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Sensoren sind feine Messgeräte, welche ähnlich wirken wie menschliche Sinne oder komplizierte Datenerfassung vereinfachen. Sie messen verschiedenste Eigenschafen wie Geschwindigkeit, Beschleunigung, Gewicht, Druck, Luftdruck, Temperatur, Herzschlag usw.
Diese Fähigkeit macht Sensoren zum wichtigen Element für verschiedene Anwendungsfälle. Sensoren dienen den Menschen auch im persönlichen Einsatz. Gesundheitsdaten können automatisch erfasst, der Schlafrhythmus optimiert oder die Bewegung eines Sportlers analysiert werden. Damit sind Sensoren in der Quanitfied Self-Bewegung kaum wegzudenken.

Medisana stellt Pflaster Metria Scorefit vor

Neues Medisana Produkt für Lifestyle Assessement

 

Elektronische Pflaster die Körperwerte oder auch die Einnahme von Medikamenten erfassen, wurden in den letzten Jahren immer wieder vorgestellt nun ist auch Medisana auf den Zug aufgesprungen. Mit dem Medisana Metrik kommt in Deutschland jetzt erstmals ein solches Produkt auf den Markt. Laut Video handelt es sich dabei um ein Produkt für ein Lifestyle-Assesment welches in Kombination mit Beratungsdienstleistungen von Medizinern angeboten werden soll.

In folgendem Video wird das Produkt , die Anwendungsgebiete und das Auswertungsverfahren durch erfahrene Mediziner näher erklärt:

 

Über Medisana

Medisana ist ein Unternehmen in und aus Deutschland, dass sich auf Gesundheitsprodukte spezialisiert hat.

Zu den größten Konkurrenten gehört die Beurer GmbH, die für ihre Produktgruppe Health & Personal Care die Auszeichnung „Beste Designmarke 2014“ von Plus X erhielt und Omron, ein japanisches Unternehmen, dass untere anderem auch Medizintechnik anbietet.

Die Gesundheitsprodukte der Medisana AG wird in 5 Themen unterteilt:

  • Home of Wellness
  • Gesundheitskontrolle
  • Therapie zu Hause
  • Körperpflege
  • Mobile Health

 

Zur Produktpalette gehört unter anderem das VitaDock und iHealth.

VitaDock ist ein komplettes Set, zum messen der Gesundheit, dass mit dem Smartphone verbunden werden kann. Im Set enthalten ist:

  • TargetScale 2 – Eine Bluetooth Körperanalysewaage, für das Gewicht, BMI, Körperfett, Körperwasser, Anteil an Muskelmasse und Knochengewicht.
  • CardioDock 2 – Ein Blutdruckmessgerät, dass den Blutdruck und den Puls misst.
  • ThermoDock – Ein Infrarot-Fieberthermometer, dass ohne Berührung die Körpertemperatur misst und übertragen kann.

 

iHealth ist ein Blutdruckmesssystem, dass das iPhone und iPad in ein Funktionsfähiges Blutdruckmessgerät verwandeln kann. Damit wird das Smartphone oder Tablet in eine Dockingstation gesteckt und die Manschette wie bei einem handelsüblichen Blutdruckmessgerät am Arm befestigt. Die Daten werden so auf das mobile Geräte geladen und können dort mit Hilfe einer passenden App abgespeichert und ausgewertet werden, dadurch kann der Benutzer seine Blutdruckwerte auch auf eine lange Zeit analysieren und so Veränderungen bezüglich Bluthochdruck, Hypertonie oder niedrigem Blutdruck besser  auswerten und Risiken schneller erkennen.

Mehr über Medisana erfahren sie hier.

 

Großer Wearables Bericht in der c’t

Bild Wearables

Für die aktuelle c’t habe ich einen Bericht über Wearable Computing und andere Wearable Technologien geschrieben. Dieser beschreibt auf vier Seiten die großen Wearable-Trends wie Activity Tracker, Smartwatches und Datenbrillen, aber auch Zukunftstechnologien wie smarte Textilien und Kontaktlinsen mit integrierten Displays. Im Artikel befindet sich ein Interview mit Intel’s Chief Futurist Steve Brown den ich auf der Inside Augmented Reality sprechen konnte. Im c’t Wearables Bericht schildert er seine Einschätzung über den aktuellen Stand und Zukunftstrends bei Wearables. Erschienen ist der umfassende Überblick zu Wearable Technologien in der Ausgabe 25/13 welche seit dem 18.10.13 erhältlich ist.

 

Einen aktuellen Überblick über verschiedene Activity Tracker, findest du hier

Die umfangreichen und detaillierten Funktionen und Testberichte der einzelnen Wearables kannst du auch auf meiner Seite finden.

Der große Test der Pedometer – Wie genau messen Schrittzähler?

Basis Band, BodyMedia Link, Fitbit One, Fuelband, Jawbone Up, LUMOback

 

Ernesto Ramirez und Gary Wolf von den Quantified Self Labs haben kürzlich die Messgenauigkeit von zwei Pedometern verglichen.

Da ich über die vergangenen Monate diverse Quantified Self Gadgets getestet habe, war Ernestos Blogpost zum Experiment für mich Anregung für einen großen Genauigkeits-Vergleich. Deshalb war ich während der vergangenen Wochen mit dicht bepacktem Handgelenk unterwegs und habe das Basis Band, Bodymedia’s Link, Fitbit’s One, Nike’s Fuelband, Jawbone’s Up und den Haltungssensor LUMOback von Morgens bis Abends an meinem Körper getragen. Über Nacht habe ich dabei alle Geräte abgenommen, damit Bewegungen während des Schlafs nicht  in die Messwerte einfließen. Die Werte der einzelnen Sensoren der Pedometer habe ich jeweils vor Mitternacht am Gerät oder in der zugehörigen App abgelesen und protokolliert. Somit war sichergestellt, dass Unterschiede der Gerätezeit keinen Einfluss auf die Messergebnisse haben. Während des Testzeitraums habe ich mich normal verhalten, was für mich bedeutet teilweise sitzend, teilweise stehend am Schreibtisch zu arbeiten, Supermärkte, Termine und Treffen überwiegend zu Fuß zu erreichen und ca. jeden zweiten Tag im Fitnessstudie Übungen mit und ohne Geräte und Gewichte zu machen.

Fitness Armbänder am Handgelenk
Die Schlacht um den Platz am Handgelenk hat begonnen

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Basis Band – Hightech Pulsuhr fürs Handgelenk

Wie zahlreiche andere Quantified Self-Enthusiasten habe auch ich seit der Ankündigung im Sommer 2011 mit großer Spannung auf die Hightech Pulsuhr, Basis Band gewartet. Ein Aktivitätsmonitor der neben der Bewegungsintensität den Hautwiderstand, die vom Körper abgegebene Energie und den Puls erfasst. Dabei fasziniert insbesondere die in der Unterseite des Uhrengehäuses integrierte optische Pulsmessung, welche die vom Herzschlag ausgelösten Veränderungen der Hautfarbe erfasst. Wie gut diese neue Technologie funktioniert habe ich in den letzten Wochen getestet.

Basis Band Pulsmesser

Äußerlich sieht man dem Basis Band kaum an was in ihm steckt. Schlicht gestaltet und kaum größer als ein normale Digitaluhr – dass es sich bei dem Basis Band um ein Gesundheitsprodukt handelt erkennt man nur beim Blick auf

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Die Wearable Technologies 2013 Europe Conference

Am 4. Februar fand in München die jährlich abgehaltene Wearable Technologies Europe Conference statt.  Christian Stammel, CEO der Wearable Technologies AG, eröffnete mit einer Keynote und gab einen Überblick über die Wearable-Tech Märkte der Zukunft. Insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Unterhaltung entstehe Prognosen zufolge mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 37 Prozent ein enormes wirtschaftliches Potential. Als Schlüsselfaktoren nannte Stammel den Erfolg des noch jungen Bluetooth Smart Übertragungsstandard, welcher aufgrund neuer, kostengünstiger Chips schon bald in allen modernen Smartphones verfügbar sein werde. Auch das Aufkommen neuer Produktkategorien wie z.B der mit großem Erfolg vom Markt angenommenen Smartwatches wertete der Wirtschaftsexperte als Indiz für die Bereitschaft der Konsumenten, neue Wearable Tech-Lösungen in ihren Alltag zu integrieren.

Große Fortschritte im Sport und Gesundheitsmanagement

Im Anschluss an Stammels Keynote begann das Fitness Panel mit Firmen wie Finis, Impire und Fitbit. Besonders interessant war die Beschreibung von Christian Holzer vom Fusball-Daten-Spezialisten Impire, wie die Fussball-Tracking-Lösungen seines Unternehmens auf die unterschiedlichen Anforderungen im Spiel-Einsatz, im professionellen Training und bei Amateuersportlern optimiert wurden.

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Withings WS 30 – Weight-watching 2.0

Gut zwei Jahre nach Vorstellung der WiFi Body Scale hat Withings eine zusätzliche Variante der beliebten Self-Tracking Waage eingeführt. Dieses neue Einsteiger-Gerät unterscheidet sich vom Top-Modell insbesondere im Funktionsumfang und Einrichtungs-Prozess. Gemeinsam hat die neue WS 30 mit Withings‘ WiFi Body Scale und auch Fitbit’s Aria den Upload der gemessenen Daten über eine integrierte W-Lan Verbindung. Hierzu muss die Waage bei Inbetriebnahme mit dem WiFi Router verbunden werden, was bei der WS 30 im Vergleich zu Withings älterem Modell einfacher geworden ist. Die Waage wird per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden – mit Withings Health Companion App lassen sich die Einstellungen des W-Lans dann einfach übergeben und die Waage ist betriebsbereit.
Withings WS 30 mit App

Synchronisation über WiFi und Bluetooth in ein ansprechendes Gehäuse verpackt

Neu und erstmalig in einer WiFi-Waage integriert ist eine Bluetooth Schnittstelle, sodass die WS 30 auch mobil mit dem Smartphone verbunden werden kann um die Daten zu synchronisieren.

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Die Wearable Technologies Europe Conference 2013 kommt

360 Auge
Quelle: Wearable Technologies

Am 4. Februar findet die Wearable Technologies Europe Conference 2013 statt. Nachdem ich in den vergangenen Monaten viele der aktuell verfügbaren Biosensoren getestet habe, freue ich mich bei der Fachveranstaltung in München wieder Einblicke in die neuesten Technologie-Trends im Bereich Wearables zu erhalten und internationale Vertreter einiger der innovativsten Firmen kennenzulernen. Der Fokus der Konferenz liegt auf Technologien in den Bereichen Sport, Gesundheit, Lifestyle und Zukunftstrends, wodurch ein breiter Überblick geschaffen wird. Ähnlich wie bei den Quantified Self Konferenzen und zu meiner großen Freude, befindet sich die Wearable Technologies Konferenz inhaltlich nah am Menschen, wobei die Zielgruppe im Gegensatz zum QS Netzwerk eine reine B2B Ausrichtung aufweist und weit über die Nutzung persönlicher Daten hinausreicht. Insbesondere freue ich mich auf die Speaker von Fitbit, vom Virtual- und Augmented Reality Pionier Vuzix sowie die Speaker zu den Programmpunkten „WT for all senses“ und „technology for tomorrow“. Die Wearable Technologies Conference richtet sich an Forscher, Innovatoren, Entscheider und Journalisten. Einen Bericht über die Wearable Technologies Conference im Jahr 2012 finden Sie hier.

Hinweis: ich bin für diverse Projekte und Startups aus dem Portfolio der Wearable Technologies AG tätig

Fitbit Zip – Ein Schrittzähler mit Bewegungsfreiheit

Ein gutes Jahr nach dem letzten Update seines Schrittzählers hat Fitbit zwei neue Produkte vorgestellt – den Zip und den One. Der Zip ist dabei als Einstiegsmodell mit geringerem Funktionsumfang konzipiert und bringt dennoch einen entscheidenden Vorteil – das Gerät läuft mit einer Batterie ein halbes Jahr und muss nicht aufgeladen werden. Abgesehen davon verhält sich der Zip ähnlich wie das bisherige Modell Fitbit Ultra, nur dass er keine Stockwerke zählt und nicht zur Schlafmessung eingesetzt werden kann. Als zusätzliche Funktion hat Fitbit die Datenübertragung zum Smartphone über den neuen Bluetooth 4.0 Standard integriert, welcher eine energiesparende Synchronisierung der Daten ermöglicht (aktuell nur iPhone 4S und 5) .
Fitbit Zip

Der Fitbit Zip ist ein echtes Lifestyle Gadget

Der Zip hat eine ovale Form und ist in verschiedenen Farben erhältlich. Design und Material sind von hoher Anmutung sodass hier der Eindruck eines echten Lifestyle Gadgets entsteht. Auch sonst macht der kleine Sensor einen durchdachten Eindruck – je nach Vorliebe kann man das Gerät in die Hosentasche stecken oder mit der mitgelieferten Gummihülle am Hosenbund, Büstenhalter oder einer Halskette befestigen. Durch Tippen auf das Gehäuse wird das Display des Zips aktiviert und die Anzeige der aktuellen Schrittezahl oder der Uhrzeit aufgerufen. Weitere Informationen liefert die iPhone App, mit welcher die aktuelle Anzahl an Schritten, die verbrauchten Kalorien und die eigene Aktivität im Vergleich zu den Freunden angezeigt werden kann. Ebenso lassen sich gegessene Nahrungsmittel mit der App protokollieren, wodurch man einen Überblick über die zu sich genommenen Kalorien erhält. Noch detailliertere Informationen liefert das Online-Profil, wobei neben der Anzahl der Schritte auch ein Aktivitätsindex und ein Aktivitäts-Profil über den Tagesablauf eingesehen werden können. Dieses Online Profil bietet darüber hinaus die Möglichkeit diverse Gesundheitswerte wie z.B. Blutdruck und Blutzucker aufzuzeichnen, wodurch man sich bei Bedarf eine persönliche Gesundheitsakte erstellen kann.
Fitbit Zip white

Der Fitbit Zip ist eine gelungene Neuentwicklung

Fitbits neues Tracker besticht durch seine kompakte Bauform, die komfortable Datenübertragung mit Bluetooth 4.0 und den praktischen Betrieb ohne das Gerät aufladen zu müssen. App und Onlineplattform ermöglichen ein umfangreiche Analyse und eine individuelle Ergänzung der Aktivitätsdaten. Dieses Funktionsspektrum, das tolle Design und der Preis von 59,90 € machen den Zip zu einer klaren Kaufempfehlung für alle Einsteiger und fortgeschrittene Zugleich. Lediglich wer seinen Schlafverhalten aufzeichnen möchte, sollte sich den Fitbit One ansehen, über welchen ich ebenfalls berichtet habe. Den Zip beim Amazon gibts hier.

Neben dem Fitbit Zip habe ich mittlerweile über 15 weitere Aktivitäts-Tracker getestet. Die  Vor- und Nachteile der gängigsten Modelle findet Ihr im Activity-Tracker Überblick.