Wearable Tech – Mensch und Maschine gehen auf Tuchfühlung

Durch mit Sensoren ausgestattete Schuhe und smarte Textilien könnten Mensch und Maschinen immer näher zusammen wachsen. Ein Trend, der 2013 Fahrt aufnimmt.

2013 ist das Jahr der Gadgets, das Jahr von Quantified Self und das Jahr der Wearables. Während bei den zahlreichen Quantified Self Produkten die im Januar auf der CES vorgestellt wurden, der gesundheitsförderliche Aspekt und der Sinn der Produkte offensichtlich ist, befinden sich viele Lösungen aus dem Wearable Tech Segment noch am Anfang ihrer Akzeptanz. Drei Beispiele wie smarte Textilien den Umgang mit Informationen verändern und dabei viel Spaß machen können, beweisen Adidas, Machina und Ballantines. Bereits 2011 zeigte Adidas mit dem Megalizer eine Lösung mit welcher Schuhe zum Erzeugen von Musik verwendet werden können. Dass Adidas dabei seine Wurzeln in der Hip Hop Szene pflegt, macht  den Weltkonzern sympathisch und sieht, Yo Adidas, nach einer tollen Kampagne aus.

Wearable Tech als Jacke zur Musiksteuerung

Extrem innovativ geben sich die Macher von Machina, welche mit Ihrer Midi-Controller-Jacke Musik durch Bewegungen des Körpers steuerbar machen wollen. Im Video zu ihrer aktuellen Kickstarter Kampagne präsentiert sich Maschine sehr Underground-orientiert, der Erfolg ihrer Crowd-Funding Kampagne scheint im Moment auch sehr fraglich. Die Jacke, welche einer der ersten Ansätze für neue, tragbare Mensch-Maschien Interfaces ist finde ich dennoch hochspannend, deshalb wünsche ich Maschina bei der Realisierung ihrer Lösungen in Zukunft viel Erfolg.

Wesentlich mainstreamtauglicher ist hingegen das Projekt T-Shirt OS, welches der Smart-Textile Hersteller CuteCircuit in Zusammenarbeit mit Ballantines als virale Kampagne vorgestellt hat. Was mit einem, in ein T-Shirt integriertes Display alles möglich ist, zeigt folgendes Video.

Zukünftig werden sicher viele weitere Wearable Tech Lösungen vorgestellt die unseren Alltag mit Funktionen für Gesundheit, Kommunikation und Komfort erweitern. Einen Einblick hierzu gibt auch der Bericht von  der Wearable Technologies Konferenz in München.

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