Beats oder DnB Heaven. Im Gegensatz zu manch anderen Herstellern gibt Bose keine explizite Empfehlung für die Verwendung in feuchten Räumen. Mein Lautsprecher hat im Badezimmer bisher jedoch keinen Schaden genommen. Weitere Informationen zur Soundtouch 10 findet Ihr hier bei Amazon.

Virtual Reality Brille Gear Vr

Virtual Reality wird das ganz große Ding 2016. Falls Ihr ein Samsung Galaxy S6 besitzt, könnt Ihr Euch für 99€  eine Brille kaufen, die aus dem Smartphone einen VR Computer macht. Ein großartiges Spielzeug für alle die einen Blick in die Zukunft werfen wollen. Gibts hier bei Amazon.

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Die besten Sport-Tools 2015

Smartes Springseil Smart Rope

Insbesondere auch vor dem Kraftsport sollte man den Kreislauf in Schwung bringen, wofür ein Springseil hervorragend geeignet ist. Besonders Spaß macht das mit der smarten Variante Smart Rope, bei der ein LED Display in das Seil integriert ist, mit dem ihr die Anzahl der Wiederholungen stets vor Augen habt. Wie das in der Praxis aussieht seht Ihr im nachfolgenden Video. Sehr motivierend!

Smarte Sportkleidung Athos

Apps zum Tracking des Kraftsports sind meist mühsam und erfordern die manuelle Erfassung der Art der Übung, des gewählten Gewicht und der Anzahl der Wiederholungen. Mit den Textilien von Athos wird die Muskelspannung gemessen und in einer Smartphone App ausgewertet und visualisiert. Diese Daten lassen sich nutzen, um die Ausführung einzelner Übungen und auch die Ausgewogenheit des Trainingsplans zu kontrollieren. Die Technologie ist noch sehr jung und hat noch Potential nach oben wobei Athos regelmäßig Updates seiner Software veröffentlicht. Eine interessante Alternative für Kraftsportler ist das smarte Armband von Atlas Wearables welches Fitness-Übungen automatisch erkennen soll. Mehr dazu sobald ich das Gerät testen konnte.

Suspension Trainer TRX Force Kit

Ich trainiere gern mit freien Gewichten weshalb mein Wohnzimmer zugleich ein kleines Fitnessstudio ist. Darin befindet sich auch ein TRX, ein System aus Gurten mit dem Ihr verschiedenste Übungen durchführen könnt. Im Gegensatz zu anderen Formen des Bodyweight-Trainings kann man mit einem Suspension Trainer einfacher größere Trainingsreize erzielen und ich finde es auch viel angenehmer in den Seilen zu hängen als auf dem Boden zu turnen. Praktisch sind Suspension Trainer insbesondere auch für Menschen die viel Reisen oder draußen Sport machen. Mein TRX hat mich schon in diversen Hotels und Parks begleitet. Begonnen habe ich mit dem Suspension Training mit einem günstigen Nachbau von Kettler der eigentlich einen guten Job macht. Der Original TRX Force Kit den ich seit einem Jahr verwende ist preislich schon ziemlich abgehoben, fühlt sich aber insbesondere in der martialischen Tactical Force Edition wirklich toll an..

Quadlock Smartphone Halterung

Den Weg ins Büro bestreite ich fast täglich mit meinem Rennrad – einer ziemlich flotten Maschine die ich auch für sportliche Ausfahrten nutze. Wichtig ist mir dabei mein Smartphone stets im Blickfeld zu haben. Perfekt geht das mit den Quadlock-Halterungen mit denen Ihr Euer Telefon sicher am Fahrradlenker befestigen könnt. So habt Ihr Google Maps und Co stets im Blick und könnt an roten Ampeln auch mal die Musik oder das Hörbuch wechseln oder schauen was es neues in der Mailbox oder auf Facebook gibt. Quadlocks System ist modular aufgebaut und mit diversem Zubehör auch in vielen anderen Bereichen nützlich. Zum Beispiel könnt Ihr Euer Smartphone beim Joggen an einem praktischen Oberarmband befestigen. Den Quadlock Bike-Kit und die anderen Varianten findet Ihr bei Amazon.

Wahoo Fahrradsensor

Der erste Faktor den man als ambitionierter Sportler beim Rennradfahren betrachten sollte, ist die Trittfrequenz. Ganz einfach geht dies mit dem Wahoo Fahrradsensor der die Umdrehungen der Kurbel misst und über einen Speichensensor auch die Geschwindigkeit misst (was bessere Ergebnisse liefert als das GPS des Smartphones das schnelle Geschwindigkeitsänderungen nur mit erheblicher Verzögerung erkennt). Die Daten könnt ihr Euch on diversen kompatiblen Als auf dem Smartphone ansehen. Für ca. 50 € ein lohnenswertes Tool das mir geholfen hat, meine Fahrtechnik zu optimieren. Gibts hier bei Amazon.

Smarte Pedale Garmin Vector 2

Für Profis und richtig ambitionierte Radsportler sind die  Vector 2 Pedale von Garmin, welche neben der Trittfrequenz eine Vielzahl weiterer Parameter erfassen. Der wichtigste davon ist die übertragene Leistung, welche im Gegensatz zu Werten wie Geschwindigkeit oder Pulsfrequenz eine neutrale Vergleichsmöglichkeit liefert die nicht von der Tagesform oder dem Gegenwind beeinflusst wird. Darüber hinaus liefern die Vector 2 noch viele weitere Daten die helfen können den Bewegungsablauf beim Pedaltritt zu optimieren. Ich habe während der letzten Monate ein Testexemplar von Garmin geliehen mit dem ich viel Spaß hatte. Leider sind die Pedal mit einem Preis von 1300€ nicht gerade ein Schnäppchen – mal sehen ob ich mir in der nächsten Radsaison ein Paar kaufen werde. Für ambitionierte Rennradler liefern sie auf jeden Fall ein detailliertes Feedback und können enorm motivieren. Weitere Information gibt es hier bei Amazon.

Fahrrad Airbag Hövding 2.0

Auch beim Casual Cycling ins Büro oder anderen Strecken in der Stadt erreicht man Geschwindigkeiten und ist mit Verkehrsteilnehmern konfrontiert, die bei einem Unfall üble Konsequenzen haben können. Da ich jedoch bei Alltagsfahrten keine Lust auf einen Helm habe, schütze ich mich mich mit dem Fahrrad Airbag von Hövding, der im Fall des Falles auch noch eine viel bessere Schutzwirkung als ein klassischer Helm erzielen soll. Das Teil wird wie ein Schal getragen, ist bequem und hat eine Akkulaufzeit von ca. 10 Stunden. Funktioniert top und wenn Ihr regelmäßig Fahrrad fahrt und nicht lebensmüde seid dann ist der Hövding eigentlich ein Nobrainer 😉 Gib’s hier bei Amazon.

Hoevding

Die besten Tools für Ernährung

Power Mixer Vitamix etc.

Für wirklich leckere Smoothies führt kaum ein Weg an einem High Power Mixer wie dem Vitamix vorbei. Ich habe mir ein günstigeres Vitamix-Plagiat von Klarstein gekauft, dessen Mixerbehälter schon ziemlich bald unappetitlich wurde und keine heißen Getränke ausgehalten hat. Dieses habe ich jetzt mit einem Original Vitamix Behälter ersetzt in dem auch heiße Drinks wie ein Bulletproof Coffee perfekt gemixt werden können. Da ich das Gerät fast täglich im Einsatz habe, hätte ich mir im Nachhinein lieber gleich einen Vitamix gekauft aber wenn man Smoothies und Co zum ersten mal probiert und noch nicht weiß ob das dauerhaft zur Leidenschaft wird, kann man sich mit den günstigeren Geräten gut vorantasten.

Saftpresse Sana TNC 707

Bei der Saftpresse habe ich nach dem Versuch mit einem günstigen Modell schnell auf mein Traumgerät gewechselt. Mit der Sana 707 lassen sich aus Grünzeug, Gemüse und Obst perfekt die Nährstoffe in Form von Saft extrahieren, dabei ist die Reinigung im Vergleich zu den meisten anderen Slow-Juicern ein Kinderspiel. Außerdem lassen sich gefrorene Beeren etc. ganz easy zu Sorbet oder Eis verarbeiten und aus Mandeln macht die wunderschöne Wundermaschine Mandelmuss oder Mandelmilch. Mein Öko- und Biohacking-Herz schlägt höher für die Sana 707. Gibts hier bei Amazon.

Sana Juicer

Limettenpresse Modell Budget

Wasser ist gesund und lecker aber wenn man erst mal ein paar Tausend Liter davon getrunken hat, kann es ein wenig langweilig werden. Unter anderem deshalb presse ich mir Standardmäßig Limetten oder Zitronen in einen Wasserkrug was viel besser schmeckt und tolles Vitamin C liefert. Mit einer Limettenpresse geht das einfach und sauber und dieses Modell erledigt seine Aufgabe jetzt schon seit Monaten täglich ganz hervorragend.

Milchschäumer Profi Cook

Meinen Kaffe trinke ich am liebsten Schwarz aber mit Milchschäumern lassen sich auch ganz andere Jobs bewältigen. Meine Nährstoffe und alles weitere was ich unter biochemischen Gesichtspunkten für sinnvoll halte hole ich mir nicht nur aus Nahrungsmitteln sondern auch mal aus Nahrungsergänzungsmitteln. Manche davon sind billiger in Pulverform und lassen sich mit einem leistungsfähigen Milchschäumer sehr schön in Wasser auflösen. Ähnlich gut funktioniert dass auch für widerspenstige Proteinpulver oder was auch immer Ihr euch reinziehen wollt. Der erste Milchschäumer den ich gekauft hatte war mit AAA Batterien etwas schwach drauf. Dieser hier mit Doppel AA Batterie-Power macht alles wunderbar homogen und kann dank stabiler Hülle auch mal mit auf die Reise um unterwegs einen Bulletproof Coffee zu zaubern.

Selbsttests für Blutwerte und Allergien

Eure Ernährung ist vom Feinsten aber Ihr wüsstet gerne was das bringt oder an welcher Stelle ihr noch Potential zur Verbesserung habt? Währen der letzten Jahre habe ich diverse Bluttests ausprobiert die genau darüber Erkenntnisse liefern können wie großes Blutbild beim Arzt, Vitamin D Test zu Hause oder auch Selbsttests auf diverse Allergien, Nährstoffmängel etc. Hier gibts wirklich viele Möglichkeiten in die ihr Euch ggf. weiter einlesen solltet. Einen guten Überblick zu den verfügbaren Tests findet Ihr bei Vimeda.

Top Tools für Euren Geist

Heartmath Inner Balance Trainer

Wenn ihr von dem ganzen Sport, dem guten Essen und den fetten Beats im Badezimmer auch mal wieder runterkommen wollt, könntet Ihr ne Runde meditieren. Inner Balance von Heartmath ist eine Art Meditationscoach der Euch dabei hilft, tiefer zu entspannen. Mit einem Clip am Ohr misst das Gerät Eure Herzratenvariabilität und gibt Euch per Smartphone App Feedback, mit dem Ihr gezielt locker werden könnt.

Self-Tracking mit Apple Numbers

Eines der besten Personal Dev Tools gibts für Apple User gratis und für alle anderen erfüllt MS Office oder Google Docs einen ähnlichen Zweck. Seit zwei Jahren schnappe ich mir um Sylvester eine Tabelle und überlege mir, was ich in den kommenden 12 Monaten erreichen möchte. Dabei halte ich für jeden Monat ein Ziel in einer Zeile der Tabelle fest und überlege dabei auch welche Ressourcen etc. notwendig sind, um dieses Ziel zu erreichen. Das Ergebnis ist ein sehr übersichtlicher Miniplan an dem ich mich im Verlauf des Jahres immer wieder orientiere und in dem ich Gelerntes als Notiz ergänze und den Grad meiner Zielerreichung protokolliere. Mir haben diese Pläne 2014 und 2015 viel Fokus und Motivation beschert und ich freue mich schon darauf, die Prioritäten für 2016 zu setzen. Wie auch immer Ihr Eure Ziele erreicht – ich wünsche Euch dabei viel Spaß und Erfolg und lasst mich wissen, welches Tools euer Leben verändert haben 😉

p.s.: Im Artikel verwende ich Affiliate-Links die dazu führen, dass wenn Ihr etwas bei Amazon bestellt, ich mit einer kleinen Provision an den Einnahmen beteiligt werde. Der Kaufpreis ändert sich für Euch dadurch nicht und ihr tut mit Euren Einkäufen sogar etwas gutes. Die Hälfte meiner Affiliate-Einnahmen spende ich an gesellschaftlich relevante und wohltätige Organisationen wie Netzpolitik.org und die Effective Altruism Organisation Give Directly.

Pflanzensensor Koubachi – Blumenkasten trifft Internet

Mein neustes Tracking Gadget vermisst ausnahmsweise mal nicht mich selbst, sondern meine Balkonpflanzen und deren Blumenkasten.

 

Koubachi, der Hersteller des Pfanzensensors war so freundlich mir ein Gerät zur Verfügung zu stellen, das ich seit einigen Tagen im Einsatz habe. Der Pflanzensensor wacht nun über die Kräuter die ich im großen Stil auf dem Balkon anbaue. Basilikum, Rucola, Thymian und Rosmarin sind am Start, ebenso Oregano, Koriander, Petersilie, Schnittlauch, Minze und Salbei.

Pflanzensensor im Blumenkasten

Als Green Smoothie Konsument versorge ich mich so zumindest teilweise selbst mit frischem Grün und beim Kochen mache ich mit den Kräutern jetzt auch regelmäßig Selbstexperimente. Ähnlich wie auf dem Münchner Wohnungsmarkt ist auch bei meinen Blumenkästen das Platzangebot beschränkt – um eine saftige Ernte einfahren zu können, sind gute Wachstumsbedingungen für die Kräuter im Blumenkasten wichtig. Deshalb also ein Pflanzensensor der mir hilft, meine Erträge zu optimieren.

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Mensch Maschine Visionen in Berlin

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Wearable Technologies führen dazu, dass Grenzen zwischen Mensch und Technologie immer stärker verwischen. Am 4. Juni widmen sich gleich zwei Berliner Veranstaltungen diesem Thema. Auf der Webinale spreche ich im Rahmen des Emerging Technologies Panel über Wearables, Quantified Self und das Internet der Dinge. Auch als Speaker auf der Webinale vertreten ist Stefan Greiner, Gründer des Deutschen Cyborg Verein. Auf dem ebenfalls am 4. Juni stattfinden Berliner Kolloquium „MenschMaschine-Visionen“ der Daimler und Benz Stiftung liegt der Fokus vollständig auf den neuen Verbindungen, die Menschen und Maschinen eingehen. Neben wissenschaftlichen Beiträgen zu Neuroimplantaten und -Prothesen werden auch ethische und gesellschaftliche Fragestellungen des Zusammenwaches von Mensch und Maschine diskutiert. Ich freue mich auf ein spannendes Event mit hochkarätigen Wissenschaftlern und Vordenkern. Weitere Information zur Veranstaltung der Daimler und Benz Stiftung gibts hier.

Self-Tracking Erfahrung im igrowdigital Podcast

Gemeinsam mit Christian Grasse und Johannes Kleske produziere ich seit einigen Monaten den igrowdigital Podcast, auf dem wir über die neusten Trends im Bereich Quantified Self und Wearables sprechen. In der aktuellen Folge geht es um unsere persönliche Erfahrung mit Self-Tracking. Johannes berichtet davon, wie er seinen Blutdruck gesenkt und mit intermittierendem Fasten sehr schnell abgenommen hat. Ich erkläre mein aktuelles Self-Tracking Programm, mit dem ich Gewicht reduziert, Muskeln aufgebaut und meinen Schlaf und meine Produktivität verbessert habe. Eine spannende Unterhaltung die uns allen viel Spaß gemacht hat, und die wir mit neuen Ergebnissen in der Zukunft sicher fortsetzen werden. Die aktuelle Folge des igrowdigital Podcasts zum anhören gibts direkt hier im Soundcloud Player.

igrowdigital Podcast

Tages KreisdiagrammGemeinsam mit Christian Grasse und Johannes Kleske habe ich gestern die zweite Folge des igrowdigital Podcast aufgezeichnet, auf welchem wir uns über Quantified Self, Wearable Technologies und die Folgen der zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche unterhalten. Wir betrachten diesen Podcast als Gelegenheit Techniktrends und Zukunftsfragen aus verschiedenen Blickrichtungen zu beleuchten und kritisch zu reflektieren.  In der heute veröffentlichten, zweiten Ausgabe sprechen wir über Überwachung, neue Quantified Self Lösungen und den Konflikt zwischen dem Schutz der Privatsphäre und dem Potential von Big Data für das Gesundheitssystem und die Gesellschaft.  Allen Zuhörern wünsche ich eine interessante und inspirierende Unterhaltung. Hier gehts zum Podcast.

Withings WS 30 – Weight-watching 2.0

Gut zwei Jahre nach Vorstellung der WiFi Body Scale hat Withings eine zusätzliche Variante der beliebten Self-Tracking Waage eingeführt. Dieses neue Einsteiger-Gerät unterscheidet sich vom Top-Modell insbesondere im Funktionsumfang und Einrichtungs-Prozess. Gemeinsam hat die neue WS 30 mit Withings‘ WiFi Body Scale und auch Fitbit’s Aria den Upload der gemessenen Daten über eine integrierte W-Lan Verbindung. Hierzu muss die Waage bei Inbetriebnahme mit dem WiFi Router verbunden werden, was bei der WS 30 im Vergleich zu Withings älterem Modell einfacher geworden ist. Die Waage wird per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden – mit Withings Health Companion App lassen sich die Einstellungen des W-Lans dann einfach übergeben und die Waage ist betriebsbereit.
Withings WS 30 mit App

Synchronisation über WiFi und Bluetooth in ein ansprechendes Gehäuse verpackt

Neu und erstmalig in einer WiFi-Waage integriert ist eine Bluetooth Schnittstelle, sodass die WS 30 auch mobil mit dem Smartphone verbunden werden kann um die Daten zu synchronisieren.

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Augmented Human 13 International Conference

augmented human 13 banner

Am 7. und 8. März findet in Stuttgart die Augmented Human 13 International Conference statt. Zum vierten mal treffen sich bei der Augmented Human 13 Forscher, Wissenschaftler und Experten zur Diskussion der Erweiterung der menschlichen Fähigkeiten auf Basis innovativer Technologien. Die Beiträge der Konferenz behandeln Themen wie die Augmentierung der menschlichen Wahrnehmung mit optischen und haptischen Interfaces, die Aufzeichnung von Daten mit diversen Sensor-Technologien aber auch verschiedenste Ansätze zur Aufbereitung von Informationen in Bereichen wie Architektur, Industrie, Gesundheit und Bildung. Die Organisatoren der Augmented Human haben mich auf ihre Konferenz eingeladen. Ich freue mich auf hoch-innovative, inspirierende Eindrücke und werde hier von der Augmented Human 13 berichten.