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Quantified Self hat im Bereich der Medizin ein enormes Potential, durch Self-Tracker können Vitalitätswerte erfasst werden.
Viele Krankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, Krebs usw. stellen ein hohes gesundheitliches Risiko da, bei denen eine Langzeitmessung hilfreich wäre, um auf bestimmte Veränderungen gezielt reagieren zu können.
Durch moderne Messgeräte, wie Schrittzählern, Glukosemeter oder Blutdruckmessgeräten, können Patienten wichtige Informationen erhalten und so ein Bewusstsein über ihren aktuellen Gesundheitszustand schaffen. Durch die daraus konsultierende erhöhte Kontrolle, hat der Anwender die Möglichkeit seine Erkrankung rechtzeitig zu erkennen und zu beeinflussen.
Durch die Option die Daten an einen Arzt weiterzuleiten, kann eine Veränderung besser nachvollzogen werden und so die medizinische Betreuung verbessert werden.
Ein ausschlaggebender Punkt für die Gesundheit ist ausreichend Bewegung, diese kann durch entsprechende Motivation gesteigert werden.
Technologische Hilfsmittel wie Activity-Tracker können die körperlichen Aktivitäten messen und schaffen eine neue Art der Selbstreflexion. Diese führt zu einer Veränderung des Verhaltens und einen aktiveren Alltag.

Diese neuen Ansätze helfen unserem Gesundheitssystem in vielen Aspekten und können dazu beitragen unsere Gesundheit und medizinische Betreuung zu verbessern.

Buch „Big Data in Medizin und Gesundheitswirtschaft“ erschienen

Welches Potential besitzt Big Data für unsere Gesundheit? Gemeinsam mit einem hochkarätigen Team an CoAutoren bin ich dieser Frage auf den Grund gegangen. Das Ergebnis, das Buch „Big Data in Medizin und Gesundheitswirtschaft“ ist kürzlich erschienen und liefert auf beinahe dreihundert Seiten einen umfassenden Überblick. Hierbei kommen Experten aus dem Bereich der Technologie zu Wort aber auch konkrete Probleme und Anwendungen in Krankenhäusern, Arztpraxen oder Versicherungen werden erläutert. In meinem Beitrag zu Quantified Self, Wearables und persönliche Daten betrachte ich die Seite der Datenquellen für Big Data in der Gesundheit aber auch den Nutzen von Smartwatches und Datenbrillen als Informationskanal im klinischen Einsatz. Das Fachbuch ist vor wenigen Tagen im medhochzwei Verlag erschienen und hier bei Amazon erhältlich. Für weitere Informationen zu Big Data in der Gesundheitswirtschaft stehe ich Ihnen auch als Redner zur Verfügung. Weitere Informationen zu meinen Vorträgen finden Sie hier.

 

 

Europäer interessieren sich für Self-Tracking und ihre Gesundheit

In Amerika ist das Aufzeichnen von Daten zur Gesundheit weit verbreitet. Nach einer im September 2012 veröffentlichten Studie des Pew Research Centers erfassen 69 % der amerikanischen Bevölkerung einen oder mehrere Werte wie Gewicht, Blutdruck oder Blutzucker, zumeist für sich selbst, in vielen Fällen auch für eine Person aus dem persönlichen Umfeld. 21% der amerikanischen Bevölkerung nutzen Apps, Sensoren und Websites um ihre Daten zu speichern und auszuwerten, was im Vergleich zur reinen Messung ohne Aufzeichnung zu einem besseren Bewusstsein im Bezug auf die eigene Gesundheit führt.

Eine Emnid-Umfrage in Deutschland, Frankreich und Großbritannien liefert nun erstmals einen Einblick in das Interesse der Europäer am Self-Tracking. Je Land wurden 1.000 Personen zwischen 14 und 65+ Jahren befragt, welche Aspekte ihres Lebens sie gerne messen würden, um gesünder und bewusster zu Leben. Die Ergebnisse der Studie bestätigen den Eindruck, den ich während meiner Auseinandersetzung mit Quantified Self während der letzen Jahre gewonnen habe: Weit mehr als die Hälfte aller Deutschen und Briten zeigen großes Interesse daran, diverse Aspekte ihres Lebens wie gesundheitliche Indikatoren oder persönliche Finanzen zu analysieren, um besser und bewusster zu leben. Die Franzosen stehen dem Trend zum Self-Tracking etwas skeptischer gegenüber. Hier begeistert sich nur ein knappes Drittel der Befragten dafür.

Infographic - die Vermessung des ich

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Innovations & Investments in Healthcare Konferenz in Berlin

Inovations & Investments in Healthcare

Am 25. / 26. April findet in Berlin die Konferenz Innovations & Investments in Healthcare (IIHC) statt. Die Veranstaltung bietet einen Überblick zu technologische Trends wie mobile Health, Quantified Self und Big Data in der Gesundheitsbranche und möchte dabei insbesondere aufzeigen, wie sich deren Potentiale unter den existierenden wirtschaftlichen Randbedingungen umsetzen lassen. Unter den Referenten befinden sich internationale Größen wie die Gründerin des amerikanischen eHealth-Inkubators RockHealth aber auch zahlreiche Startups und Unternehmen aus der Medizin- und Gesundheitsbranche kommen zu Wort. Eine Besonderheit des IIHC ist das moderierte Networking, welches Kapitalgebern und Unternehmen ein zielgerichtetes Kennenlernen ermöglichen soll. Ich freue mich über die Einladung des Veranstalters und werde über meine Eindrücke vom IIHC auf igrowdigital.com berichten.

Transhumanismus und Singularity

Die vergangenen Monate habe ich mich mit den Themen Transhumanismus und Singularity auseinandergesetzt. Mit 12 Stunden Interviews und Berichten erschloss die Dokumentation Mensch 2.0 das Thema sehr umfassend. Sehr passend kam hinzu, dass ich kürzlich ein Münchner Mitglied der SENS Foundation kennengelernt habe, welche sich mit Life-Extension (der Verlängerung der Lebenszeit) auseinandersetzt. Der neue Kontakt ist auch Mitglied eines Kryopräservations-Labors im Raum München, in welchem die Konservierung des menschlichen Körpers (wenn auch nur am Versuch mit Zellkulturen) für eine zukünftige Wiedererweckung zum Leben erforscht wird. Sowohl das Münchner SENS Team wie auch die Mitglieder des Kryonik-Labors sind offen für Interessierte und Mitstreiter, den Kontakt stelle ich ggf. gerne her. Für die eigene Recherche zu Transhumanismus empfehle ich die Webseite Humanity+ welche mit zahlreichen Artikeln, Informationen und Foren das virtuelle Zentrum der Bewegung darstellt.

Ein interessantes und zugleich unterhaltsames Fundstück während meiner Recherche von Transhumanismus und Singularity war der Film „The Singularity is near“, welcher die Themen Robotik, Kybernetik, künstliche Intelligenz und Virtual Reality behandelt.

Kurzweils Konzept der Singularity, das durch die exponentielle Zunahme von

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Die Health 2.0 Europe Konferenz in Berlin

Health Europe 2.0 Am 6. und 7. November fand die Health 2.0 Europe in Berlin statt. Bei der Konferenz, welche zum zweiten mal in Berlin abgehalten wurde, trafen sich ca. zweihundert Entwickler, Unternehmer, Investoren und Experten zu Panels mit diversen Schwerpunkten rund um digitale Technologien im Gesundheitswesen. Bereits im direkten Vorfeld der zweitägigen Konferenz fanden weitere Health 2.0 Veranstaltungen statt. So nahmen zahlreiche Entwickler, Designer und Unternehmer am 3. und 4. November an dem mit Preisgeldern in Höhe von 10tsd. € dotierten Code-a-thon teil. Hier entwickelten sieben Teams Apps und Dienste aus dem Health 2.0 Umfeld wobei die Smartphone-App „Jog-War“ mit einer interessanten Spielmechanik als Sieger hervorging. Bei der GPS-basierten Sportlösung eines vierköpfigen internationalen Teams, markiert der Athlet durch Laufen ein virtuelles Revier und muss dies gegen andere Jogger verteidigen.

Health 2.0 Europe 2012
Die Panels der Health 2.0 behandelten Themen wie

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Mündige Patienten brauchen Daten

Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und Krebs sind Volkskrankheiten und stellen ein großes persönliches wie auch gesellschaftliches Problem dar. Technologische Fortschritte in der Medizin und neue Lösungen für Privatpersonen helfen die Gesundheit von Patienten zu verbessern, lindern Leid und erlauben mehr Selbstbestimmung. Daher wird im Zusammenhang mit Quantified Self, eHealth und Health2.0 auch häufig von einer Optimierung der medizinischen Betreuung und vom mündigen Patienten gesprochen.

Bewusste Aktivität als Heilmittel gegen Übergewicht und Diabetes

Übergewicht und Fettleibigkeit sind seit Jahren weltweit auf dem Vormarsch und stellen ein massives ökonomisches Problem dar. Daher befürchtet

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Das Spektrum von Quantified Self

Die nächsten Quantified Self Meetups finden am 28. August in München und am 8. September in Berlin statt.

Bei diesen Veranstaltungen sprechen die Self-Tracker über ihre Erfahrung mit Lifestyle-orientierten Fitnessanwendungen, ein Ernährungsexperiment mit einer Low Carb Minimal Diät und den kognitionspsychologische Ansatz einer Lernsoftware. Auch sonst decken die Treffen der Quantified Self Gruppen ein weites Spektrum ab. In München stellen drei junge Unternehmen innovative Anwendungen für den Gesundheitsmarkt vor. Hochspannend darunter das optische Verfahren von Mevitec, welches nicht invasiv (ohne Blutentnahme) den Stoffwechsel einer Person analysiert. Dieses auf Licht basierende Messverfahren vereinfacht die Kontrolle und Steuerung einer an die individuellen Anforderungen angepassten Ernährung entscheidend. Auch das Münchner Startup Soma Amalytics arbeitet mit seiner Smartphone Applikation zur Stresserkennung und Burnout Prävention an einem hoch interessanten Thema. Verhaltensdaten des Nutzers werden bei Soma Analytics Ansatz mit dem Smartphone teilweise automatisiert erhoben und auf entsprechende Muster von Stress und Depression untersucht.

In Berlin zeigen die Startups Archify und WATTlive Anwendungsfälle von

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Quantified Self in der Deutschen Presse

Quantified Self wird regelmäßig in der Deutschen Presse besprochen und dabei im Kontext einer großen Bandbreite an Themen diskutiert. Bereits im vergangenen Jahr und mit Hintergrundinformationen zum amerikanischen Netzwerk hat das Fachmagazin Technology Review über Quantified Self berichtet. Durch die im Artikel beschriebenen Eindrücke von der amerikanischen Quantified Self Konferenz kommt insbesondere die Technologiebegeisterung zur Geltung, welche in der Quantified Self Szene häufig anzutreffen ist. Die Geburtsstunde des Münchner Quantified Self Netzwerks hat Die Zeit eingefangen. Aus der im Artikel beschriebenen Gründungsgruppe ist mittlerweile ein regelmäßig stattfindendes Event für Anwender und Anbieter von Lösungen auf Basis persönlicher Daten geworden. So stellen beim nächsten Münchner Meetup am 28. August Startups und Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum innovative Gesundheitsanwendungen vor und interessierte Self-Tracker, IT und Health Professionals nutzen die Chance

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