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Nerdige Weihnachten – die besten Geschenke für Biohacker, Selbstoptimierer und Technologie-Enthusiasten

Apple AirPods

Apple AirPods Ear Buds

Apple’s AirPods sind ganz hervorragende Blutetooth-Ohrhörer. Der Klang ist ordentlich, die Akkulaufzeit sehr gut und mit dem kleinen Case passen die smarten Ohrhörer locker in die Hosentasche und sind immer dabei. Die Kombination dieser Eigenschaften machen die AirPods derzeit konkurrenzlos, auch wenn es mittlerweile eine Vielzahl weiterer Angebote gibt. An Begeisterungsmerkmalen kommen dann noch ein extrem einfaches Pairing mit dem iPhone und die hervorragende Tonqualität der Mikrofone bei Telefonaten dazu. Dafür nimmt man es auch gerne in Kauf, mit den Teilen im Ohr etwas ungewohnt auszusehen. Apple Fanboys freuen sich dzusätzlich über eine nahtlose Verwendung mit ihren anderen Geräten wie Watch, iPhone, iPad und Mac. Lediglich beim schnellen Radfahren, so ab 20 km/h, gibts laute Windgeräusche weshalb für diesen Einsatz ggf. ein anderes Modell in Betracht gezogen werden sollte. Ich verwende dafür die Dash Pro von Bragi mit denen ich jedoch nur mäßig zufrieden bin. In Anbetracht des Preises stimmen Tragekomfort, Leistung und Sound leider nicht so richtig. Außerdem ist das Münchner Startup ein kundenverachtender Sauhaufen den man per se nicht unterstützen sollte. Eine preiswertere Alternative könnten die Jabra Ohrhörer sein. Aber wenn Windgeräusche keine größeres Thema sind, sind Apple’s AirPods das Maß aller Dinge und die gibts hier bei Amazon.

Fitbit Alta HR

Activity Tracker Fitbit Alta HRNicht umsonst ist Fitbit Marktführer bei den Fitness-Trackern. Die Geräte haben ein durchdachtes Konzept und kommen mit einer soliden App, die einfach zu bedienen ist und anders als bei einigen Wettbewerbern, zuverlässig synchronisiert. Auch aufgrund der großen Nutzerbasis von Fitbit findet man auf der Plattform schnell Freunde und Bekannte mit denen man sich messen kann, was zusätzliche Motivation verspricht. Der Alta HR ist ein toller Tracker für den Alltag und liefert ein gutes Feedback zur Bewegung, zum Schlaf und zu Ausdauersportarten. Für ambitionierte Sportler die auch ihre Fitness- und Yoga-Workouts und viele andere Sportarten tracken wollen, macht der Activity-Tracker Charge 2 oder die Smartwatch Ionic von Fitbit eventuell mehr Sinn. Für alle Anderen oder als Zweit-Fitbit ist der Alta HR ein Topp-Gerät. Schön klein, gutaussehend, mit ordentlicher Akkulaufzeit und einer Vielzahl von als Zubehör erhältlicher Armbänder. Ich trage den Alta HR seit Monaten zusätzlich zur Apple Watch, um mich mit meinen Fitbit-Buddies zu battlen und meinen Schlaf zu messen. Dabei macht der stylishe Tracker einen ganz hervorragenden Job. Das Gerät findest Du hier bei Amazon. Dort gibts übrigens auch eine Menge schicker und günstiger Armbänder für den Alta.

Lykon Omega 3 Teskit

Bluttest Lykon

Das Berliner Startup Lykon bietet innovative Biomarker-Analysen. Damit kann man ganz einfach herausfinden, ob man mit seiner Ernährung und seinem Lebensstil ausreichend mit wichtigen Nährstoffen versorgt wird oder ob ein Ungleichgewicht vorliegt. Um diese Information zu bekommen muss man sich eine kleine Menge Blut abnehmen. Mit dem gut gemachten Testkit inkl. ausführlicher Anleitung und einem kleinen Fingerpieks geht das jedoch ganz einfach. Die Probe wird im Labor ausgewertet und die Ergebnisse liegen einige Tage nach Einsendung in einem Online-Portal vor. In diesem erfahrt Ihr auch, welche Rolle die verschiedenen Biomarker spielen und was Ihr tun könnt, um Eure Werte ggf. zu verbessern. Angeboten werden verschiedenste Testkits welche gezielt einige Werte oder ein ganzes Spektrum abdecken. Als Geschenk gut geeignet ist der Omega Test von Lykon, mit welchen die Versorgung mit den unterschiedlichen Omega Fettsäuren überprüft werden kann. Ähnlich wie beim Vitamin D ist auch die Versorgung mit diesen Fettsäuren bei den meisten Deutschen unausgeglichen. Der Test eignet sich daher gut als Impuls, sich mit Nahrungsmitteln und gesunden Fettsäuren auseinanderzusetzen, denn eine ungünstige Versorgung erhöht langfristig das Risiko für Herzerkrankungen. Genauso eignet sich der Kit für engagierte Biohacker zur Überprüfung und ggf. zum Feintuning ihrer Ernährung und Supplementierung. Weitere Infos und 25€ Rabatt auf die erste Bestellung erhältst Du hier.

Apple Watch (Armband)

Die Apple Watch ist in der aktuellen dritten Generation schon ein ziemlich beeindruckendes Gerät. Mit ihrem integrierten Pulssensor und GPS ist sie ein solider Fitness-Tracker für Bewegung im Alltag und sportliche Aktivitäten. Darüber hinaus gibt es diverse Apps und Funktionen die sie auch jenseits von Sport und Gesundheit zu einem sinnvollen wearable Computer machen. Besonders praktisch finde ich die Benachrichtigung bei eingehenden Mails, Kurznachrichten oder Anrufen. Bei Bedarf wird man so ganz konkret über aktuelle Ereignisse informiert und kann ohne größere Störung, zum Beispiel in einer Konferenz entscheiden, ob der Anruf Priorität hat oder diskret weggeklickt werden kann. Auch Siri ist mit der Apple Watch noch einfacher verfügbar. Sobald man die Uhr zu sich dreht, ist der persönliche Assistent in der Watch empfänglich für Ansagen. Das klappt in der Praxis oft besser als quer durch den Raum sein iPhone anzubrüllen. Spaß macht auch, dass sich der Look der Apple Watch mit verschiedensten Armbändern immer wieder ändern lässt. Gute bezahlbare Armbänder für die Apple Watch gibt es zum Beispiel von Solo Pelle. Mein Lieblingsarmband auf dem Bild oben findest Du hier auf Amazon.

Induktionsladepad

Smartphones ständig per Kabel mit Strom versorgen zu müssen ist ziemlich mühsam, insbesondere für Heavy-User, deren Geräte mehrmals täglich einen Energie-Kick brauchen, um über die Runden zu kommen. Viel charmanter ist dagegen das induktive Laden, also durch Auflegen des Telefons auf eine spezielle Ladefläche. Bei Android gibt es die Funktion bei vielen Herstellern schon länger. Apple hat sie mit seinen aktuellen Modellen iPhone 8 und iPhone X eingeführt. Richtet man sich auf den Tischen und anderen Orten auf denen man sein Telefon typischerweise ablegt einen Induktionslader ein, kann man sein Telefon geradezu beiläufig laden und hat daher auch fast immer einen vollen Akku. Die Geräte gibts in unterschiedlichen Formen und Farben bereits für kleines Geld. Wirklich magisch wird es wenn Ihr einen Induktionslader in eine Tischplatte oder andere Möbel integriert, sodass das Kabel verschwindet. Ich bin mit dem Kit von Zens sehr zufrieden. Die Montage war kinderleicht und die reduzierte Optik fügt sich gut in unseren Küchentisch. Alternativen dazu gibt es von Ikea, teilweise schon ab Werk direkt in die Möbel des Unternehmens integriert. Den Zens-Kit inklusive Lochsäge für die Holzplatte gibts hier bei Amazon 😉

Philips Hue

Vorsicht Einstiegsdroge. Man fängt harmlos mit ein paar Glühbirnen an und versenkt schon bald den Gegenwert eines Carbon-Rennrads oder eines gebrauchten Kleinwagens um die komplette Wohnung smart zu beleuchten 😉 Dafür bekommt man aber auch ein sehr flexibles System mit diversen Leuchtmitteln und Lampen, die es einem erlauben die eigene Bude wie in 1001 Nacht erstrahlen zu lassen. Für den Start empfiehlt sich ein Set mit Glühbirnen und Bridge – so lassen sich die Birnen per App bedienen und falls schon ein Sprachassistent im Haus ist, geht es auch auf Zuruf. Am günstigsten sind die Leuchtmittel in weiß, mehr Spaß machen die Varianten die in bunten Farben erstrahlen. Letztere sind auch unter Biohacking-Gesichtspunkten äußerst vernünftig, da sich ihr Spektrum von stimulierendem blau und kaltweiss über einschläferndes warmweis und rot, sehr sinnvoll über den Tag nutzen lässt. Neben Philips gibt es Systeme von Osram und IKEA. Osram hat mich nicht überzeugt, das Ikea System habe ich noch nicht getestet. Die Leuchtmittel der unterschiedlichen Systeme sind weitgehend zu einander kompatibel, so  dass ihr ggf. auch mischen könnt. Auf Amazon findest Du diverse Starter-Sets und Zubehör von Philips Hue. Das Starter-Set für die am weitesten verbreitete Fassung E27 findest Du hier.

Hue Bewegungsmelder

Wir Menschen sind schon komische Lebewesen. Drehen an Rädern und drücken auf Knöpfe, nur um mit dem Auto von A nach B zu kommen, die Heizung zu regulieren oder das Licht ein und wieder auszuschalten. Dabei kann man seine Lebenszeit doch so viel sinnvoller nutzen, wenn man die Trottel-Jobs den Maschinen überlässt. Bis die Autos ohne uns klarkommen dauert es noch ein wenig, aber bei der Wohnraumbeleuchtung ist es schon heute möglich, mithilfe von Bewegungsmeldern auf Hands-free upzugraden. Äußerst sinnvoll ist das in Räumen, in denen man sich eher kurz aufhält, wie im Flur, Badezimmer, WC, Vorratskammer oder begehbarer Kleiderschrank. Für mich eine ganz große Errungenschaft, die ähnlich wie die Automatisierung der Heizung zu einer enormen Erleichterung im Alltag führt. Unbedingt ausprobieren, denn für die Bedienung von Lichtschaltern seid Ihr einfach überqualifiziert. Den Hue Bewegungsmelder gibts hier bei Amazon.

Sonos One

Sonos ist Marktführer für vernetzte Multiroom-Lautsprecher und mit dem kürzlich erschienen Modell One nochmals deutlich attraktiver geworden. Ähnlich wie Amazon’s Echo und Google’s Home enthalten die kleinen Lautsprecher Mikrofone, sodass man auf Amazon digitale Sprachassistentin Alexa zugreifen kann. Im Vergleich zu meinen Echos der ersten Generation klingen die Sonos deutlich ausgewogener und sind damit insbesondere für Musikfreunde mit scharfen Ohren zu empfehlen. Wirklich audiophil wird es, wenn man zwei Lautsprecher zu einem Stereo-Paar kombiniert, so dass die Musik räumlich aufgelöst wiedergegeben wird. Die Alexa-Integration ist aktuell noch nicht perfekt, weshalb man derzeit noch auf Funktionen wie das tägliche News-Update verzichten muss. (Update: News-Update ist jetzt verfügbar, andere Funktionen wie telefonieren und Intercom via Alexa werdern aktuell nicht unterstützt.) Sonos arbeitet jedoch kontinuierlich an der Verbesserung seiner Software und für das nächste Jahr ist die Integration von Google Assistant und Apple’s Airplay 2 angekündigt, sodass sich Siri und der Sonos Lautsprecher hoffentlich auch annähern dürften. Ebenso muss Sonos die versprochene Integration von Audible noch liefern aber ich bin zuversichtlich, dass das Unternehmen seine neue Strategie als offene Plattform erfolgreich umsetzen wird. Das macht die Sonos One zum absoluten Topp Tipp unter den smarten Lautsprecherboxen, da man sich mit ihr (mittelfristig) nicht auf einen Assistenten und ein eingeschränktes Set an unterstützen Schnittstellen und Diensten festlegen muss. Auch die kürzlich angekündigte Kooperation mit Ikea dürfte dem Erfolg und Nutzen der Sonos Produkte sehr zuträglich sein. Die mögliche Alternative von Apple namens HomePod verzögert sich auf 2018 und wird daher erstmal nicht ihren Weg unter die Weihnachtsbäume finden. Für Smarthome Enthusiasten erübrigt sich der Apple Speaker ohnehin, da aufgrund der Restriktionen von HomeKit viele Hersteller ihren Fokus auf Echo und Google Assistant legen, weshalb man mit einem Siri-only Device nur wenig kompatible Komponenten findet. Neben den Vorteilen für Euer smartes Zuhause ist die Sonos One auch der ideale Einstieg in die Welt des guten Klangs. Der Hersteller bietet ein umfangreiches Sortiment an Lautsprechern, z.B. auch für Heimkino-Enthusiasten. Ein Paar der Sonos One liefert schon ordentlich Druck bis in den mittleren Bassbereich und ist damit ganz hervorragend für moderne Musikstile geeignet. Für den vollendeten Genuss besteht die Möglichkeit, die One mit einem Subwoofer zu kombinieren. Den kleinen Speaker zum Einstieg gibts hier bei Amazon.

Flic Button

Flic Buttons sind kleine Knöpfe, die man mit dem Smartphone verbinden kann, um verschiedene Funktionen zu steuern oder Aktionen auszulösen. Wie man sie konkret einsetzt, hängt von der Platzierung und den Diensten ab, dieman gerne nutzen möchte. Ich habe sie an meinem City-Flitzer an den beiden Lenkerenden befestigt, um damit beim Radfahren Songs skippen und in der Lautstärke regeln zu können, ohne am Smartphone oder der Apple Watch herumdrücken zu müssen. So ist man zugleich komfortabler und sicherer unterwegs, da Blick und Hände nicht auf den Touchscreen gelenkt werden müssen.

Dennoch bedeuten Musik, Podcasts oder Hörbücher auf dem Fahrrad ein zusätzliches Sicherheitsrisiko, eine besonders aufmerksame Fahrweise und der Schutz mit Helm oder Airbag verstehen sich deshalb von selbst. Neben den Verwendung an den Enden klassischer Lenker eignen sich die Flic Buttons übrigens auch zur Befestigung an der Brems-/ Schalteinheit moderner Rennräder. Ansonsten lassen sich die Buttons auch an allerlei anderen Dingen befestigen und für alle möglichen Zwecke einsetzten. Ein Bekannter schickt per Flic-Button eine Aufforderung Bier trinken zu gehen in einen Slack-Kanal. Weitere Anwendungsmöglichkeiten findest Du in diesem Video.

Als Leser hast Du die großartige Chance einen von zwei Flic-Buttons zu gewinnen. Teile zur Teilnahme am Gewinnspiel einfach diesen Artikel auf Facebook oder Twitter und erwähne im Post den jeweiligen  igrowdigital Account (igrowdigital auf Facebook) / (igrowdigital auf Twitter). Auf Amazon findest Du die Buttons hier.

LaMetric

LaMetric ist ideal für Menschen die vieles Messen und stets auf der Suche nach wertvollen Informationen sind. Das vernetzte Display sieht aus wie eine alte Digital-Uhr mit groben Pixeln, kann per Web-Schnittstellen jedoch viele Informationen abrufen und anzeigen. Praktisch ist dies v.a. in Verbindung mit den Raumklima-Sensoren von Netatmo, um den Überblick über die CO2-Werte in der Wohnung zu behalten, aber auch die Außentemperatur und Witterung, Aktivitätsdaten von Fitbit, der Wert der letzten Gewichtsmessung, Arbeitspensum von RescueTime, die Anzahl der Follower auf Twitter oder die Entwicklung des Bitcoin-Kurses lassen sich so ganz beiläufig verfolgen. Dazu gibt es eine ordentliche Auswahl sogenannter „Apps“ welche die Darstellung der Daten auf dem per WiFi mit dem Internet verbundenen Gadget regeln. Weitere Integrationen sind über IFTTT möglich, sodass man eine ziemlich große Menge an Metrics auf das Display bekommt. Bei uns steht das Teil im Flur und hat sich dort als ganz praktisch erwiesen. Empfehlenswert für Menschen die viele Daten haben und einen entspannten Weg suchen, diese im Überblick zu bewahren. Gibts hier bei Amazon.

Coffee Selbermachen to Go

Dieser Tipp ist etwas spezieller und richtet sich an Biohacker die gerne Kaffee trinken und viel Reisen. Seit einigen Jahren habe ich auf allen Reisen mein mobiles CoffeKit dabei, um mir im Hotelzimmer oder Zug einen Bullettproof Coffee zu brauen. Dazu verwende ich eine French-Press in Thermobecher-Form von Bodum und einen Tauchsieder um Wasser zu erhitzen. So kann ich mir überall einen hochwertigen Kaffee zubereiten, den ich mit etwas Gee und MTC Öl zu einem leckeren und energievollen Frühstück anreichere. Für Gourmets empfiehlt es sich dann noch, das Gemisch aus Kaffee und Fett mit einem Milchschäumer zu homogenisieren, denn ansonsten schwimmt das Fett nun mal oben. Für Pragmatiker geht es aber auch ohne. Schönheit entsteht bekanntlich ja im Kopf also haben wir es selbst in der Hand 😉

Selbstverständlich funktioniert der mobile CoffeKit auch ohne Fettanreicherung. Für die Fans von Bulettproof Coffee ist die Lösung jedoch besonders interessant, da man damit auf Reisen komplett unabhängig von Frühstücksbuffets oder dem Angebot lokaler Backshops etc. wird. Unter Effizienzgesichtspunkten also ein absoluter Traum. Gut für den Koffer eignen sich die Fettquellen Gee, MCT Öl und Kakaobutter, da sie alle bei Raumtemperatur gelagert werden können. Alle Bestandteile meines Top-Tipps für vielreisende High-Performer findest Du hier auf Amazon:

French Press 

Tauchsieder 

Gee 

MCT Öl

Funkwecker Braun

Smartphones sind der Hammer und haben uns erst zu den modernen, vernetzten Menschen gemacht die wir heute sind. Rund um den Schlaf sind die Anforderungen unseres Gehirns aber noch immer ziemlich old school – wir brauchen Ruhe, am Besten sogar schon mit etwas Vorlauf, bevor wir einschlummern. Mail und Facebook im Bett sind daher kontraproduktiv, zumindest wenn sie das letzte sind, mit dem wir uns vor dem Einschlafen auseinandersetzen. Um den Smartphone-Verzicht einfacher zu machen hat mich meine Freundin davon überzeugt, echte Wecker anzuschaffen, die es uns erlauben die Telefone über die Nacht mit räumlicher Distanz in einem anderem Raum aufzuladen. So kommt man erst gar nicht in die Versuchung, noch mal eben schnell was in der digitalen Welt zu checken. Für mich funktioniert das prima, denn so ein Wecker mit Rädern und Knöpfen bietet eine hervorragende Usability, zumindest wenn man seinen Smartphone-Wecker per graphischem Interface steuert und nicht per Sprache. Wer also Bock auf Digital Detox und Entschleunigung hat, ist gut beraten mit einem analogen Wecker. Das Funkmodell von Braun macht einen ziemlich ordentlichen Job. Gibts hier bei Amazon.

Logi Button 

Power is nothing without control, deshalb sind programmierbare Knöpfe ganz hervorragend, da sie uns aus unserer analogen Welt heraus mehr Kontrolle über alles Smarte und Vernetzte geben. Die Logitech Buttons sind ideal im Smarthome, da sie über eine Bridge direkt per WiFi mit anderen vernetzten Geräten verbunden werden. Anders als die Flic-Buttons hängen sie also nicht am Smartphone, sondern sind ein direkter Bestandteil des Heim-Netzwerk, in dem sie Philips Hue, Sonos Lautsprecher und andere vernetzte Spielereien kontrollieren können. So ist es möglich mit den Logi Buttons einzelne Lampen oder die Beleuchtung ganzer Räume zu steuern, die Musik auf Sonos Lautsprechern zu pausieren oder fortsetzen, Playlists und Sender zu wechseln, Lieder zu überspringen und vieles mehr. Besonders vielseitig werden die Buttons in Kombination mit Logitech’s Harmony System, über das auch Fernseher, Beamer und diverse andere Geräte gesteuert werden können. Damit sind auch kombinierte Aktionen möglich, wie Beamer an, Licht in den Kinomodus und Anlage in den Surroundmodus. Gerade an Tagen an denen man keinen Bock hat, mit Alexa zu quatschen sind die Buttons ein echter Segen und Ersparen es einem für jede kleine Aktion das Smartphone aus der Tasche ziehen zu müssen. Wichtig sind Knopf-Interfaces aber auch wenn man mit Menschen zusammenlebt, die keine Lust haben oder nicht in der Lage sind, ihre Umgebung via Sprachassistent zu steuern und diesen dennoch Kontrolle geben möchte. Der Einstieg in die Welt von Logitechs Knöpfen erfolgt über ein Starter-Paket mit einer Bridge. Danach kann man sich einzelne Buttons kaufen, für die es manchmal sehr faire Deals gibt. Weitere Infos hier auf Amazon.

Audible Abo

Bevor Du mal wieder ein Buch verschenkst, solltest Du Dir bewusst machen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass dieses gelesen wird, gegen null geht. Zumindest wenn der Beschenkte im Job täglich stundenlang Texte liest und schreibt, privat Blogs und Social Media nutzt und keine Lust hat, sich noch mehr Buchstaben anzusehen, um sich zu bilden. Ein schonungsloser Blick auf meinen eigenen Buchkonsum hat ergeben, dass ich von den letzten zehn Büchern die ich gekauft habe, nicht mehr als zwei zu Ende gelesen habe und wurden mir die Bücher geschenkt, sieht die Bilanz noch negativer aus. Was für mich hingegen sehr gut funktioniert, sind Hörbücher. Die laufen beim Sport, auf dem Weg ins Büro, beim Kochen und zu anderen Gelegenheiten, je nach Lust und Laune. So schaffe ich im Schnitt ca. 20 Bücher pro Jahr, meist Sachbücher mit einer langen Spieldauer und einem Bewusstseins-erweiternden Effekt. Ideal für Hörbuch-Enthusiasten ist Audible, bei dem Du Hörbücher im Monats-Abo erhältst. Ein Titel kostet schlappe 10€, ein Schnäppchen für topp-aktuelle Sachbücher die in der gebundenen Erstauflage oft 30€ und mehr kosten. Wenn ich dann noch berücksichtige, dass ich Bücher in den meisten Fällen ohnehin nicht lese, dafür aber 90% der Hörbücher die ich in den letzten 6 Jahren ausgewählt habe, auch zu Ende gehört habe, ist der Business Case klar. Auf der Audible Website findest Du Abos über 3, 6 oder 12 Monate zum Verschenken, wobei in jedem Monat ein Hörbuch heruntergeladen werden kann. Gut an dem Abo ist auch, dass der Beschenkte selbst entscheiden kann, was er hören wird, was die Wahrscheinlichkeit dass Du mit Deinem Geschenk zu einer Zunahme an Bildung beiträgst, zusätzlich erhöht. Du kannst dann ja immer noch empfehlen, man solle sich unbedingt mal Homo Sapiens und Homo Deus von Harari, Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge von Bryson, The Gene von Mukherjee, What Technology Wants von Kelly, Data for the People von Weigend und Change Agent von Suarez anhören 😉 Also auf gehts, mach die Welt zu einem schlaueren Ort mit einem Abo von Audible.

AIRY Pflanzentopf

Die Zusammensetzung der  Luft die wir Atmen hat einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit. So führt ein erhöhter CO2-Gehalt zu einer Beeinträchtigung unseres Denkvermögens (Quelle) und auch andere in der Luft schwebende Partikel können sich nachteilig auswirken. Deshalb ist es wichtig, auf die ausreichende Versorgung mit Frischluft zu achten, aber auch sicherzustellen, dass Luftschadstoffe in Innnräumen gebunden werden. Mutter Natur hat dafür schon vor langer Zeit ziemlich coole Gadgets entwickelt, man nennt sie Pflanzen. Pflanzen verwandeln das Kohlenstoffdioxid dass wir ausatmen in Sauerstoff und binden Luftschadstoffe wie Formaldehyde, Benzene und Phtalate. Wie die Nasa herausgefunden hat, spielt das Wurzelwerk der Pflanzen eine wichtige Rolle für diesen Filterprozess. Deshalb hat Airy einen Pflanzentopf entwickelt, der den Luftkontakt der Wurzeln erhöht, und damit eine effizientere Filterleistung pro Pflanze ermöglicht. Einen davon habe ich seit mittlerweile 18 Monaten in meiner Wohnung, wo er einer Palme ein zu Hause gibt. Gemeinsam mit ca. 40 anderen Pflanzen erzeugt die Palme im Airy ein ganz hervorragendes Raumklima. Die Wirksamkeit des Systems wurde in mehreren Studien, u.a. vom Fraunhofer Institut bestätigt. Von mir gibts Props für das Gadget zum Pflanzenhacking. Gibts hier bei Amazon.

Damit sind wir am Ende meiner Empfehlungen für ein nerdiges Weihnachten angekommen. Dir und Deinen Biohackern, Selbstoptimieren und Technologie-Enthusiasten wünsche ich ein frohes Fest, eine erholsame Zeit sowie viel Freude und Erfolg mit Euren Geschenken. Um an der Verlosung von zwei Flic Buttons teilzunehmen, teile einfach diesen Artikel auf Facebook oder Twitter und erwähne im Post den jeweiligen igrowdigital Account (igrowdigital auf Facebook) / (igrowdigital auf Twitter).

Viele gute Neuigkeiten

In den letzten Monaten war es hier etwas stiller geworden, was jedoch kein schlechtes Zeichen ist, sondern daran liegt, dass unheimlich viele spannende Dinge passiert sind die mich vom Bloggen abgehalten haben. So haben meine Freundin und ich Anfang des Jahres überraschend die Möglichkeit bekommen, in unsere Traumwohnung zu ziehen. Und wie das bei Technik-Enthusiasten nun mal so ist, ist der Umzug nicht damit erledigt, die Möbel aufzustellen und die Kartons auszupacken, sondern die Wohnung wird erst mal richtig schön smart gemacht. Dazu mussten Lampen, Heizkörper und Heimkino vernetzt und programmiert werden und die vorhandenen Geräte und Möbel ergänzt oder auf den neusten Stand gebracht werden. War ein wenig Arbeit und so habe ich meine Freizeit in den letzten Monate genutzt, um mir meinen ganz persönlichen Traum von einer smarten Wohlfühl-Umgebung zu erfüllen. Im Vergleich zur alten Wohnung habe ich in unserem neuen zu Hause die vernetzte Beleuchtung von Philips noch einmal umfangreich eweitert sodass wir ein noch größeres Spektrum an Stimmungen und Effekten über den Tage hinweg erzielen können. Außerdem wachsen die unterschiedlichen Smart Home-Komponenten immer mehr zusammen. Steigt der CO2-Gehalt in der Wohnung auf einen ungünstigen Wert oder laufe ich aufgrund zu lauter Musik Gefahr, den Frust der Nachbarn auf mich zu ziehen, wird mir das durch entsprechende Signalfarben unserer Lampen vermittelt, sodass ich entsprechend reagieren kann. Diesen und weitere Life-Hacks habe ich vor einigen Wochen einem Kamera-Team von Galileo gezeigt. Den Beitrag zu Self-Tracking findet Ihr hier. In den kommenden Wochen werde ich Euch hier auf igrowdigital noch mal ausführlich über die verschiedenen Smart Home-Hacks berichten.

Ebenfalls ein wenig zur Artikelpause beigetragen hat die Tatsache, dass das Interesse an meinem Vorträgen seit Monaten kontinuierlich zunimmt, was mir viel Freude bereitet, mich aber auch vom Bloggen abhält.  Dafür gibts frische Texte von mir an anderer Stelle zu lesen. Kürzlich im Springer Verlag erschienen ist das Buch eHealth, der zweite Titel zu dem ich als Co-Autor beigetragen habe. Außerdem werde ich zukünftig auf dem neuen Blog von Medizinfuchs, Deutschlands führender Preissuchmaschine für Medikamente, über Digital Health berichten.

Auch sonst haben sich in den letzen Monaten einige erfreuliche Neuerungen ergeben, von denen ich Euch kurz berichten möchte. Eine davon ist, dass mich die Bertelsmann Stiftung in ihr Expertennetzwerk Der digitale Patient eingeladen hat. Gemäß dem Motto „30 unter 40“ fördert die Stiftung die Vernetzung und Zusammenarbeit der führenden Digital Health Experten in Deutschland. Vor einigen Wochen war ich auf der Aufaktveranstaltung und ich freue mich schon auf die weiteren Aktivitäten mit dem Netzwerk. Neben der Bertelsmann Stiftung hat mich auch die Health-i Initiative von Handelsblatt und Techniker Kasse eingeladen, Mitglied ihres Boards zu werden. Als Juroren, sollen wir Boardmitglieder über die Prämierung der innovativsten Digital Health Startup und Unternehmen in Deutschland entscheiden. Ich bin gespannt welche großartigen Lösungen ich dabei zu sehen bekommen werde.

Außerdem bin ich seit dem 9.6 Teil der intergalaktischen Cyborg-Bewegung. Patrick Kramer von Digiwell hat mir beim letzten beim Hamburger Quantified Self Meetup einen RFID-Chip von Dangerous Things in mein Handgelenk implantiert, auf dem ich Daten speichern und mit dem ich mich authentifizieren kann. Im Moment bewegt sich der Zugewinn an Cyborg-Fähigkeiten jedoch noch auf bescheidenem Niveau. Aktuell habe ich auf meinem Implantat meine digitale Visitenkarte gespeichert. Nutzer von NFC-fäigen Smartphones können sich diese also direkt aus meinem Handgelenkt in ihr Adressbuch laden. Ansonsten habe ich noch keine weiteren für mich praktischen Anwendungen umsetzen können und fühle mich damit eher „Cyborg-ready“ ohne konkrete Superpowers. Dennoch hat mir die Aktion gezeigt, dass man sich auch mit einem technologischem Enhancement im Körper weiter wie ein ganz normaler Mensch fühlt und keine Angst davor zu haben braucht. Sollte also demnächst ein Implantat auf den Markt kommen, dass größeren Nutzen stiftet würde ich mir das sofort einbauen lassen.

implantierung

Ansonsten widme ich derzeit dem Biohacking mit Notropics zur Verbesserung meiner kognitiven Leistungsfähigkeit. Nach dem ich eine zweimonatige Pause eingelegt hatte bin ich wieder eifrig am Experimentieren und der Eindruck dass man mit der richtigen Biochemie noch mehr Spaß mit seinem Gehirn haben kann, verdichtet sich. Mehr über meine Erfahrungen mit Smart Drugs, die besten Smart-Home-Hacks und den neuesten Quantified Self Gossip erfahrt Ihr auf meinen kommenden Vorträgen und in den nächsten Blogposts.