Currently browsing Posts Tagged “Wearable Tech”

Der Megatrend von elektronischen Geräten lässt sich im Wort „klein“ zusammenfassen. Darum ist es verstärkt möglich, technische Produkte am Körper zu tragen. Darunter fallen z.B. Uhren, Hörgeräte, Brillen (google glass), Armbänder oder Fitness Tracker. Die meisten Geräte aus dem Wearable Tech-Umfeld lassen sich per BlueTooth oder ähnliche Übertragungsformate miteinander koppeln, sodass Daten zentral gespeichert und analysiert werden können. Die Apple Watch wie auch ähnliche Produkte von anderen Herstellern wie Samsung ist eines der bekanntesten Geräte aus diesem Umfeld.

Selbstvermessen wie ein Pro

Was tracke ich mit welchen Hilfsmitteln und wie werte ich meine Daten aus?

 

Gestern hat mich der igrowdigital-Leser Thomas Hoffman per Mail gefragt, welche Quantified Self Tools ich verwende und wie ich meine Daten auswerte. Ein ausführliche Antwort dazu erstelle ich derzeit mit dem mehrteiligen Self-Tracking Guide. Für Thomas und alle Anderen die nicht so lange warten wollen beschreibe ich hier schon mal grob mein aktuelles Self-Tracking Setup. Einfach ausgedrückt, sammle ich auf zwei verschiedene Arten meine Daten. Alles was mit Sensoren oder anderer Technik automatisch gemessen werden kann, erfasse ich regelmäßig und / oder kontinuierlich. Im Gegensatz dazu erfasse ich einige Werte die eine manuelle Messung erfordern nur in größeren Abständen als „Stichprobe“, je nachdem wie wichtig die Werte sind und wie wahrscheinlich es ist, dass sich signifikante Änderungen ergeben haben. Konkret handelt es sich bei den regelmäßigen erfassten Werten um Gewicht, Aktivität, Schlaf, Computernutzung und noch ein paar andere.

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Berliner Cyborg Verein lädt zum Cybarcamp ein

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit einige Mitglieder des Berliner Cyborg e.V. kennenzulernen wobei sich ein interessanter Austausch ergeben hat. Für alle Interessierten veranstalten die Berliner Cyborgs am 21.06 ein Barcamp. Die Einladung lautet wie folgt:

„Was macht uns zum Cyborg? Sind es schon Sensoren die wir im Smartphone mit uns tragen, mit denen wir Körperfunktionen überwachen? Oder müssen diese fest mit dem Körper verbunden, implantiert sein? Beginnt der Cyborg gar erst, wenn wir im Alltag auf Technik angewiesen sind, um voll am täglichen Leben teilhaben zu können? Wir als Cyborgs e.V. suchen nach Antworten. Um dieses vielschichtige Thema aus verschiedenen Perspektiven angehen zu können, veranstalten wir ein Barcamp. Wir laden Interessierte Cyborgs (in spe) und Nicht-Cyborgs unterschiedlichster Professionen ein, mit uns zu diskutieren und an einem Bild des Cyborgs zu arbeiten. Wie haben Apps und Gadgets unser verhalten verändert? Wie lebt es sich mit Implantaten. Wie lässt sich eine Beinprothese hacken und mit welcher Software muss dafür gearbeit werden? Wir laden Hacker_innen, Forscher_innen, Entwickler_innen und alle ein, die Interesse haben, die Diskussion mit uns voran zu treiben und uns an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen.“ Weitere Informationen zum Cybarcamp gibts hier.

Die Zukunft der Wearables

MoodSweater
Bei Quantified Self Enthusiasten sind Wearables wie Actvitiy Tracker schon seit Jahren beliebt und mittlerweile erfreut sich das Thema auch bei einer breiteren Masse großer Popularität. Trend-Analysten haben 2014 zum Jahr der Wearables ernannt und Fitness-Armbänder, Smartwatches und Datenbrillen werden mit zunehmendem Interesse und Eifer diskutiert. Einer Studie von ABI Research zufolge soll der Absatz der Wearables in diesem Jahr auf 90 Millionen verkaufte Geräte gegenüber 50 Millionen im Vorjahr ansteigen. Die treibende Rolle hierbei spielen auch 2014 Sport- Activity- und Gesundheits-Tracker welche mittlerweile in verschiedensten Varianten angeboten werden. Smartwatches und Datenbrillen erobern sich hingegen erst langsam ihren Markt im Mainstream – hier fehlt noch eine echte Killer-Applikation welche die Produkte für Pivatanwender interessant macht. Dennoch ist eine Entwicklung hin zu technisch immer ausgereifteren Wearables auszumachen – dabei kann man folgende Trends beobachten:

1. Wearables werden immer smarter

Einfaches Aktivitäts-Monitoring und die Berechnung der verbrauchten Kalorien reichen bei der neuesten Generation von Trackern nicht mehr aus.

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Großer Wearables Bericht in der c’t

Bild Wearables

Für die aktuelle c’t habe ich einen Bericht über Wearable Computing und andere Wearable Technologien geschrieben. Dieser beschreibt auf vier Seiten die großen Wearable-Trends wie Activity Tracker, Smartwatches und Datenbrillen, aber auch Zukunftstechnologien wie smarte Textilien und Kontaktlinsen mit integrierten Displays. Im Artikel befindet sich ein Interview mit Intel’s Chief Futurist Steve Brown den ich auf der Inside Augmented Reality sprechen konnte. Im c’t Wearables Bericht schildert er seine Einschätzung über den aktuellen Stand und Zukunftstrends bei Wearables. Erschienen ist der umfassende Überblick zu Wearable Technologien in der Ausgabe 25/13 welche seit dem 18.10.13 erhältlich ist.

 

Einen aktuellen Überblick über verschiedene Activity Tracker, findest du hier

Die umfangreichen und detaillierten Funktionen und Testberichte der einzelnen Wearables kannst du auch auf meiner Seite finden.

Self-Tracking und Wearables auf der Medizintechnik-Messe MEDICA

MEDICA LogoVom 20. bis zum 23. November findet in Düsseldorf die Welt-größte Fachmesse und Konferenz rund um Medizintechnik, Laborausstattung und Arzneimittel statt. Auch im Bereich Quantified Self und Wearables bietet die MEDICA gute Informations-Möglichkeiten. Im Rahmen des MEDICA Health IT Forums findet eine Podiumsdiskussion zum Thema Self-Tracking statt, welche Moderator Hans Peter Bröckendorff mit Martin Jöhnk von der Telekom und mit mir, als Vertreter von Quantified Self Deutschland, führt. Ziel der Session ist es, die Marktchancen vernetzter Gesundheitssensoren für Privatanwender abzuwägen, den medizinischen Nutzen des Self-Tracking zu diskutieren und das Spannungsfeld auszuleuchten, welches sich zwischen präventivem Gedanken und datenschutzrechtlichen Risiken auftut. Meine Kollegen von Wearable Technologies befinden sich ebenfalls auf der MEDICA und präsentieren am Stand C03 in Halle 15 die neuesten Wearable Tech Anwendungen im Medizinbereich. Mit dabei sind Anbieter von Sensoren, die Physiotherapie spielerisch unterstützen aber auch smarte Textilien, die Druckverteilungen beim Liegen oder Gehen erkennen und die für Wearables so wichtigen Anbieter von elektronischen Schaltungen und Batterien. Ich freue mich auf eine spannende Diskussion und interessante neue Technologien bei der Show von Wearable Technologies sowie viele interessierte Besucher auf der MEDICA.

Wearable Technologies ‚2013 Innovation World Cup hat begonnen

Wearable Technologies hat vor einigen Wochen die fünfte Auflage des Innovation World Cup gestartet. Zur Einreichung am Wettbewerb aufgefordert werden innovative Hardware-Lösungen aus den Bereichen Sports & Fitness, Healthcare & Wellness, Security & Prevention sowie Gaming &Lifestyle. Alle Teilnehmer haben die Chance, Preise im Gesamtwert von über 200.000 $ zu gewinnen und vom Wearable Technologies Netzwerk zu profitieren. Texas Instrument und andere Partner des Wettbewerbs stellen den Bewerbern ihre aktuellen SDKs mit einem Rabatt von bis zu 100 Prozent zur Verfügung.

Einer der Finalisten des letzten Jahres war die Sensor-Socke Sensoria, welche die Druckverteilung beim Auftritt auf den Boden misst und Läufern damit ein Feedback zum Laufstil und der Belastung des Fußes liefert. Das Sieger-Team in der Kategorie Sports & Fitness absolviert derzeit eine Crowdfunding-Kampagne bei Indiegogo in welcher die Socke erworben werden kann.

Als Trendscout von Wearable Technologies freue ich mich auf viele innovative Lösungen und deren Prämierung bei der Wearable Technologies Europe Conference 2014 in München. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Wearable Technologies Innovation World Cup.

igrowdigital Podcast

Tages KreisdiagrammGemeinsam mit Christian Grasse und Johannes Kleske habe ich gestern die zweite Folge des igrowdigital Podcast aufgezeichnet, auf welchem wir uns über Quantified Self, Wearable Technologies und die Folgen der zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche unterhalten. Wir betrachten diesen Podcast als Gelegenheit Techniktrends und Zukunftsfragen aus verschiedenen Blickrichtungen zu beleuchten und kritisch zu reflektieren.  In der heute veröffentlichten, zweiten Ausgabe sprechen wir über Überwachung, neue Quantified Self Lösungen und den Konflikt zwischen dem Schutz der Privatsphäre und dem Potential von Big Data für das Gesundheitssystem und die Gesellschaft.  Allen Zuhörern wünsche ich eine interessante und inspirierende Unterhaltung. Hier gehts zum Podcast.

Die Wearable Technologies 2013 Europe Conference

Am 4. Februar fand in München die jährlich abgehaltene Wearable Technologies Europe Conference statt.  Christian Stammel, CEO der Wearable Technologies AG, eröffnete mit einer Keynote und gab einen Überblick über die Wearable-Tech Märkte der Zukunft. Insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Unterhaltung entstehe Prognosen zufolge mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 37 Prozent ein enormes wirtschaftliches Potential. Als Schlüsselfaktoren nannte Stammel den Erfolg des noch jungen Bluetooth Smart Übertragungsstandard, welcher aufgrund neuer, kostengünstiger Chips schon bald in allen modernen Smartphones verfügbar sein werde. Auch das Aufkommen neuer Produktkategorien wie z.B der mit großem Erfolg vom Markt angenommenen Smartwatches wertete der Wirtschaftsexperte als Indiz für die Bereitschaft der Konsumenten, neue Wearable Tech-Lösungen in ihren Alltag zu integrieren.

Große Fortschritte im Sport und Gesundheitsmanagement

Im Anschluss an Stammels Keynote begann das Fitness Panel mit Firmen wie Finis, Impire und Fitbit. Besonders interessant war die Beschreibung von Christian Holzer vom Fusball-Daten-Spezialisten Impire, wie die Fussball-Tracking-Lösungen seines Unternehmens auf die unterschiedlichen Anforderungen im Spiel-Einsatz, im professionellen Training und bei Amateuersportlern optimiert wurden.

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