Currently browsing Posts Tagged “Lifelogging”

Lifelogging ist ein neuer Trend im Umfeld des Quantified Self. Mit einer kleinen Kamera (zum Beispiel getnarrative) wird in regelmäßigen Abständen automatisch ein Foto geschossen, um daraus schließlich ein Video zu drehen – mit dem Ziel, keine spannenden Momente zu vergessen. Ein Blick auf das Video von gestern und der Nutzer erinnert sich an Restaurantnamen, Menü, getroffene Personen usw. – Noch sind die Kameras in ihrer Fotoqualität nicht optimal und die Abstände der Fotos teilweise zu lang, um den Speicher auch mit längeren Sequenzen nicht zu überfordern, doch der Trend ist eine fantastische Idee. Auch ich habe schon über Lifelogging berichtet und Geräte getestet.

Selbstvermessen wie ein Pro

Was tracke ich mit welchen Hilfsmitteln und wie werte ich meine Daten aus?

 

Gestern hat mich der igrowdigital-Leser Thomas Hoffman per Mail gefragt, welche Quantified Self Tools ich verwende und wie ich meine Daten auswerte. Ein ausführliche Antwort dazu erstelle ich derzeit mit dem mehrteiligen Self-Tracking Guide. Für Thomas und alle Anderen die nicht so lange warten wollen beschreibe ich hier schon mal grob mein aktuelles Self-Tracking Setup. Einfach ausgedrückt, sammle ich auf zwei verschiedene Arten meine Daten. Alles was mit Sensoren oder anderer Technik automatisch gemessen werden kann, erfasse ich regelmäßig und / oder kontinuierlich. Im Gegensatz dazu erfasse ich einige Werte die eine manuelle Messung erfordern nur in größeren Abständen als „Stichprobe“, je nachdem wie wichtig die Werte sind und wie wahrscheinlich es ist, dass sich signifikante Änderungen ergeben haben. Konkret handelt es sich bei den regelmäßigen erfassten Werten um Gewicht, Aktivität, Schlaf, Computernutzung und noch ein paar andere.

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Berliner Cyborg Verein lädt zum Cybarcamp ein

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit einige Mitglieder des Berliner Cyborg e.V. kennenzulernen wobei sich ein interessanter Austausch ergeben hat. Für alle Interessierten veranstalten die Berliner Cyborgs am 21.06 ein Barcamp. Die Einladung lautet wie folgt:

„Was macht uns zum Cyborg? Sind es schon Sensoren die wir im Smartphone mit uns tragen, mit denen wir Körperfunktionen überwachen? Oder müssen diese fest mit dem Körper verbunden, implantiert sein? Beginnt der Cyborg gar erst, wenn wir im Alltag auf Technik angewiesen sind, um voll am täglichen Leben teilhaben zu können? Wir als Cyborgs e.V. suchen nach Antworten. Um dieses vielschichtige Thema aus verschiedenen Perspektiven angehen zu können, veranstalten wir ein Barcamp. Wir laden Interessierte Cyborgs (in spe) und Nicht-Cyborgs unterschiedlichster Professionen ein, mit uns zu diskutieren und an einem Bild des Cyborgs zu arbeiten. Wie haben Apps und Gadgets unser verhalten verändert? Wie lebt es sich mit Implantaten. Wie lässt sich eine Beinprothese hacken und mit welcher Software muss dafür gearbeit werden? Wir laden Hacker_innen, Forscher_innen, Entwickler_innen und alle ein, die Interesse haben, die Diskussion mit uns voran zu treiben und uns an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen.“ Weitere Informationen zum Cybarcamp gibts hier.

Narrative Clip – Ein fotografisches Gedächtnis zum Anstecken

Narrative-Clip

Der Narrative Clip ist eine Lifelogging Kamera die an T-Shirt, Hemd oder Jacke getragen alle 30 Sekunden ein Bild von der Umgebung aufzeichnet. Mit einer 5 Megapixel Kamera, GPS und Kompass ausgestattet, erfasst die Narrative zu jedem Bild Kontextinformationen wie Position und Himmelsrichtung, die das Betrachten und Durchsuchen der Bilder vereinfachen sollen. So entsteht ein persönliches Lifelog über die besuchten Orte, die getroffenen Menschen und die erlebten Situationen. In der Praxis funktioniert das recht einfach – der Clip von der Größe eines iPod Nano lässt sich bequem und unauffällig an der Kleidung befestigen. Um dem Lifelog eine Pause zu verordnen, reicht es den Clip in die Tasche zu stecken oder mit der Linse nach unten abzulegen.

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Großer Wearables Bericht in der c’t

Bild Wearables

Für die aktuelle c’t habe ich einen Bericht über Wearable Computing und andere Wearable Technologien geschrieben. Dieser beschreibt auf vier Seiten die großen Wearable-Trends wie Activity Tracker, Smartwatches und Datenbrillen, aber auch Zukunftstechnologien wie smarte Textilien und Kontaktlinsen mit integrierten Displays. Im Artikel befindet sich ein Interview mit Intel’s Chief Futurist Steve Brown den ich auf der Inside Augmented Reality sprechen konnte. Im c’t Wearables Bericht schildert er seine Einschätzung über den aktuellen Stand und Zukunftstrends bei Wearables. Erschienen ist der umfassende Überblick zu Wearable Technologien in der Ausgabe 25/13 welche seit dem 18.10.13 erhältlich ist.

 

Einen aktuellen Überblick über verschiedene Activity Tracker, findest du hier

Die umfangreichen und detaillierten Funktionen und Testberichte der einzelnen Wearables kannst du auch auf meiner Seite finden.

igrowdigital Podcast

Tages KreisdiagrammGemeinsam mit Christian Grasse und Johannes Kleske habe ich gestern die zweite Folge des igrowdigital Podcast aufgezeichnet, auf welchem wir uns über Quantified Self, Wearable Technologies und die Folgen der zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche unterhalten. Wir betrachten diesen Podcast als Gelegenheit Techniktrends und Zukunftsfragen aus verschiedenen Blickrichtungen zu beleuchten und kritisch zu reflektieren.  In der heute veröffentlichten, zweiten Ausgabe sprechen wir über Überwachung, neue Quantified Self Lösungen und den Konflikt zwischen dem Schutz der Privatsphäre und dem Potential von Big Data für das Gesundheitssystem und die Gesellschaft.  Allen Zuhörern wünsche ich eine interessante und inspirierende Unterhaltung. Hier gehts zum Podcast.

Feltron Report 2012 verfügbar

Feltron Report
Quelle: http://feltron.tumblr.com/post/45278607091/the-2012-feltron-annual-report-is-now-online

Nicholas Feltron ist Gründer des Self-Tracking Dienstes Daytum, und bei Facebook für die Gestaltung der Chronik verantwortlich, welche Statusmitteilungen und Bilder chronologisch darstellt und Daten wie die besuchten Orte oder die gehörte Musik in das digitale Erinnerungsarchiv einbeziehen kann. Sein eigenes Leben protokolliert der Designer seit Jahren in verschiedensten Bereichen und macht es, statistisch aufbereitet, in Jahrbüchern zugänglich. Der 2012 Feltron Report ist jetzt verfügbar und bietet Informationen zu Feltons Sozialleben, Aktivitäten, Ernährung und vielen weiteren Details seines Lebens während der letzten beiden Jahre. Die limitierte, gedruckte Ausgabe des Reports kann bereits vorbestellt werden.

Weitere Grafiken aus dem Reports gibt es auf Feltrons Blog.

Hier kann der Report bestellt werden.

 

Transhumanismus und Singularity

Die vergangenen Monate habe ich mich mit den Themen Transhumanismus und Singularity auseinandergesetzt. Mit 12 Stunden Interviews und Berichten erschloss die Dokumentation Mensch 2.0 das Thema sehr umfassend. Sehr passend kam hinzu, dass ich kürzlich ein Münchner Mitglied der SENS Foundation kennengelernt habe, welche sich mit Life-Extension (der Verlängerung der Lebenszeit) auseinandersetzt. Der neue Kontakt ist auch Mitglied eines Kryopräservations-Labors im Raum München, in welchem die Konservierung des menschlichen Körpers (wenn auch nur am Versuch mit Zellkulturen) für eine zukünftige Wiedererweckung zum Leben erforscht wird. Sowohl das Münchner SENS Team wie auch die Mitglieder des Kryonik-Labors sind offen für Interessierte und Mitstreiter, den Kontakt stelle ich ggf. gerne her. Für die eigene Recherche zu Transhumanismus empfehle ich die Webseite Humanity+ welche mit zahlreichen Artikeln, Informationen und Foren das virtuelle Zentrum der Bewegung darstellt.

Ein interessantes und zugleich unterhaltsames Fundstück während meiner Recherche von Transhumanismus und Singularity war der Film „The Singularity is near“, welcher die Themen Robotik, Kybernetik, künstliche Intelligenz und Virtual Reality behandelt.

Kurzweils Konzept der Singularity, das durch die exponentielle Zunahme von

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Das Spektrum von Quantified Self

Die nächsten Quantified Self Meetups finden am 28. August in München und am 8. September in Berlin statt.

Bei diesen Veranstaltungen sprechen die Self-Tracker über ihre Erfahrung mit Lifestyle-orientierten Fitnessanwendungen, ein Ernährungsexperiment mit einer Low Carb Minimal Diät und den kognitionspsychologische Ansatz einer Lernsoftware. Auch sonst decken die Treffen der Quantified Self Gruppen ein weites Spektrum ab. In München stellen drei junge Unternehmen innovative Anwendungen für den Gesundheitsmarkt vor. Hochspannend darunter das optische Verfahren von Mevitec, welches nicht invasiv (ohne Blutentnahme) den Stoffwechsel einer Person analysiert. Dieses auf Licht basierende Messverfahren vereinfacht die Kontrolle und Steuerung einer an die individuellen Anforderungen angepassten Ernährung entscheidend. Auch das Münchner Startup Soma Amalytics arbeitet mit seiner Smartphone Applikation zur Stresserkennung und Burnout Prävention an einem hoch interessanten Thema. Verhaltensdaten des Nutzers werden bei Soma Analytics Ansatz mit dem Smartphone teilweise automatisiert erhoben und auf entsprechende Muster von Stress und Depression untersucht.

In Berlin zeigen die Startups Archify und WATTlive Anwendungsfälle von

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