Currently browsing Posts Tagged “Schrittzähler”

Schrittzähler sind kleine Tools, die meist als Clip am Körper getragen werden. Sie zählen durch die entstehenden Erschütterungen des Körpers beim Laufen die Schritte des Trägers. Moderne Schrittzähler lassen sich dabei mit mobilen Endgeräten oder PCs vernetzen, sodass eine ausführliche Auswertung des eigenen Bewegungsverhaltens möglich ist. Das iPhone 5 (oder moderner) bietet mit der Health App bereits einen integrierten Schrittzähler ab iOs 8.
Bewegungsexperten empfehlen für einen gesunden Alltag 10.000 Schritte pro Tag zu gehen. Nur wenige Menschen erreichen dieses Ziel, weshalb Schrittzähler zu einem wichtigen Gadget für zahlreiche bewusst lebende Menschen werden.

Welcher Fitbit passt zu mir?

Die Marke Fitbit ist in den letzten Jahren schon fast zum Synonym für Activity-Tracker geworden. Zurecht, denn das amerikanische Unternehmen hat seine Technologien immer weiterentwickelt und punktet nicht nur mit solider Hardware, sondern auch die Apps von Fitbit überzeugen. Mittlerweile hat Fitbit zahlreiche Modelle im Angebot, die sich in ihrem Aussehen und ihrem Funktionsumfang deutlich unterscheiden. In den letzten Jahren und Monaten hatte ich alle Varianten im Einsatz (vielen Dank an Fitbit für die Bereitstellung der Testgeräte) und konnte so die Stärken und Schwächen der Geräte in der Praxis austesten. Wie sich die verschiedenen Fitbit Modelle unterscheiden und welches am besten zu Dir passt, erfährst Du in diesem Artikel.

Fitbit Alta und Alta HR

Activity Tracker Fitbit Alta HR

Der Alta ist ein praktischer und einfacher Activity-Tracker für modebewusste Menschen. Funktionell beschränkt er sich auf die Basics, also Bewegungsmessung und Schlafmessung, Ausdauersportarten wie Radfahren oder Laufen werden automatisch erkannt. Das ist praktisch, wenn man ein Gerät möchte, das möglichst einfach zu bedienen ist und auf besondere Fitness-Tests sowie das Tracking von Sportarten wie Yoga, Kraftsport etc. verzichten kann. Toll am Alta ist das kompakte Design und die Möglichkeit, das Aussehen des Trackers mit Armbändern als Zubehör an die eigenen Vorlieben anzupassen. Ich habe diese Möglichkeit schon bei meiner Apple Watch sehr zu lieben gelernt und mir auch für meinen Alltag HR diverse Armbänder als Zubehör besorgt. Neben dem hochwertigen Originalzubehör von Fitbit findet man z.B. auf Amazon eine große Auswahl an günstigen Alternativen. Toll ist die Akkulaufzeit von bis zu 7 Tagen mit der man relativ gut über die Runden kommt aber auch die Geschwindigkeit mit welcher der Tracker aufgeladen wird. Ich trage meinen seit mehreren Monaten rund um die Uhr und lade ihn nur alle paar Tage im Badezimmer während ich dusche und mich frisch mache. So eignete sich der Alta ideal für den Dauereinsatz. Aufgrund seiner schmalen Form is er sehr angenehm zu tragen, insbesondere auch nachts, wenn man ihn zur Schlafmessung nutzen nöchte.

Besser mit Pulsmessung

Angeboten wird der Alta in zwei Versionen, als Alta und als Alta HR mit zusätzlicher Pulsmessung, welche ich allen interessenten des Altas empfehlen würde. Auch wenn beide Modelle nichts für hochambitionierte, datenhungrige Sportler sind, ist die zusätzliche Pulsmessung durchaus sinnvoll zur Langzeitbeobachtung der Herzfrequenz, für eine Kontrollmessung beim Sport oder auch in Ruhe und liefert präzisere Daten zu automatisch aufgezeichneten Ausdaueraktivitäten. Außerdem beherscht die Variante mit dem Pulssensor eine detailliertere Schlafmessung, welche neben der Dauer und Tiefe des Schlafs auch den Verlauf der Schlafphasen umfasst. Wie gut das in der Praxis funktioniert, habe ich vor einigen Wochen im Schlaflabor getestet. Einen Artikel dazu findet Ihr demnächst auf igrowdigital.

Bei der Pulsmessung solltet Ihr darauf achten, dass die Art des Armbands und wie locker der Tracker am Handgelenk sitzt, einen enormen Einfluss auf die Genauigkeit hat. Für exaktere Pulswerte empfehlen sich Kunststoffbänder, wie sie mit dem Alta geliefert werdenund ggf. auch Lederbänder mit einem guten Sitz. Metallbänder sitzen häufig deutlich lockerer am Handgelenk und führen durch Rutschen des Trackers zu einer Beeinträchtigung der Genauigkeit. Doch selbst wenn der Tracker richtig sitzt, sollte die optische Pulsmessung aller Fitbit Geräte mit integriertem Herfrequenzsensor nur als Orientierungshilfe verstanden werden, was übrigens für die Wettbewerber von Fitbit gilt. Je nach Aktivität und persönlichen Faktoren wie Hautpigmentierung und Verlauf der Gefäße unter der Haut, kommt es teilweise zu deutlichen Abweichungen gegenüber dem Goldstandard hinsichtlich Genauigkeit, der EKG-Messung mit Elektroden auf der Brust. Gute Ergebnisse der optischen Sensoren sind typischerweise in Ruhe, beim Laufen und mit leichten Einschränkungen beim Radfahren zu erwarten. Bei Sportarten mit unregelmäßigem Bewegungs- und Belastungsmuster kann es schon mal zu größeren Abweichungen kommen. Die otpischen Sensoren haben dennoch ihre absolute Berechtigung u.a. zur Orientierung beim Ausdauersport, zur Langzeitbeobachtung, Messung des Ruhepulses und für eine bessere Schlafanalysen.

Smarte Zusatzfunktionen

Neben der Bewegungsaktivität- und Schlafmessung eignet sich der Alta mit seinem Display auch für die Anzeige von Notifications. Anrufe, SMS und Kalenderbenachrichtigungen werden dabei vom Smartphone an den Tracker weitergeleitet. Weitere Notifications wie Mails, Whatsapp und Co wie bei Smartwatches üblich können auf dem Alta nicht angezeigt werden, was aufgrund des kleinen Displays jedoch auch kaum sinnvoll wäre.

Persönlich nutze ich den Alta HR vor allem zur Schlafmessung und um mich mit meinen Fitbit-Freunden um den Highscore zu battlen. Für ein detailliertes Tracking beim Sport verwende ich je nach Aktivität eine Smartwatch und andere Sensoren die mit meinem Smartphone verbunden sind. Empfehlen würde ich den Alta als modische und bequeme Lösung zum Tracking im Alltag und für Ausdauersportler, die ihre Aktivitäten protokollieren wollen, beim Sport selbst aber nicht auf ein direktes Datenfeedback angewiesen sind. Beim Kraftsport und anderen Aktivitäten werden die verbrannten Kalorien (beim Alta HR) anhand der Pulswerte zwar näherungsweise gemessen, wer seine sportlichen Aktivitäten aber auch im Protokoll in der zugehörigen App sehen möchte, benötigt das manuelle Tracking welches der Alta nicht beherrscht. Außerdem werden beim automatischen Tracking von Laufen oder Radfahren lediglich die Dauer, der Kalorienverbrauch und der Verlauf der Herzfrequenz, nicht aber das Tempo und die Route aufgezeichnet. Wer für seine sportlichen Aktivitäten mehr Funktionen und ein genaueres Tracking möchte, sollte daher einen Blick auf den Charge 2 werfen.

+ Schicker Look und einfache Bedienung
+ Lange Batterielaufzeit
– kein manuelles Tracking sportlicher Aktivitäten

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Fitbit Charge 2

Der Fitbits Charge 2 hat einen ähnlichen Aufbau wie der Fitbit Alta HR, besteht also aus einer Technik-Einheit mit Display in Verbindung mit einem auswechselbaren Armband. Im Gegensatz zum Alta ist der Charge 2 jedoch breiter und verfügt über einen Button am Gehäuse sowie einen Touch-Screen, um die zusätzlichen Funktionen des Activity Trackers zu bedienen.

Manuelle Aufzeichnung von Aktivitäten

So lässt sich die Aufzeichnung eines Workouts manuell starten, sodass Aktivitäten wie Yoga, Kraftsport u.v.m. protokolliert werden können. In diesem Tracking-Modus zeigt der Charge 2 Werte wie die aktuelle Herzfrequenz, die gelaufene Strecke oder die Dauer des Workouts auf dem Display an. Außerdem werden die so erfassten Workouts auch auf das wöchentliches Sport-Ziel angerechnet, bei dem man sich vornehmen kann, z.B. 5 mal pro Woche Sport zu treiben. Solltet Ihr auf Live-Daten beim Sport verzichten können, beherrscht der Charge 2 ähnlich wie der Alta HR die komfortable automatische Erkennung von Ausdauersportarten und die kontinuierliche Berechnung des Kalorienverbrauchs auf Basis der Herzfrequenz. Ich habe die beiden Modi bei mehreren Rennrad-Einheiten verglichen. Dabei waren die Pulswerte beim manuellen Tracking deutlich exakter als bei der automatischen Aktivitätserkennung.

Fitness-Cardio-Score

Ein weiterer Vorteil des Charge 2 gegenüber dem Alta HR ist die Möglichkeit, den Fitness-Cardio-Score, einen Wert der angibt, wie Leistungsfähig Euer Kreislauf ist, präziser zu bestimmen. Beim Alta wird dieser Wert auf Basis des Ruhepuls kalkuliert, beim Charge kann man auch beim Sport eine Leistungsmessung durchführen, indem man beim Laufen das manuelle Tracking der Aktivität startet und per GPS (vom mitgeführten Smartphone) die Geschwindigkeit und Strecke aufzeichnet. Das manuelle Aktivieren beim Laufen und das Mitführen eines Smartphones ist übrigens auch notwendig wenn die Route aufgezeichnet werden soll.

Der Charge 2 hilft auch beim Runterkommen

Neben der Unterstützung beim Sport bietet der Charge 2 auch eine geführte Atemübung, die Euch helfen soll, im Alltag zu entspannen. Dazu folgt Ihr mit Eurem Atem einer Animation auf dem Tracker, die Euch das Tempo für Ein-und Ausatmen vorgibt. Genau wie auch beim Alta könnt Ihr den Look des Charge 2 mit unterschiedlichen Armbändern an Euren Geschmack anpassen. Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu 5 Tagen und damit knapp unter der des Alta HR. Insbesondere aufgrund des manuellen Sport-Tracking ist der Charge 2 ein toller Allrounder und bietet einen guten Kompromiss aus Funktionalität und Design.

+ Gutes Sport-Tracking
+ Entspannungsübung
– Akkulaufzeit

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Fitbit Blaze

Der Blaze ist ein Activity-Tracker im Uhrenformat. Genau wie der Alta HR und der Charge 2 hat der Blaze einen optischen Pulssensor und kann damit die Herzfrequenz im Alltag, im Schlaf und beim Sport messen. Gegenüber den Armbändern hat er für Sportler zwei wichtige Vorteile. Aufgrund des großen Displays lassen sich Werte wie Puls, zurückgelegte Strecke und Geschwindigkeit beim Laufen, Radfahren oder anderen Aktivitäten besser ablesen, insbesondere auch mehrere Werte auf einen Blick. Genaue Werte für Geschwindigkeit und Strecke bekommt man dabei nur wenn man zusätzlich ein Smartphone mit GPS mit sich führt. Ohne Smartphone erhält man beim Wandern oder Laufen Näherungswerte, die auf der Anzahl der Schritte und der angenommenen Schrittlänge basieren.

Der Fitbit Blaze als Fitness-Coach

Außerdem hat der Blaze eine Reihe von Übungsanleitungen integriert, mit denen man seine Muskulatur stärken kann. Dabei wird die Ausführung der Übungen auf dem Display von einem Avatar gezeigt – hat man diese verstanden darf man selbst loslegen und der virtuelle Coach zählt einen durch die Wiederholungen und motiviert, dran zu bleiben. Vergleichen kann man die Funktion mit den Apps von Runtastic und Co. Erstaunlicherweise funktioniert das auf dem im Vergleich zum Smartphone relativ kleinen Display der Blaze-Uhr ziemlich gut. Für erfahrene Sportler mit eigenem Trainingsplan ist die Funktion vermutlich weniger relevant aber gerade als Einstieg in das Fitnesstraining können die Übungen eine praktische Unterstützung sein.

Smarte Zusatzfunktionen

Wie auch bei den anderen Modellen von Fitbit lässt sich der Look des Blaze mit unterschiedlichen Armbändern anpassen. Mir hat Fitbit das Metallarmband zur Verfügung gestellt welches einen hochwertigen Eindruck macht. Die Akkulaufzeit liegt bei 5 Tagen. Schade ist, dass man den Blaze zum Laden aus der Halterung des Armbands entnehmen muss. Da habe ich von anderen Herstellern schon praktischere Lösungen gesehen 😉 Ansonsten macht die Blaze einen soliden Eindruck und ist eine gute Wahl für Alle die lieber Uhren tragen, beim Sport möglichst einfach ihre Werte checken wollen oder Lust haben mit dem Fitnesstraining zu beginnen. Neben den Sport-Funktionen hat die Blaze auch noch ein paar andere nützliche Features für den Alltag. Auch wenn die Blaze keine echte Smartwatch mit eigenem Appstore ist, bietet sie dennoch einige smarte Funktionen die den Umgang mit dem Smartphone einfacher machen. So können die Notification vieler Smartphone Apps auf dem Display der Blaze angezeigt werden. Außerdem lässt sich mit der Blaze vom Handgelenk aus die Musikwiedergabe auf dem Smartphone steuern.

+ Gute Anzeige von Werten
+ Inkl. Fitnessübungen
– Kein GPS

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Fitbit Ionic

Die Ionic ist Fitbits erste Smartwatch mit einem Betriebssystem, das Apps von Drittanbietern ermöglicht. Auch die technische Ausstattung macht die Smartwatch zu Fitbits aktuellem Top-Modell. So hat die Ionic einen integrierten Pulssensor und GPS, außerdem ist das Gerät wasserdicht und damit auch fürs Schwimmen geeignet. Ähnlich wie die meisten anderen Modelle von Fitbit, erkennt die Ionic Ausdauersport automatisch. Aktiviert man beim Sport die Aufzeichnung über die zugehörige App, werden auf dem hochauflösenden Display die aktuellen Leistungswerte dargestellt. Das scharfe Display kommt auch den von der Blaze bekannten Fitness-Programmen zugute. Auf dem Touch-Screen im Breitformat werden die Übungsanleitungen toll dargestellt, geneigte Fitness-Enthusiasten erhalten so ein gutes Coaching.

Fitbit etabliert ein neues Smartwatch-Ökosytem

Neben Fitness-Tracking und Übungsanleitung stehen auch verschiedene smarte Funktionen zur Verfügung. Abgesehen von Notifications und der Steuerung der Musikwiedergabe auf dem Smartphone gibt es für die Ionic einen eigenen Appstore, mit dem die Smartwatch um verschiedene Anwendungen erweitert werden kann. Das Angebot ist kurz nach dem Start noch überschaubar, Fitbit entwickelt jedoch kontinuierlich neue Apps  und hat eine Vielzahl an Partnerunternehmen, die Software für die Uhr entwickeln. Bereits veröffentlicht sind Apps des populären Fitness-Anbieters Strava und zahlreiche anderen Anwendungen wie eine Wetter-App, eine Entspannungsübung sowie die Möglichkeit, eigene Musik auf der Uhr zu speichern. Dies geht jedoch nur mit Dateien, also einer eigenen Musiksammlung oder Podcasts, die mit einem Computer auf die Uhr übertragen werden können. Abgespielt werden die Tracks auf Bluetoothkopfhörern, ein eigenes Modell namens Flyer hat Fitbit im Angebot.

Wie Fitbit kürzlich angekündigt hat, wird sich das Spektrum der Apps jedoch schon bald deutlich erweitern. So wird Musik in Europa auch über den Streaminganbieter Deezer direkt per WiFi auf die Smartwatch geladen werden können, weitere Anbieter werden sich hoffentlich bald anschließen. Außerdem kommen neue Fitness Apps von Clue, einer der führenden Zyklus- und Menstruations-Apps, Game Golf, einem Tracking-und Analyse-System für Golfspieler und Surfline, einem Vorhersage-Tool für Surfbedingungen. Auch in anderen Kategorien hat Fitbit mit Apps von Nest, Philips Hue, Yelp, Trip Advisor und vielen anderen zahlreiche Neuvorstellungen angekündigt.

Gute Mischung aus Apps und Fitness

Mit dem Softwareangebot einer Apple Watch, den Modellen von Samsung oder Smartwatches mit Android Wear dürfte die Ionic vorerst dennoch nicht mithalten können, dabei verfolgt Fitbit mit seinem Modell auch eine andere Zielsetzung. Im Vergleich zu den Smartwatches der etablierten Smartphonehersteller mit ihren persönlichen Assistenten wie Siri und Google Now ist die Ionic weniger ein tragbarer Computer sondern legt einen stärkeren Fokus auf Fitness und Gesundheit und ergänzt diese um die für aktive Menschen sinnvollen Anwendungen. So dürfte der integrierte Pulssensor der Ionic, welcher Licht unterschiedlicher Wellenlängen verwendet, den Sensoren vieler anderer Smartwatches überlegen sein und wie Fitbit bereits angekündigt hat, zukünftig auch andere Funktionen jenseits der reinen Pulsmessung unterstützen.

Schicke Uhr für fitte Typen

Dieser Fokus macht die Ionic zu einem spannenden Gerät für Alle, die die wichtigsten Funktionen einer Smartwatch nicht missen wollen und insbesondere beim Tracking, Coaching und anderen Gesundheitsfunktionen hohe Ansprüche haben. Ein großer Vorteil gegenüber den Smartwatches der Wettberber ist die lange Batterielaufzeit der Ionic von bis zu vier Tagen. Diese macht es einfach, die Uhr auch zum Schlaftracking zu verwenden oder bei einem Kurzurlaub das Ladekabel zu Hause zu lassen. Auch dass Design der Ionic ist durchaus gelungen. Derzeit werden drei verschiedene Farbvarianten angeboten und als Zubehör sind einfach zu wechselnde Armbänder aus Leder und anderen Materialen erhältlich. Für Technikbegeisterte, die Lust auf die aktuellen und zukünftigen Funktionen der Ionic haben und für Sportler, die einen genauen und praktischen Trainingsbegleiter suchen, ist die Ionic daher der ideale Fitbit.

+ GPS
+ Mit Apps vielseitig erweiterbar
– Preis

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Fitbit Flex 2

Fitbit Flex 2
Neben den oben beschriebenen Modellen bietet Fitbit noch zwei Einstiegsmodelle ohne Pulsmessung. Der Flex 2 ist ein Armband, welches eine kleine Kapsel mit der Elektronik des Trackers enthält. Die Armbänder sind in verschiedenen Farben erhältlich. Anders als bei den aufwendigeren Modellen hat der Flex kein richtiges Display sondern zeigt mit Hilfe von 5 Leuchtdioden den Fortschritt auf dem Weg zum täglichen Bewegungsziel an. Das sorgt für eine sehr reduzierte Optik sodass der Flex nicht als technisches Gadget sondern in Verbindung mit einem schicken Amband als Schmuckstück wahrgenommen wird.

Beim Tracking ist er ähnlich wie das Modell Alta einfach gehalten, erkennt Ausdauersportarten automatisch, hat jedoch keinen manuellen Modus für andere Sportarten. Darüber hinaus ist der Flex 2 wasserdicht und kann daher auch unter der Dusche oder zum Tracking von Schwimmen verwendet werden.

+ verschiedenfarbige, auswechselbare Armbänder
+ wasserdicht
– kein manuelles Tracking

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Fitbit Zip

Fitbit Zip white
Gegenüber allen anderen Fitbit-Modellen unterscheidet sich der Zip durch seine Bauart und Energieversorgung. Konzipiert als Clip, kann er an der Kleidung, einem BH oder Halskette befestigt werden. Außerdem verwendet er anstelle eines Akkus eine Knopf-Batterie mit einer Laufzeit von bis zu 6 Monaten –  das regelmäßige Aufladen wie bei anderen Geräten ist daher nicht nötig. Gemessen werden die Anzahl der Schritte, aktive Minuten und der Kalorienverbrauch. Die Automatische Erkennung von Ausdauersportarten und die Messung von Schlaf sind mit dem günstigen Tracker nicht möglich. Stattdessen erhält man mit dem Zip einen einfach zu handhabenden Schrittzähler für den Alltag. Ideal geeignet für Menschen die es praktisch mögen, am Handgelenk lieber nichs oder eine Breitling tragen und auf detailiertere Messungen verzichten können 😉

+ Preis
+ Lange Batterielaufzeit
– keine Schlafmessung möglich

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Apple Watch – der neue Stern am Self-Tracking-Himmel?

Während der letzten Jahre hat Apple den Self-Tracking Markt vorangetrieben wie kaum ein anderes Unternehmen. Activity Tracker, vernetzte Waagen und Blutdruckmessgeräte werden schon lange prominent in den Apple Stores zum Verkauf angeboten und durch die frühzeitige Implementierung von Bluetooth 4.0 sowie exklusive Partnerschaften mit Firmen wie Nike, hat sich Apple eine große Fangemeinde unter den Self-Tracker aufgebaut. Mit HealthKit und der Apple Watch wird das Unternehmen nun erstmals auch als Hersteller von digitalen Fitness- und Gesundheitsprodukten aktiv. Das Activity-Tracking ist eines der besten Features der Apple Watch und das Display am Handgelenk bietet auch für andere Quantified Self-Apps neue Einsatzmöglichkeiten. Hat Apple es mit seinem tragbaren Computer geschafft, das Gesundheits- und Fitnesstracking auf ein neues Level zu bringen?

Apple Watch_Activity

Activity-Tracking mit der Apple Watch

Für das Activity-Tracking hat Apple einen neuen Ansatz entwickelt, der in seiner Ganzheitlichkeit weit über die gängigen Activity-Tracker hinausgeht. Statt lediglich Schritte zu messen, motiviert die Uhr zu Bewegung in jeglicher Form, regelmäßigem Sport und einem aktiven Alltag. Im Gegensatz zu den meisten Activity Trackern wählt man bei der Apple Watch kein Schritteziel, sondern die Menge an Kalorien, die man pro Tag durch Bewegung verbrennen möchte. Wie auch bei anderen Schrittzählern und Smartwatches werden Bewegungen von Beschleunigungssensoren in der Apple Watch erkannt. Zusätzlich misst ein optischer Pulssensor auf der Rückseite des Gehäuses über den Tag hinweg immer wieder die Herzfrequenz und soll so den Energieverbrauch erkennen, egal ob beim Gehen, Radfahren oder im Fitnessstudio. Zum Erreichen des Tagesziels ist es nur wichtig, genügend Kalorien zu verbrauchen – wie viele Schritte man dabei macht, spielt keine Rolle. Diese Form des Activity-Trackings ist also wesentlich ganzheitlicher und insbesondere für Menschen die regelmäßig Radfahren oder sich anderweitig sportlich betätigen, weitaus motivierender als das Feedback eines reinen Schrittzählers.

heart rate sensor apple watch

Als zweiten wichtigen Aspekt des Lebensstils überwacht die Apple Watch, ob man seinen Kreislauf regelmäßig in Schwung bringt, egal ob durch Sport oder durch flottes Gehen. Um den eigenen Körper gesund zu halten reicht es nämlich nicht, einfach nur Zehntausend Schritte vor sich hin zu schlendern – wichtig ist regelmäßiges Training bei erhöhter Belastung, was die Apple Watch mit ihren integrierten Sensoren automatisch erkennt. Das vorgegebene Ziel liegt hier bei 30 Minuten pro Tag und kann durch gezielten Sport aber auch alltägliches Radfahren oder flottes Gehen erreicht werden. Diese Funktion ist praktisch, um sich zu regelmäßigem Sport zu motivieren, und hilft den Unterschied zwischen langsamer Bewegung und echtem Training zu verstehen. Als dritten wichtigen Aspekt des Lebensstils motiviert die Apple Watch dazu mindestens einmal pro Stunde aufzustehen und sich zu bewegen, wodurch das übermäßige „Herunterfahren“ des Kreislaufs und Haltungsschäden vorgebeugt werden kann. In Amerika gilt  „sitting ist the new Smoking“ und durch die Kontrolle durch die Smartwatch erhält man ggf. eine Erinnerung als Feedback oder aber eine positive Bestätigung wenn man es schafft, sich in mindestens 12 Stunden eines Tages für mindestes eine Minute zu bewegen.

Apple Watch Activity App

Kalorienverbrauch, Trainingszeit und Stehziel werden in einem Kreisdiagramm visualisiert wodurch man einen guten Überblick über die verschiedenen Aspekte der Bewegung bekommt. Eine Miniatur dieser Grafik kann auch in einer Ecke des Zifferblatts dargestellt werden, wodurch ein sehr niederschwelliger Zugang zum Feedback des tragbaren Computer entsteht. Die Apple Watch selbst zeigt dabei immer nur die Werte des aktuellen Tages an, möchte man in der eigenen Historie schmökern, benötigt man die Activity App auf dem iPhone, in der man auf die Einzelwerte der vergangenen Tage zugreifen kann. Eine Kurve mit dem Verlauf der einzelnen Werte gibt es jedoch in der Activity App auf dem iPhone nicht, lediglich eine Kalender-Ansicht die den Status der einzelnen Tage im Überblick anzeigt.

Apple Activity App iPhone

Wer mehr Statistik haben möchte, kann sich seine Daten in Apple’s „Health“-App anschauen. Hat man hier einmal alle relevanten Metriken für die Übersicht ausgewählt, kann man die verbrauchten Kalorien, gelaufenen Schritte und vieles mehr in Kurven über einen Zeitraum einer Woche, eines Monats oder eines Jahrs ansehen. Damit ist die Health App gut geeignet um einen Überblick über die eigenen Daten zu bekommen, insbesondere wenn Messwerte anderer Apps und Geräte wie vernetzter Waagen, Schlafsensoren etc. in das eigene Dashboard mit einfließen. Tiefer gehende Analysen sind auch in Apple Health nicht möglich aber dafür bietet die App die Möglichkeit die eigenen Daten als Tabelle herunterzuladen oder direkt an andere Apps weiterzugeben.

Apple Health

Sport-Tracking mit der Apple Watch

Sportliche Aktivitäten wie Wandern, Laufen, Radfahren und viele weitere Sportarten lassen sich mit der Apple Watch auch mit der App „Workout“ aufzeichnen. Startet man das Tracking mit der Workout App, wird die Pulsmessung der Apple Watch dauerhaft aktiviert und das Display zeigt je nach Sportart Werte wie Geschwindigkeit, zurückgelegte Strecke, verbrauchte Kalorien oder Puls an. Wie auch im alltäglichen Einsatz erlischt das Display dabei jeweils nach einigen Sekunden und wird erst wieder durch eine Drehung des Handgelenks aktiviert, was insbesondere beim Radfahren nicht optimal ist. Auch die Lesbarkeit bei starkem Sonnenlicht könnte besser sein und kommt nicht an die Displays vieler Sportuhren heran. Auf dem Display werden jeweils zwei Werte gleichzeitig angezeigt wobei die Ansicht vom Nutzer konfiguriert werden kann.

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Insgesamt recht zufriedenstellend funktionierte für mich die Apple Watch beim Joggen und im Fitnessstudio auf einem Crosstrainer – ähnlich gute Resultate dürften auch beim Wandern, auf einem Laufband oder bei ähnlichen Sportarten erzielt werden. Ambitionierte Läufer, die neben Puls und Geschwindigkeit auch ihre Schrittfrequenz im Überblick behalten wollen, kann die Apple Watch mit ihrem aktuellen Funktionsumfang jedoch nicht zufriedenstellen. Auch beim Radfahren schafft es die Apple Watch leider nicht, meine Anforderungen zu erfüllen. Die Daten während der Fahrt vom Display der Uhr abzulesen empfinde ich als eher unkomfortabel – insbesondere wenn man die zweite Hand braucht um durch das Menü der Uhr zu navigieren kann das beim Radfahren zu einem Sicherheitsrisiko werden. Wer deshalb sein iPhone oder einen speziellen Fahrradcomputer zur Darstellung der Daten am Lenker verwenden möchte, ist weiterhin auf einen anderen Pulssensor angewiesen. Die Pulswerte der Apple Watch lassen sich während des Trainings nämlich weder in Apple’s eigenen Apps auf dem iPhone anzeigen und auch andere Anbieter bekommen keinen Zugriff auf die mit der Smartwatch gemessene Herzfrequenz. Für die Anzeige des Puls auf dem iPhone oder auf einem Fahrradcomputer ist also ein zusätzlicher Brustgurt oder ein Handgelenks-Sensor wie von Mio oder Basis notwendig. Umgekehrt besteht die Möglichkeit einen externen Pulssensor über Bluetooth mit der Apple Watch zu koppeln. Hierdurch wird der Akku der Apple Watch geschont und im Falle eines Brustgurts ggf. auch die Genauigkeit der Messwerte verbessert. Ob sich die Nutzung eines solchen Brustgurts lohnt, hängt jedoch stark von der ausgeübten Sportart ab, da die Ergebnisse der Apple Watch hier teilweise sehr unterschiedlich sind.

Die Apple Watch im solo-Betrieb

Während die meisten Features der Apple Watch die Verbindung mit einem iPhone vorraussetzen, ist die Nutzung beim Sport auch ohne mitgeführtes Telefon sinnvoll. Auch solo ermöglicht die Apple Watch die Messung von Puls und Kalorienverbrauch und Läufern wird Geschwindigkeit und zurückgelegte Strecke auf Basis der gemessenen Schritte angezeigt. Apple kalibriert hierzu automatisch die eigene Schrittlänge bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten, weshalb zumindest am Anfang das mitführen des iPhones sinnvoll ist. Beim Radfahren hingegen ist ohne das GPS des iPhones keine Geschwindigkeits- und Distanzmessung möglich, weshalb man im solo-Begtrieb der Uhr lediglich Dauer, Kalorienverbrauch und Puls angezeigt bekommt. Bei anderen Sportarten wie zum Beispiel beim Krafttraining spielen Geschwindigkeit und Strecke ohnehin keine Rolle. Hier kann die Uhr also zur Messung von Puls und Kalorienverbrauch eingesetzt werden, wenngleich auch die Ergebnisse wie wir gleich noch sehen werden, nicht immer zufriedenstellend sind. Ebenfalls gut im solo-Betrieb ist, dass die Apple Watch in Verbindung mit Bluetooth-Kopfhörern zum Musikhören verwendet werden kann. Unterstützt werden derzeit leider nur Songs aus der eigenen iTunes Library wobei bis zu 6 Gigabyte Speicher für die Synchronisierung der eigenen Musik zur Verfügung stehen.

Genauigkeit der Apple Watch

Bei der Genauigkeit der Bewegungs- und Pulsmessung ergab sich bisher leider ein gemischter Eindruck. Um die Puls-  und Kalorienmessung zu beurteilen, habe ich die Messwerte verschiedener Workouts mit den Werten eines Brustgurts in Kombination mit einer Polar V800 und der Wahoo App verglichen. Die besten Messwerte mit der Apple Watch erhielt ich dabei beim Joggen oder Crosstraining. Zu Beginn des Workouts dauerte es zwar kurz, bis sich die Apple Watch eingeschwungen hatte, danach erhielt ich jedoch sehr ähnliche Werte wie mit dem Brustgurt. Lediglich bei abrupten Belastungswechseln wie beim Intervalltraining oder bei einem Ampelstart, dauert es einige Sekunden bis die Apple Watch die Veränderung erkannte. Beim Radfahren und beim Krafttraining war die Erfahrung hingegen weniger positiv. Die Apple Watch war hier häufig nicht in der Lage, meinen Puls zu messen und insbesondere beim Krafttraining lagen die angezeigten Messergebnisse oft drastisch daneben oder pendelten sich zeitweise auf der Hälfte des realen Herzschlags ein. Entsprechend wurde auch ein zu niedriger Kalorienverbrauch berechnet welcher sowohl von den Werten der Polar V800 wie auch der Wahoo App deutlich abwich. Noch drastischer waren diese Abweichungen, wenn ich vor meinen sportlichen Aktivitäten nicht den Workout Modus der Apple Watch aktivierte. Den Kalorienverbrauch bei einer Radtour schätzte die Apple Watch dann trotz mitgeführtem iPhone viel zu nieder ein – teilweise auf nur ein viertel des Wertes den ich über die Pulsuhr erhalten hatte. Da der Kalorienverbrauch die primäre Metrik bei Apple’s Motivations-System darstellt, fällt dieser Fehler besonders schwer ins Gewicht. Hier bleibt zu hoffen, dass Apple die Genauigkeit der Pulsmessung und der Berechnung des Kalorienverbrauchs zukünftig verbessert. Software-Upgrades und Algorithmen die sich auf die Gewohnheiten der Nutzer einstellen, sollten hier einiges an Potential erlauben.

Auswertung der Daten

Die Auswertung der Daten nach einem Workout fällt eher rudimentär aus und beschränkt sich auf die Darstellung von Dauer und Kalorienverbrauch, durchschnittlicher Herzfrequenz sowie ggf. Geschwindigkeit und Strecke. Selbst bei mitgeführtem Smartphone gibt es nach dem Training keine Möglichkeit sich die zurückgelegte Strecke auf einer Karte anzusehen. Statistische Werte zu den Trainings der vergangenen Tage gibt es ebenfalls nicht im Überblick. Lediglich in der Activity-App auf dem iPhone lassen sich die einzelnen Trainings in der Tagesansicht aufrufen. Hat man sich Apple’s Health-App auf dem iPhone entsprechend konfiguriert, lassen sich dort einige Werte im Verlauf ansehen. Auch dann bleibt der Überblick jedoch eher abstrakt und dürfte Sportlern die ihre Trainings umfassend analysieren wollen, nicht ausreichen. Stattdessen richtet sich Apple klar an  Sportler denen etwas Feedback beim Sport und im Alltag und ein grober Überblick zu den eigenen Bewegungsgewohnheiten ausreicht.

Self-Tracking Apps für die Apple Watch

Neben Apple’s Apps für seine Smartwatch, haben auch viele andere Hersteller eigene Self-Tracking Apps vorgestellt. Diese können jedoch nicht auf die Sensoren der Apple Watch zugreifen und sind daher auf ein mitgeführtes iPhone angewiesen um z.B die Geschwindigkeit zu messen. In Kombination ergeben sich hier dennoch spannende Möglichkeiten. Besonders gut gefallen haben mir bisher das 7 Minuten Workout „7“ und die Sixpack App von Runtastic aber auch für Jogger und Radfahrer gibt es ein breites Angebot an Apps von Nike, Strava, Runtastic und vielen mehr. Was diese Apps bieten, werde ich Dir demnächst in einem weiteren Artikel vorstellen. Wie auch für alle anderen Apps für die Appel Watch gilt, dass die Hersteller teilweise noch lernen müssen, mit den Rahmenbedingungen von Apple’s Smartwatch sinnvoll zu arbeiten. Schon jetzt ist allerdings absehbar, dass Apple mit seiner Uhr die vorerst größte Plattform für Wearable Computer etabliert und damit ein attraktives Ökosystem um seine Uhren aufbauen wird.

Stern oder Sternchen?

Ist die Apple Watch der neue Stern am Self-Tracking Himmel und lohnt es sich, dafür so tief in die Tasche zu greifen? Auch wenn die Genauigkeit der Apple Watch beim Activity-Tracking teilweise noch zu wünschen übrig lässt, setzt Apple auf einen ganzheitlichen Ansatz, welcher es einfach macht, gesundheitsförderliche Bewegungsgewohnheiten zu verstehen und zu erlernen. Die Präsentation der Daten und Erfolge ist attraktiv – das tolle Farbdisplays ermöglicht hier im Vergleich zu den einfachen Anzeigen der meisten Fitnessarmbändern eine neue Qualität die Spaß macht. Auch beim Sport wird die Smartwatch gemäßigten Ansprüchen gut gerecht, wenn sie auch für viele ambitionierte Sportler eine spezielle Fitnessuhr nicht ersetzen kann. Kehrseite all der technischen Finesse von Apple’s Smartwatch sind eine Akkulaufzeit von gerade mal einem Tag und ein Preis der schnell beim 5- 10 fachen eines herkömmlichen Activity-Trackers liegt. Interessant ist die Uhr deshalb insbesondere als Plattform – Apple hat mit soliden Apps und Werkzeugen zum Activity-Tracking und für die niederschwellige Kommunikation vorgelegt. Der volle Nutzen der Smartwatch erschließt sich allerdings erst, wenn man auch Lust hat, zukünftig  mit seiner Uhr zu bezahlen, sein Auto zu öffnen oder seine Lampen fernzusteuern. Damit ist die Apple Watch zum aktuellen Zeitpunkt insbesondere für Early Adapter mit einem stark vernetzten Lebensstil sinnvoll oder eben für Menschen die einen besonders schicken und hochwertigen Fitness-Tracker suchen und sich dabei vom Preis nicht abschrecken lassen. Wie sinnvoll die Apple Watch als Quantified Self-Computer ist, werde ich weiter untersuchen und dazu über die weitere Entwicklung der Self-Tracking-Fähigkeiten der Apple Watch und des Angebots von Drittanbietern berichten. In Anbetracht von Apples strategischen Entscheidungen der letzten Jahre ist zu erwarten, dass das Unternehme mit seiner Hard- und Software für Fitness und Gesundheit noch einiges vor hat. Die Apple Watch stellt hierfür einen soliden Start einer neuen Produktkategorie und viel zukünftiges Potential dar. Wenn Ihr selber schon Erfahrung mit der Apple Watch sammeln konntet oder noch Fragen offen sind, ab damit in die Kommentare.

Großes igrowdigital Weihnachts-Gewinnspiel

Weihnachten steht vor der Tür und deshalb habe ich von Braun, Medisana und Withings großartige Geschenke für Euch bekommen. Diese verlose ich unter allen Newsletter-Abonnenten sodass ihr die Chance auf drei tolle Preise habt.

1. Vifit Connect zur Unterstützung des eigenen Vorsatzes im neuen Jahr

Wenn Ihr euch zu mehr Bewegung im Alltag motivieren wollt, wäre der Activity Tracker Vifit Connect von Medisana genau das richtige für Euch. Diesen könnt ihr in die Tasche stecken oder per Armband am Handgelenk tragen – Eure Daten landen per BluetoothSmart auf Eurem Smartphone und Medisana’s Softwareanwendungen.

Medisana Vifit - Gewinnspiel

2. Smart Body Analyzer

Euer Gewicht und Euer Körperfett könnt Ihr mit dem Smart Body Analyzer von Withings messen. Die Waage verbindet sich mit Eurem WiFi und überträgt die Daten

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Basis stellt neuen Activity-Tracker Peak vor

Der amerikanische Hersteller Basis hat gestern die zweite Generation seines Activity-Trackers vorgestellt. Wie schon der Vorgänger zeichnet sich das neue Modell „Peak“ durch eine Vielzahl eingebauter Sensoren aus, welche eine genauere Analyse von Bewegungen und Schlaf ermöglichen. Aktivitäten wie Gehen, Laufen oder Radfahren werden automatisch erkannt, ebenso die Länge des Schlafs und der Verlauf der Schlafphasen über die Nacht. Größte technische Neuerung sind der verbesserte optische Pulssensor, welcher zukünftig die Messung der Herzfrequenz bei sportlichen Aktivitäten direkt vom Handgelenk aus erlaubt. Außerdem verfügt das neue Modell über einen Touch-Screen auf dem ähnlich wie bei Smartwatches Informationen vom Smartphone dargestellt werden können. Auch das Design wurde im Vergleich zum Vorgänger deutlich aufgewertet. Basis war vor wenigen Monaten vom amerikanischen Chip Giganten Intel gekauft worden und die erste Neuvorstellung seit der Übernahme klingt vielversprechend. Basis‘ Web-Portal und mobile Apps zur Auswertung der Daten bieten schon heute einige der besten Funktionen um sich Ziele zu setzen und motivieren zu lassen. Im Gegensatz zu den meisten Wettbewerbern motivieren Basis‘ Activity Tracker nicht nur zu mehr Bewegung im Alltag, auch Ziele wie mehr sportliche, Kreislauf-anregende Betätigung oder weniger Sitzen können mit Unterstützung von Basis Apps verfolgt werden. Mit diesem ganzheitliche Blick auf Aktivität und Gesundheit bietet Basis eine Detailtiefe wie sie auch in der für nächstes Jahr angekündigten Apple Watch vorgesehen ist und die sicher bald viele Nachahmer finden wird. Durch die Akkulaufzeit von 4 Tagen eignet sich das Basis Peak auch zur Schlafmessung, eine Funktion welche die Apple Watch aufgrund kürzerer Laufzeit vermutlich nicht leisten kann. Mit diesem Funktionsumfang nimmt das neue Basis Peak entsprechend weiterhin eine Sonderstellung auf dem Wearables Markt ein und eignet sich damit für alle die eine umfassende Analyse von ihrem Lebensstil suchen. Die Einführung in den USA ist für November geplant. Ob und wann das Peak in Deutschland verfügbar wird ist derzeit nicht bekannt. Wie schon beim Vorgänger lohnt sich gegebenenfalls aber der Import. Einen Testbericht der ersten Generation von Basis‘ Activity-Tracker findet Ihr hier.

Basis Peak Rückseite

Selbstvermessen wie ein Pro

Was tracke ich mit welchen Hilfsmitteln und wie werte ich meine Daten aus?

 

Gestern hat mich der igrowdigital-Leser Thomas Hoffman per Mail gefragt, welche Quantified Self Tools ich verwende und wie ich meine Daten auswerte. Ein ausführliche Antwort dazu erstelle ich derzeit mit dem mehrteiligen Self-Tracking Guide. Für Thomas und alle Anderen die nicht so lange warten wollen beschreibe ich hier schon mal grob mein aktuelles Self-Tracking Setup. Einfach ausgedrückt, sammle ich auf zwei verschiedene Arten meine Daten. Alles was mit Sensoren oder anderer Technik automatisch gemessen werden kann, erfasse ich regelmäßig und / oder kontinuierlich. Im Gegensatz dazu erfasse ich einige Werte die eine manuelle Messung erfordern nur in größeren Abständen als „Stichprobe“, je nachdem wie wichtig die Werte sind und wie wahrscheinlich es ist, dass sich signifikante Änderungen ergeben haben. Konkret handelt es sich bei den regelmäßigen erfassten Werten um Gewicht, Aktivität, Schlaf, Computernutzung und noch ein paar andere.

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igrowdigital Aktivitätstracker Vorstellung auf Youtube

Ich wollte mal was Neues ausprobieren und habe mein erstes Youtube Video aufgezeichnet. Darin stelle ich einige der gängigsten Activity Tracker vor, unter anderem die Modelle Fitbit Flex, Jawbone Up, Nike FuelBand, Polar Loop und Samsung Gear Fit. Die Produktion des ersten Video habe ich mal einfach gehalten so dass im Falle einer Fortsetzung noch Luft nach oben ist. Im Video erkläre ich alles über das Tracking mit dem Smartphone und mit Wearables, Vor- und Nachteile der verschiedenen Formfaktoren und die Stärken der einzelnen Geräte. Habt Ihr Interesse an weiteren Video-Beiträgen oder lest ihr lieber Artikel? Viel Spaß beim Youtube Aktivitätstracker Review und schreibt doch einen Kommentar, ob ihr das Format sinnvoll findet und welche Themen Euch noch interessieren.

Polar Loop – Activitytracker im Test

Nachdem ich den Polar Loop für meinen Activity Tracker Überblick schon vor einigen Wochen getestet hatte, folgt nun der ausführliche Testbericht in dem ich auf weitere Features eingehen werde. Dabei konnte ich den Loop jetzt auch in Verbindung mit einem Brustgurt testen, mit welcher der Loop auch als Alternative zu klassischen Pulsuhren verwendet werden kann. Am Anfang steht aber die Messung des Bewegungspensums im Alltag, welche den Loop auch für weniger sportliche ambitionierte Menschen zu einem sinnvollen Begleiter macht. Trägt man den Activity Tracker in Armband-Form rund um die Uhr, erfasst er alle Bewegungen beim Sport und im Alltag und erkennt auch automatisch wie viel man schläft. Als Messwert für die eigene Aktivität werden dabei Schritte angezeigt, welche jedoch vielmehr als Näherung für die tatsächlich gelaufenen Schritte aufzufassen sind. Wie auch die Activity-Tracker anderer Hersteller verwendet Polar’s Loop spezielle Algorithmen um das Bewegungspensum seines Besitzers zu bewerten. Im Fall vom Loop basieren diese Algorithmen auf dem metabolischen Äquivalent einer Bewegung und berücksichtigen damit die für eine Bewegung aufgebrachte Energie. Damit fließen auch Bewegungen der Arme in die Berechnung ein und werden vereinfacht als Schritte ausgedrückt werden. Für die Beurteilung  des gesundheitlichen Nutzens ist diese Vereinfachung jedoch sehr praktisch und sinnvoll.

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Withings stellt Activity-Tracker im Uhren-Format vor

Das französische Unternehmen Withings, bekannt für seine vernetzten Waagen, Blutdruckmessgeräte und Activity-Tracker hat gestern sein neuestes Produkt, die Aktivitäts-Uhr Activité vorgestellt. Mit dem Gesundheits-Gadget im Uhren-Format präsentiert Withings einen Innovativen Ansatz und möchte die Schwächen der klassischen Aktivitäts-Tracker vermeiden. Betrieben wird das Gerät mit herkömmlichen Uhren-Batterien was eine Laufzeit von bis zu einem Jahr ermöglichen soll und das oft als Nachteil empfundene Nachladen erübrigt. Das Zifferblatt ist mit zwei Zeigern ausgestattet, ein großer für die Uhrzeit und ein kleinerer für die Darstellung des eignenen Fortschritts. Mit einer Skala von 0-100 ausgestattet, kann das Pensum der eigenen Aktivität dargestellt werden, wobei der wasserdichte Activité die Schritte beim Gehen und Laufen aber auch die Bewegung beim Schwimmen aufzeichnet. Nachts getragen, überwacht der neue Tracker von Withings Schlafwerte wie Dauer und Tiefschlaf. Laut Website soll die Schlaferkennung automatisch erfolgen, zusätzlich kann der Activité geräuschlos mit einem Vibrationsalarm aufwecken oder auf erreichte Akitvität-Ziele hinweisen. Die Verbindung zum Smartphone erfolgt über Bluetooth 4.0, sodass die eigenen Daten in Withings Health Mate App gesammelt werden können. Mit der langen Batterielaufzeit und der ansprechenden Optik hofft Withings neue Zielgruppen erreichen, die sich von den gängigen Aktvittäts-trackern nicht angesprochen fühlen. Der Markteintritt soll im Herbst 2014 erfolgen. Der angekündigte Preis liegt bei 390 US $. Dafür verspricht Withings elegantes französisches Design und hochwertige Schweizer Uhrmacherqualität.

Withings‘ aktuellen Tracker, den Pulse O2 als Luxus Edition verlose ich derzeit in einem Gewinnspiel unter den Leser von igrowdigital. Einen Überblick zu allen gängigen Acitivity-Trackern gibts hier.