Currently browsing Posts Tagged “Persönliche Daten”

Persönliche Daten oder personenbezogene Daten stammen aus dem Datenschutz und umfassen Angaben zu Personen, die schützenswert sind. Im Quantified Self-Umfeld besteht immer wieder die Frage, wie mit generierten Daten umgegangen wird. Es stellt sich die Frage, ob und wie persönliche Daten gespeichert und verwendet werden. In meinen Tests hinterfrage ich daher oftmals, ob die Tools und Apps am Markt sicher und zuverlässig in diesem Punkt arbeiten.

igrowdigital Research Kit veröffentlicht

Die Überraschung bei Apple’s Keynote am vergangenen Montag war für mich nicht die Apple Watch oder das neue MacBook sondern die Vorstellung von ResearchKit, einer neuen open source Plattform die Self-Tracker und ihre Daten mit Universitäten und medizinischen Forschungseinrichtungen verbindet. Fünf Partneruniversitäten haben bereits Apps für die Erforschung von Diabetes, Asthma, Parkinson, Brustkrebs und Herzerkrankungen vorgestellt mit denen sie möglicherweise die größten Studien zu den Krankheiten durchführen werden. ResearchKit verbindet die Forschungseinrichtungen mit den iPhone-Nutzern und deren Daten und stellt so die Vorraussetzungen für eine ganz neue Form von Big Data in der medizinischen Forschung bereit. Neben Befragungen innerhalb der App können Nutzer auch ihre selbst erfassten Daten via Apple HealthKit freigeben und auch ganz neue Werkzeuge via Asthmasprays die über Bluetooth Rückschlüsse auf ihre Verwendung mitteilen, können in das System eingebunden werden. Für mich war die Ankündigung eine überaus erfreuliche Neuigkeit, leitet Sie doch die zweite Phase des von Quantified Self erzeugten Nutzens ein. Wenige Tage zuvor hatte ich mich persönlich dazu entschlossen, mit meinen Daten zum Fortschritt in Medizin und Wissenschaft beizutragen und dazu einen Teil meiner Daten auf igrowdigital veröffentlicht. Zum Start des Projekts umfasst das Set Werte wie Aktivität, verbrannte Kalorien, Schlafmenge inkl. Dauer der einzelnen Schlafphasen und Gewicht. Ich beabsichtige hierzu regelmäßige Updates zu veröffentlichen. Der aktuelle Stand ist hier zum Download verfügbar.

Versicherungen und Self-Tracking

Die Versicherung Generali möchte Boni auf Basis von Gesundheitsdaten gewähren

Gesundheit liegt im Trend und nimmt bei vielen Menschen einen immer höheren Stellenwert ein. Bionahrung, Fitnessstudios und Gesundheits-Apps boomen und insbesondere die digitale Gesundheitsbranche verzeichnet außerordentliche Wachstumsraten. Dabei ist es heutzutage gar nicht so einfach gesund zu leben. Der technologische Fortschritt hat unser Leben in vielen Bereichen einfacher gemacht, führt aber auch dazu, dass wir die Bedürfnisse unseres Körpers oft vernachlässigen. Dank motorisierten Verkehrsmitteln und Büroarbeitsplätzen verkümmern bei vielen Menschen Muskeln und Herz und auch die nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten optimierte Nahrungsmittelproduktion, liefert vielen Menschen nicht mehr die notwendigen Nährstoffe für eine lang anhaltende Gesundheit. Glücklicherweise sind die Zusammenhänge zwischen Bewegungsmangel, schlechter Ernährung und gesundheitlichen Auswirkungen bekannt, sodass immer mehr Menschen bewusste, nachhaltige Entscheidungen treffen um sich möglichst lange einer hohen Gesundheit und Lebensqualität zu erfreuen. Diese Lernfähigkeit ist eine der erstaunlichsten Eigenschaften des Menschen und für die enorme kulturelle Entwicklung in unserer Geschichte verantwortlich.

Als besonders effektive Hilfsmittel für Lern- und Veränderungsprozesse haben sich Technologien und Methoden zur Bewusstmachung individueller Eigenschaften und der Beobachtung von Trends in der eigenen Entwicklung erwiesen. Deshalb sind unter den Schlagworten Self-Tracking und Quantified Self in den letzten Jahren zahlreiche Lösungen zur Vermessung von Aktivität, Schlaf, Gewicht, Blutdruck und vielen anderen Bereichen erschienen die sich einer rasch wachsenden Popularität erfreuen. Studien zu Folge können diese Technologien Menschen zu einer Änderung ihres Verhaltens motivieren. So sind Menschen die sich mit Hilfe eines Schrittzählers ihr eigenes Bewegungsverhalten bewusst machen im Durchschnitt 40% aktiver und das Unternehmen Withings hat aus den Daten seiner Nutzen feststellen können, dass Menschen ihr Gewicht umso erfolgreicher kontrollieren können, umso häufiger sie sich auf die Waage stellen.

Das Versicherungsunternehmen Generali hat nun angekündigt, dass es Kunden die mit Hilfe einer App regelmäßig ihren einen gesundheitsbewussten Lebensstil nachweisen mit Bonusleistungen wie Gutscheinen fürs Kino oder Fitnessstudio belohnen möchte.

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igrowdigital Podcast

Tages KreisdiagrammGemeinsam mit Christian Grasse und Johannes Kleske habe ich gestern die zweite Folge des igrowdigital Podcast aufgezeichnet, auf welchem wir uns über Quantified Self, Wearable Technologies und die Folgen der zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche unterhalten. Wir betrachten diesen Podcast als Gelegenheit Techniktrends und Zukunftsfragen aus verschiedenen Blickrichtungen zu beleuchten und kritisch zu reflektieren.  In der heute veröffentlichten, zweiten Ausgabe sprechen wir über Überwachung, neue Quantified Self Lösungen und den Konflikt zwischen dem Schutz der Privatsphäre und dem Potential von Big Data für das Gesundheitssystem und die Gesellschaft.  Allen Zuhörern wünsche ich eine interessante und inspirierende Unterhaltung. Hier gehts zum Podcast.

igrowdigital und die Zukunft

Seminar Gemeinsam mit ca. 40 Vertretern verschiedenster Verbände, Hochschulprofessoren und anderen Experten war ich gestern auf den Foresight-Workshop „normative Gesellschaftstrends“ im Auftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung eingeladen. Die vom VDI Technologiezentrum in Verbindung mit dem Fraunhofer Institut durchgeführte Veranstaltung hatte das Ziel, für das Jahr 2030 Trends in Bereichen wie Multikultur, Governance, Nachhaltigkeit oder sozialer Kohäsion zu identifizieren. Die Arbeitsgruppe zum Thema Virtualisierung durch digitale Technologien welche ich unterstützten durfte, widmete sich der These „sein bedeutet online sein“. Hierzu diskutierten wir die Bedeutung des Internet of Things in einem zukünftigen Alltag, die Nutzung von Wearable Technologies wie Biosensoren, Smart Watches und Augmented Reality Displays sowie die Rolle von Assistenzdiensten welche von Computertechnologien bereit gestellt werden.

Augmented Reality Brille
Quelle: Vuzix

Eines der großen Themen schien hierbei der Wandel von

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Mündige Patienten brauchen Daten

Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und Krebs sind Volkskrankheiten und stellen ein großes persönliches wie auch gesellschaftliches Problem dar. Technologische Fortschritte in der Medizin und neue Lösungen für Privatpersonen helfen die Gesundheit von Patienten zu verbessern, lindern Leid und erlauben mehr Selbstbestimmung. Daher wird im Zusammenhang mit Quantified Self, eHealth und Health2.0 auch häufig von einer Optimierung der medizinischen Betreuung und vom mündigen Patienten gesprochen.

Bewusste Aktivität als Heilmittel gegen Übergewicht und Diabetes

Übergewicht und Fettleibigkeit sind seit Jahren weltweit auf dem Vormarsch und stellen ein massives ökonomisches Problem dar. Daher befürchtet

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Deutschland ist Quantifiziert

Zahlreiche Dienste und Produkte basieren auf der Erfassung von Daten zu Befinden und Verhalten, um ihren Nutzer zu unterstützen oder Prozesse verschiedenster Bereiche effizienter und einfacher zu machen. So zeichnen Millionen von Läufern ihre sportlichen Leistungen mit Smart Phone Apps wie Runkeeper oder Map My Fitness auf, wodurch sie sich motivieren und die Entwicklung ihrer sportlichen Leistungsfähigkeit nachzuvollziehen können. Durch den Abgleich der zurückgelegten Strecke mit der Zeit, liefert das Smartphone dem Läufer Informationen zur Geschwindigkeit, Gesamtstrecke und zur Dauer seines Trainings. Die meist gratis verfügbaren Smartphone Apps haben dadurch professionelle Methoden die ehemals Leistungssportler vorbehalten waren einer breiten Gruppe von Hobbysportlern nahe gebracht und unterstützen diese beim Erreichen ihrer Ziele.

Sport Armband für Samsung Galaxy
Quelle: Belkin

Insbesondere Frauen sind begeistert von

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Das Internet der Dinge

GreenGoose ist eines der ersten Unternehmen welches Sensoren für Konsumenten entwickelt, die nicht den Besitzer selbst vermessen, sondern die Dinge die er benutzt. Die von Green Goose angebotene Infrastruktur aus Basisstation sowie kostengünstigen und energieeffizienten Sensoren ermöglichen einen stückweisen Aufbau des Internets der Dinge im heimischen Umfeld. Einer der ersten Anwendungsfälle welchen GreenGoose gezeigt hat, ist die Zahnpflege. Folgendes Video zeigt, wie Spielmechaniken eingesetzt werden können, um Kinder zum Zähneputzen zu motivieren.

Andere Anwendungsfälle des Anbieter zielen darauf ab,

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Das Spektrum von Quantified Self

Die nächsten Quantified Self Meetups finden am 28. August in München und am 8. September in Berlin statt.

Bei diesen Veranstaltungen sprechen die Self-Tracker über ihre Erfahrung mit Lifestyle-orientierten Fitnessanwendungen, ein Ernährungsexperiment mit einer Low Carb Minimal Diät und den kognitionspsychologische Ansatz einer Lernsoftware. Auch sonst decken die Treffen der Quantified Self Gruppen ein weites Spektrum ab. In München stellen drei junge Unternehmen innovative Anwendungen für den Gesundheitsmarkt vor. Hochspannend darunter das optische Verfahren von Mevitec, welches nicht invasiv (ohne Blutentnahme) den Stoffwechsel einer Person analysiert. Dieses auf Licht basierende Messverfahren vereinfacht die Kontrolle und Steuerung einer an die individuellen Anforderungen angepassten Ernährung entscheidend. Auch das Münchner Startup Soma Amalytics arbeitet mit seiner Smartphone Applikation zur Stresserkennung und Burnout Prävention an einem hoch interessanten Thema. Verhaltensdaten des Nutzers werden bei Soma Analytics Ansatz mit dem Smartphone teilweise automatisiert erhoben und auf entsprechende Muster von Stress und Depression untersucht.

In Berlin zeigen die Startups Archify und WATTlive Anwendungsfälle von

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