Currently browsing Posts Tagged “Internet der Dinge”

Das Internet der Dinge umfasst nicht das bekannte Surfen auf einer Website, um Daten zu beziehen oder Services zu nutzen, sondern die Integration von Sachgegenständen in diese Welt. Die aktuelle Technik lässt es zu, nahezu alle elektronischen Haushaltsgeräte, Glühbirnen, Autos usw. über das Internet zu steuern. Der technische Trend wird so prognostiziert, dass in Zukunft nahezu alle elektrischen Geräte extern über eine eigene IP ansteuerbar sein könnten. Damit wird ermöglicht, mobiler und unabhängiger vom aktuellen Ort zu sein und ein komfortableres und effizienteres Leben zu führen.

Die Wearable Technologies Europe Conference 2013 kommt

360 Auge
Quelle: Wearable Technologies

Am 4. Februar findet die Wearable Technologies Europe Conference 2013 statt. Nachdem ich in den vergangenen Monaten viele der aktuell verfügbaren Biosensoren getestet habe, freue ich mich bei der Fachveranstaltung in München wieder Einblicke in die neuesten Technologie-Trends im Bereich Wearables zu erhalten und internationale Vertreter einiger der innovativsten Firmen kennenzulernen. Der Fokus der Konferenz liegt auf Technologien in den Bereichen Sport, Gesundheit, Lifestyle und Zukunftstrends, wodurch ein breiter Überblick geschaffen wird. Ähnlich wie bei den Quantified Self Konferenzen und zu meiner großen Freude, befindet sich die Wearable Technologies Konferenz inhaltlich nah am Menschen, wobei die Zielgruppe im Gegensatz zum QS Netzwerk eine reine B2B Ausrichtung aufweist und weit über die Nutzung persönlicher Daten hinausreicht. Insbesondere freue ich mich auf die Speaker von Fitbit, vom Virtual- und Augmented Reality Pionier Vuzix sowie die Speaker zu den Programmpunkten „WT for all senses“ und „technology for tomorrow“. Die Wearable Technologies Conference richtet sich an Forscher, Innovatoren, Entscheider und Journalisten. Einen Bericht über die Wearable Technologies Conference im Jahr 2012 finden Sie hier.

Hinweis: ich bin für diverse Projekte und Startups aus dem Portfolio der Wearable Technologies AG tätig

igrowdigital und die Zukunft

Seminar Gemeinsam mit ca. 40 Vertretern verschiedenster Verbände, Hochschulprofessoren und anderen Experten war ich gestern auf den Foresight-Workshop „normative Gesellschaftstrends“ im Auftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung eingeladen. Die vom VDI Technologiezentrum in Verbindung mit dem Fraunhofer Institut durchgeführte Veranstaltung hatte das Ziel, für das Jahr 2030 Trends in Bereichen wie Multikultur, Governance, Nachhaltigkeit oder sozialer Kohäsion zu identifizieren. Die Arbeitsgruppe zum Thema Virtualisierung durch digitale Technologien welche ich unterstützten durfte, widmete sich der These „sein bedeutet online sein“. Hierzu diskutierten wir die Bedeutung des Internet of Things in einem zukünftigen Alltag, die Nutzung von Wearable Technologies wie Biosensoren, Smart Watches und Augmented Reality Displays sowie die Rolle von Assistenzdiensten welche von Computertechnologien bereit gestellt werden.

Augmented Reality Brille
Quelle: Vuzix

Eines der großen Themen schien hierbei der Wandel von

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Das Internet der Dinge

GreenGoose ist eines der ersten Unternehmen welches Sensoren für Konsumenten entwickelt, die nicht den Besitzer selbst vermessen, sondern die Dinge die er benutzt. Die von Green Goose angebotene Infrastruktur aus Basisstation sowie kostengünstigen und energieeffizienten Sensoren ermöglichen einen stückweisen Aufbau des Internets der Dinge im heimischen Umfeld. Einer der ersten Anwendungsfälle welchen GreenGoose gezeigt hat, ist die Zahnpflege. Folgendes Video zeigt, wie Spielmechaniken eingesetzt werden können, um Kinder zum Zähneputzen zu motivieren.

Andere Anwendungsfälle des Anbieter zielen darauf ab,

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Amerikas Innovationskraft

Kickstarter & Crowdfunding

Die amerikanische Mentalität ist geprägt vom Glauben an die Chancen des Individuums, welches seine Ziele durch aktiven Einsatz erreicht. Diese Einstellung ist auch ausschlaggebend für eine neue Art Produkte zu realisieren, welche seit einigen Jahren von vielen amerikanische Unternehmen genutzt wird. Crowdfunding Plattformen bieten ihnen die Möglichkeit Produkte noch vor der Serienreife zu präsentieren und von den Käufern das notwendige Kapital zur Fertigung einzuwerben. Hierdurch haben auch kapitalintensive technologische Innovationen die Chance den Markt zu erreichen, ohne die langwierigen Entscheidungsprozesse klassischer Unternehmen oder Kapitalgeber bewältigen zu müssen. Auf der amerikanischen Crowdfunding Plattorm Kickstarter sind dabei innerhalb der letzten Wochen und Monate eine Vielzahl von Projekten finanziert worden die zeigen, wie groß das Interesse an neuen Lösungen im Bereich Fitness, Gesundheit und Computertechnologie ist.

Beim Ausdauersport spielt je nach Zielsetzung des Athleten die Höhe der Belastung eine entscheidende Rolle. Daher verwenden Hobbysportler und professionelle Athleten beim Laufen oder Radfahren häufig Sensoren zur Pulsmessung. Bisher musste dazu ein Gurt um die Brust getragen werden, welcher nur eingeschränkten Tragekomfort bietet und oftmals als störend empfunden wird. Dem Startup Alpha ist es nun erstmals gelungen die Anzahl der Pulsschläge statt mit Elektroden optisch zu erfassen, was eine Messung am Handgelenk möglich macht. Ihr Produkt, eine Uhr mit integrierter Pulsmessung kann damit bequem getragen werden und gibt Athleten mehr Kontrolle bei ihren sportlichen Aktivitäten.

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit und betreffen 80% der Bevölkerung im Verlauf ihres Lebens. Eine aufrechte Körperhaltung ist ein wesentlicher Einflussfaktor auf die Gesundheit unseres Rückens und im Alltag dennoch häufig nur schwer bewusst einzuhalten. Das Startup LUMOback hat einen Sensor entwickelt, der die Körperhaltung erkennt und seinen Träger darauf aufmerksam macht, wenn er in eine schlechte Haltung verfällt. Die Idee geht zurück auf die Erfahrung einer der Unternehmensgründer, welcher seine Rückenschmerzen durch gezieltes Haltungstraining überwunden hat. Mit dem Sensor möchte das Team mehr Menschen das Bewusstsein für eine gesunde Körperhaltung ermöglichen.

Beinahe die Hälfte aller Mobilfunknutzer in den westlichen Ländern verwenden ein Smartphone. Dadurch ist es selbstverständlich geworden, im Alltag auf Mails, Facebook und mobiles Internet zuzugreifen. Durch die Nutzung von Apps werden Smartphones immer häufiger fester Bestandteil beim Sport oder beim privaten Gesundheitsmanagement. Eine neue Generation von mit dem Smartphone verbundener Uhren geben noch einfacheren Zugriff auf Informationen und Funktionen der mobilen Computer und erlauben so auch den Einsatz als Trainingsgerät beim Laufen oder Radfahren. Das besondere an Pebble, einer solchen Uhr ist das E-Ink Display, welches auch in E-Books verwendet wird und eine lange Akkulaufzeit sowie eine gute Lesbarkeit auch bei Sonnenlicht ermöglicht. Mit mehr als 10 Millionen US $ an Erlösen durch begeisterte Kunden war Pebble eines der erfolgreichsten Kickstarter-Projekte aller Zeiten.

Crowdfunding Plattformen zeigen sehr direkt die am Markt vorherrschenden Bedürfnisse. Ohne lange Entscheidungsprozesse können neue Produkte direkt vom Kunden beauftragt werden wodurch ein schnelles Abbild von Trends entsteht. Das hier viele Produkte für Fitness und Gesundheit entstehen, ist auf die „Do it Yourself“ Mentalität in Amerika zurückzuführen, welche auch im dort entstandenen Quantified Self Netzwerk zum Ausdruck kommt. Die dadurch entstehenden Lösungen werden zukünftig auch in Deutschland eine Rolle spielen und das Prinzip des Crowdfunding wurde bereits von mehreren Deutschen Anbietern aufgegriffen.