Currently browsing Posts Tagged “Motivation”

Motivation ist einer der wichtigsten Elemente der persönlichen Weiterentwicklung. Wir benötigen sie, um über längere Zeit konzentriert zu arbeiten oder sportliche und gesundheitliche Maßstäbe zu übertreffen. Auch das Anfangen dieser Maßnahmen bedarf Motivation. Ich schreibe darüber, wie technische Geräte, Software und Apps dazu beitragen können, unsere tägliche Motivation zu erhöhen, um mehr Leistung zu erzielen.

Selbstvermessen wie ein Pro

Was tracke ich mit welchen Hilfsmitteln und wie werte ich meine Daten aus?

 

Gestern hat mich der igrowdigital-Leser Thomas Hoffman per Mail gefragt, welche Quantified Self Tools ich verwende und wie ich meine Daten auswerte. Ein ausführliche Antwort dazu erstelle ich derzeit mit dem mehrteiligen Self-Tracking Guide. Für Thomas und alle Anderen die nicht so lange warten wollen beschreibe ich hier schon mal grob mein aktuelles Self-Tracking Setup. Einfach ausgedrückt, sammle ich auf zwei verschiedene Arten meine Daten. Alles was mit Sensoren oder anderer Technik automatisch gemessen werden kann, erfasse ich regelmäßig und / oder kontinuierlich. Im Gegensatz dazu erfasse ich einige Werte die eine manuelle Messung erfordern nur in größeren Abständen als „Stichprobe“, je nachdem wie wichtig die Werte sind und wie wahrscheinlich es ist, dass sich signifikante Änderungen ergeben haben. Konkret handelt es sich bei den regelmäßigen erfassten Werten um Gewicht, Aktivität, Schlaf, Computernutzung und noch ein paar andere.

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Europäer interessieren sich für Self-Tracking und ihre Gesundheit

In Amerika ist das Aufzeichnen von Daten zur Gesundheit weit verbreitet. Nach einer im September 2012 veröffentlichten Studie des Pew Research Centers erfassen 69 % der amerikanischen Bevölkerung einen oder mehrere Werte wie Gewicht, Blutdruck oder Blutzucker, zumeist für sich selbst, in vielen Fällen auch für eine Person aus dem persönlichen Umfeld. 21% der amerikanischen Bevölkerung nutzen Apps, Sensoren und Websites um ihre Daten zu speichern und auszuwerten, was im Vergleich zur reinen Messung ohne Aufzeichnung zu einem besseren Bewusstsein im Bezug auf die eigene Gesundheit führt.

Eine Emnid-Umfrage in Deutschland, Frankreich und Großbritannien liefert nun erstmals einen Einblick in das Interesse der Europäer am Self-Tracking. Je Land wurden 1.000 Personen zwischen 14 und 65+ Jahren befragt, welche Aspekte ihres Lebens sie gerne messen würden, um gesünder und bewusster zu Leben. Die Ergebnisse der Studie bestätigen den Eindruck, den ich während meiner Auseinandersetzung mit Quantified Self während der letzen Jahre gewonnen habe: Weit mehr als die Hälfte aller Deutschen und Briten zeigen großes Interesse daran, diverse Aspekte ihres Lebens wie gesundheitliche Indikatoren oder persönliche Finanzen zu analysieren, um besser und bewusster zu leben. Die Franzosen stehen dem Trend zum Self-Tracking etwas skeptischer gegenüber. Hier begeistert sich nur ein knappes Drittel der Befragten dafür.

Infographic - die Vermessung des ich

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Quantified Self und Bewusstsein

Kürzlich war ich auf einer Podiumsdiskussion zum Thema “Gesundheit im Netz” auf den evangelischen Kirchentag eingeladen. Bei der Veranstaltung in Hamburg sprachen Experten über Informationsmöglichkeiten zu Gesundheit im Internet, die Chancen der Genomsequenzierung, den Einsatz von Sensoren zur Gesundheitförderung sowie zur Verbesserung der Sebstbestimmung älterer Menschen. Neben diesen technischen Themen standen bei der Podiumsdiskussion soziale Fragen zur Veränderung des Gesundheitssystems im Fokus.

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Jawbone Up – Modisches Multitalent mit kleinem Schönheitsfehler

Seit gestern ist das Jawbone Up in Deutschland erhältlich, ein Produkt, das Ende 2011 erstmals vorgestellt wurde, aufgrund von Qualitätsproblemen dann jedoch wieder vom Markt genommen werden musste.  Eine überarbeitetet Version ist in Amerika seit einigen Monaten erhältlich, nun kommt also die internationale Expansion und auch Android Nutzer werden als Kunden umworben. Während der vergangenen Monate hatte ich die Gelegenheit fünf verschieden Aktivitätsmonitore zu testen, darunter auch das Up, welches ich aus San Francisco mitgebracht hatte. Im Vergleich zu den Geräten von BasisBodymedia, Fitbit und Nike kann man bei Jawbone eine klare Lifestyle Positionierung erkennen, wobei das Armband zur Aktivitäts-, Schlaf- und Ernährungsanalyse zu einem ausgeglichenen und gesunden Lebensstil verhelfen möchte. Aufgezeichnet werden die Daten über Beschleunigungssensoren, welche die Bewegungen am Handgelenk aufzeichnen und interpretieren. Die App zum System ermöglicht das Protokollieren von Nahrungsmitteln, wobei das Team von Jawbone einen interessanten Ansatz beim schwierigen Thema Ernährungstracking entwickelt hat.

Jawbone Bands

Jawbone Up als Schrittzähler

Vermutlich das wichtigste Kaufargument für ein Gerät wie das Jawbone Up ist das Aktivitätsmonitoring. Durch die Bauweise als Armband ist die Nutzung des Ups einfach,

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Das Spektrum von Quantified Self

Die nächsten Quantified Self Meetups finden am 28. August in München und am 8. September in Berlin statt.

Bei diesen Veranstaltungen sprechen die Self-Tracker über ihre Erfahrung mit Lifestyle-orientierten Fitnessanwendungen, ein Ernährungsexperiment mit einer Low Carb Minimal Diät und den kognitionspsychologische Ansatz einer Lernsoftware. Auch sonst decken die Treffen der Quantified Self Gruppen ein weites Spektrum ab. In München stellen drei junge Unternehmen innovative Anwendungen für den Gesundheitsmarkt vor. Hochspannend darunter das optische Verfahren von Mevitec, welches nicht invasiv (ohne Blutentnahme) den Stoffwechsel einer Person analysiert. Dieses auf Licht basierende Messverfahren vereinfacht die Kontrolle und Steuerung einer an die individuellen Anforderungen angepassten Ernährung entscheidend. Auch das Münchner Startup Soma Amalytics arbeitet mit seiner Smartphone Applikation zur Stresserkennung und Burnout Prävention an einem hoch interessanten Thema. Verhaltensdaten des Nutzers werden bei Soma Analytics Ansatz mit dem Smartphone teilweise automatisiert erhoben und auf entsprechende Muster von Stress und Depression untersucht.

In Berlin zeigen die Startups Archify und WATTlive Anwendungsfälle von

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