Im Smart Home durch die Pandemie – die besten Health & Wellness-Gadgets für Zuhause

In Zeiten des Coronavirus wird das eigene Zuhause zur wichtigen Ressource für Gesundheit und Wohlbefinden. Luftqualität, Licht und viele andere Faktoren könnt Ihr mit Smart Home-Produkten ganz einfach verbessern.

Aufgrund von Homeoffice-Regeln und Ausgangsbeschränkung verbringen derzeit viele Menschen den Großteil ihrer Zeit zu Hause. Neben den gesellschaftlichen und persönlichen Sorgen, die von SARS-CoV-2 ausgelöst werden, kann auch die räumliche Einschränkung zu einer mentalen Belastung werden. Gut also, wenn man sich daheim wohlfühlt und durch die eigene Umgebung dabei unterstützt wird, seine Gesundheit zu erhalten. Dazu können Smart Home-Lösungen einen sinnvollen Beitrag leisten. Ob bei der Strukturierung des Alltags, der Verschönerung der Wände oder der Verbesserung der Luftqualität. Einige der sinnvollsten Smart Home Produkte in Zeiten der Coronakrise stelle ich Euch in diesem Artikel vor.

Zeichenroboter

Ständig in den eigenen vier Wänden, da kommt schon mal der Wunsch nach Abwechslung auf. Zumindest was die Dekoration der Wände betrifft, ist dies einfach möglich. Der Zeichenroboter von Scribit dekoriert Eure Wände bei Bedarf täglich mit neuen Kunstwerken. Als Vorlage dienen eigene Fotos oder eine Vielzahl an Motiven der Community. Der Zeichenspaß funktioniert erstaunlich gut mit bis zu vier verschiedenen Farben gleichzeitig. Allerdings funktioniert die vom Hersteller angepriesene Löschfunktion bei unserer Wand nicht, weshalb wir diese feucht wischen, um Platz für neue Zeichnungen zu schaffen. Abgesehen davon eine tolle Erfindung für Kunst- und Designliebhaber.

Luftreiniger

In Zeiten des Coronavirus möchte man sich und seine Lieben so gut wie möglich schützen. Viele fragen sich daher, welchen Beitrag eine Belüftungsanlage im Büro oder ein Luftreiniger in der eigenen Wohnung leisten kann. Tatsächlich dürften Viren aufgrund ihrer Größe in einem HEPA Filter aus der Luft entfernt werden. Die überwiegende Menge an Infektionen wird jedoch durch Tröpfchenübertragung ausgelöst, die nur durch Abstandhalten und das Tragen von Masken verhindert wird. Eine Übertragung auf dem Luftweg, durch das Einatmen von Viren, könnte Studien zu Folge ebenfalls möglich sein. In der Praxis dürfte dies jedoch nur einen geringen Anteil an Eurem Infektionsrisikos ausmachen. Die einfachste Möglichkeit, diese Gefahr zu senken, ist intensives Lüften, sodass die Viruslast in der Raumluft niedrig gehalten wird.

Bild: Xiaomi

Ein Luftreiniger kann die Viruslast ebenfalls reduzieren und filtert darüber hinaus auch schlechte Gerüche und Feinstaub. Dieser Effekt ist interessant, denn langfristig dürfte die Luftqualität durchaus einen Einfluss auf die Gesundheit Eurer Atemwege haben. Ob Ihr von der Luftreinigung tatsächlich profitiert, hängt von Eurem Wohnort ab, denn die Schadstoffbelastung ist lokal sehr unterschiedlich. Im Zweifelsfall lohnt sich eine kurze Recherche zur Luftqualität in Eurer Umgebung. Solltet Ihr Euch für einen Luftreiniger interessieren, kann ich das günstige Gerät von Xiaomi* empfehlen. Dieses lässt sich per App steuern und hört auf Sprachassistenten wie Alexa und Google Home.

Smarte Beleuchtung oder Lichtwecker

Licht strukturiert unseren Tag und kann daher gerade in der aktuellen Zeit helfen, gesunde Routinen zu bewahren. So können smarte Lampen oder ein Lichtwecker sanft dabei unterstützen, morgens aus dem Bett zu kommen, auch wenn man die Wohnung nicht verlassen muss. Wer darüber hinaus auch seinen Schlaf optimieren möchte, sollte auf dimmbare Leuchtmittel mit Farbfunktion achten. Sanftes rotes Licht in den Abendstunden fördert das Einschlafen, wohingegen blaues Licht einen Energiekick am Morgen liefert. Ergänzt man smarte Lampen mit einem Bewegungsmelder, erhält man Komfort und hygienische Vorteile, wenn in Flur, Bad und Toilette auf die Betätigung von Lichtschaltern verzichtet werden kann. Ich habe seit mehreren Jahren Produkte von Philips, Osram und Ikea im Einsatz. Am zufriedensten bin ich mit den smarten Lampen* und den Bewegungsmeldern* von Philips Hue.

Bild: Philips Hue

LED Beamer

2020 ist psycho und fühlt sich häufig schräg an. Entsprechend sind die Orte mit dem größten Wellness-Potenzial entweder im Freien oder zu Hause. Die maximale Aufwertung Eures eigenen Zuhauses erhaltet Ihr mit einem LED- oder Laser-Beamer. Diese sind relativ günstig, praktisch und ermöglichen den Genuss von Bewegtbildern von enormem Ausmaß. Diagonalen von 3 bis 4 Metern lassen einen in Filme, Serien und Dokus eintauchen und bieten auch eine tolle Bühne für gestreamte Kultur in Form von Konzerten oder Theaterstücken. Da für knackige Kontraste ein abgedunkelter Raum notwendig ist, eignen sich Beamer vor allem für den bewussten Medienkonsum am Abend und für Sessions mit heruntergelassenen Rollläden. Im Vergleich zu klassischen Projektoren sind Modelle mit LED- oder Laserlichtquelle deutlich kleiner und praktischer in der Anwendung. Zusammen mit einer guten Anlage erhält man ein unschlagbares Erlebnis, das ich schon seit Jahren jedem Kino vorziehe. Die eigene Bildwand ist in diesem Jahr perfekt für den Feierabend zu Hause. Absolut empfehlenswert ist dieses Gerät* vom Marktführer LG. 

Bild: LG

Smarte Wetterstation

Neben der Schadstoffbelastung der Luft haben CO2-Gehalt, Temperatur und Luftfeuchtigkeit einen Einfluss auf Euer Wohlergehen. Mit einer smarten Wetterstation könnt Ihr diese Werte messen und der Verlauf über 24 Stunden oder längere Zeiträume analysieren. Dadurch lässt sich das eigene Lüftungsverhalten ganz einfach kontrollieren und die Sauerstoffversorgung ggf. verbessern. Außerdem zeigt Euch eine Wetterstation auch auf, ob die Befeuchtung der Luft sinnvoll ist. Bei mir ist das in den Wintermonaten der Fall, wenn die smarte Heizung* ihre Arbeit verrichtet. Aber auch bei länger anhaltendem, trockenem Klima, wie in diesem Frühjahr, kann die Luftfeuchtigkeit deutlich unter die empfohlenen 40 bis 60 Prozent abfallen.

Bild: Netatmo

Netatmos vernetzte Wetterstation* besteht aus zwei Modulen, welche sowohl innen wie auch im Freien aktuelle Klimadaten erfassen. Außerdem ist das System erweiterbar, durch Module für zusätzliche Räume und Sensoren für Wind und Regen. Über eine Freigabefunktion lassen sich die Daten mit Freunden oder mit anderen Geräten teilen. Hierfür finden sich praktische Anwendungsmöglichkeiten, die den Nutzen der Wetterstation noch einmal steigern. Hierzu habe ich auf dem Schreibtisch ein smartes Display von LaMetric*, dass mir die wichtigsten Werte anzeigt. Im Wohnzimmer informiert eine smarte Lampe mit rotem Licht bei erhöhten CO2-Gehalt. Die Verknüpfung der Wetterstation mit dem Hue System regelt die Plattform ifttt.

Luftbefeuchter

Trockene Luft führt dazu, dass abgesonderte Tröpfchen eintrocknen und die darin enthaltenen Viren durch die Luft schweben können. Ob hierdurch im Fall von SARS-CoV-2 ein Risiko ausgeht, wird noch diskutiert, aber auch aus einem anderen Gründen erhöht trockene Luft die Gefahr für eine virale Ansteckung. Hintergrund ist, dass die Austrocknung der Schleimhaut die Beweglichkeit der Flimmerhärchen vermindert, welche Fremdkörper und Krankheitserreger aus der Nase transportieren. Deshalb kann es Sinn ergeben, die Raumluft zu befeuchten, was auch zur Steigerung des Wohlbefindens beiträgt. Keramikgefäße oder feuchte Tücher über der Heizung können die Raumluft befeuchten, funktionieren aber nur, solange geheizt wird. Raumluftbefeuchter sind da flexibler, tragen aber je nach Wirkprinzip, zur Vermehrung von Bakterien bei. Gut gelöst haben dieses Problem die Geräte von Philips, welche in verschiedenen Größen angeboten werden. Ich habe meinen Luftbefeuchter fast das ganze Jahr im Betrieb, um ein angenehmeres Raumklima zu erzeugen. Auch wenn Philips Luftbefeuchter* über keine Connectivity-Features verfügen, passen sie gut in ein smartes Zuhause.

Bild: Philips

TRX

Ein TRX ist das ultimative Trainingsgerät für Zuhause oder im Freien. Alles, was man für das Training benötigt, ist ein Befestigungspunkt in mindestens zwei Meter Höhe und ein wenig Platz. Der TRX besteht aus Gurten die in der Türe, an einem Haken oder an einem Baum befestigt werden können. Am Ende der Gurte befinden sich Griffe, gegen die man das eigene Körpergewicht zieht oder drückt. Unterschiedliche Übungen ermöglichen das Training des ganzen Körpers wobei sich die Trainingsintensität durch die Körperhaltung für jedes Fitness-Level anpassen lässt. Je nach Geldbeutel und Einsatzszenario gibt es unterschiedliche Varianten.

Bild: TRX

Besonders hochwertig sind die Modelle des amerikanischen Erfinders und Namenspaten, dem Hersteller TRX. Es gibt aber auch viele günstigere Nachbauten von passabler Qualität und leichte Varianten mit Seilen statt Gurten, die gut in das Reisegepäck passen. Gemeinsam haben alle, dass sie viel Spaß machen und sehr gut geeignet sind, um die wichtige Körperkernmuskulatur zu trainieren. Sollte Euer Fitnessstudio also noch länger geschlossen sein, erhaltet Ihr mit dem TRX* eine gute Alternative und ein tolles Trainingsgerät für gemeinsame Sessions mit Freunden in der Sonne. 

Fitness-Tracker oder Smartwatch

Aufgrund von Ausgangsbeschränkungen und geschlossenen Fitnessstudios bewegen sich derzeit viele Menschen weniger und unterbrechen ihre gewohnte Sportroutine. Wenn man den Frust über die aktuelle Lage dann noch mit langen Netflix-Abenden, Essen und Alkohol kompensiert, kann die eigene Gesundheit schnell unter dem Lockdown leiden. Smartwatches und Fitness-Tracker sind auch in Zeiten der Krise gute Hilfsmittel im Kampf gegen Schlaf- und Bewegungsmangel. So motivieren die Geräte zum Spazieren oder Joggen und eignen sich auch zum Tracking vieler anderer Sportarten.

Je nach Anforderung, gibt es eine Vielzahl von Fitness-Trackern und Smartwatches, die einen während der Ausgangsbeschränkung bei einem gesünderen Lebensstil unterstützen können. Aufgrund ihres hohen Stromverbrauchs müssen viele Smartwatches regelmäßig geladen werden und sind daher weniger gut geeignet, um den Schlaf zu messen. Längere Laufzeiten bieten die Uhren von Herstellern wie Fitbit und Garmin, die im Vergleich zu Apple Watch und Co einen reduzierten Funktionsumfang anbieten. Fitness-Tracker sind leichter und kleiner als Smartwatches und tragen sich deshalb insbesondere Nachts vergleichsweise angenehm. Besonders interessant ist der neue Fitbit Charge 4*, der dank GPS auch gut für Ausdauersportler geeignet ist.

Quelle: Fitbit

Falls Ihr lieber eine Smartwatch wie die Apple Watch verwendet, kann der Ring von Oura eine gute Ergänzung zur Schlafmessung darstellen. Die Daten, die Wearables messen, sind übrigens auch geeignet, um die Coronakrise effektiver zu bewältigen können. Schlafqualität, Ruhepuls und Sauerstoffsättigung verändern sich bei einer viralen Infektion sowie einer Schwächung der Atemwege. Das Robert Koch Institut bittet Nutzer von Wearables daher um eine Datenspende, die helfen kann das Infektionsaufkommen in Deutschland besser einzuschätzen. Ich wünsche Euch natürlich, dass Eure Werte unauffällig bleiben und Ihr Euch in Eurem zu Hause wohlfühlt.

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