Welcher Fitbit passt zu mir?

Vom Einstiegs-Tracker bis zur Fitness-Smartwatch bietet Fitbit ein umfangreiches Sortiment. Welches Modell zu Dir passt, erfährst Du im igrowdigital Fitbit Vergleich.

Die Marke Fitbit ist in den letzten Jahren für viele Menschen zum Inbegriff für Fitness-Tracker geworden. Zurecht, denn das amerikanische Unternehmen entwickelt kontinuierlich an innovativen Modellen und Funktionen und punktet nicht nur mit seinen Wearables, auch die Apps überzeugen. Mittlerweile hat Fitbit zahlreiche Varianten im Angebot, die sich in Leistung, Design und Preis teilweise deutlich unterscheiden. Welcher Fitbit zu Dir passt, erfährst Du in diesem Artikel.

Die Fitbit Modelle im Vergleich

Fitbit hat ein klar strukturiertes Sortiment. Drei Fitness-Tracker und drei Smartwatches messen die alltägliche Bewegung und den Schlaf. Je hochwertiger die Modelle, desto mehr Funktionen für Sportler sind enthalten. Die Fitness-Tracker konzentrieren sich dabei auf die Sport- und Gesundheitsfeatures und die Anzeige von Nachrichten von Eurem Smartphone. Die Smartwatches können mit Apps erweitert werden und besitzen mehr smarte Features. Außerdem haben Sie ein größeres Display, mit dem sie im Alltag und beim Sport mehr Informationen darstellen können. Auch sonst gibt es feine Unterschiede zwischen den Modellen. Die Vor- und Nachteile der Fitness-Tracker und Smartwatches erfahrt Ihr in der Detailvorstellung. Den Anfang in unserem Vergleich machen die Einstiegsmodelle, deren Funktionen auch in den höherwertigen Modellen enthalten sind.

Fitbit Inspire und Inspire HR

Der Fitbit Inspire HR ist einer der kleinsten Fitness-Tracker mit Herzfrequenzmessung

Der Inspire ist ein praktischer und schicker Activity-Tracker und bildet den Einstieg in Fitbits Produktsortiment. Angeboten wird er in zwei Varianten, dem Inspire und dem Inspire HR mit Herzfrequenzsensor. Der Inspire konzentriert sich auf die absoluten Kernfunktionen eines Fitness-Trackers, die Messung von Schritten, Kalorien und Schlaf. Außerdem lässt sich per App die Ernährung und der weibliche Zyklus protokollieren.

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Vorteile des Inspire HR

Die HR-Variante bietet für einen angemessenen Aufpreis gegenüber dem einfachen Inspire einen optischen Herzfrequenzsensor und viele weitere Funktionen. Dies macht den Inspire HR im Vergleich besonders empfehlenswert. Genau wie die größeren Modelle von Fitbit, bietet der kompakte Inspire HR die Möglichkeit, eine Vielzahl von Sportarten aufzuzeichnen. Zur Bestimmung von Tempo und Strecke bei Ausdauersportarten greift der Inspire HR auf das GPS des verbundenen Smartphones zurück. Sportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren werden automatisch erkannt. Die Aufzeichnung von Yoga, Kraftsport und vielen weiteren Sportarten, lässt sich beim Inspire HR manuell aktivieren.

Vorteilhaft ist auch das detailliertere Schlaftracking. Dank des Herzfrequenzsensors ist eine Unterscheidung der Schlafphasen Leicht-, Tief- und REM-Schlaf möglich. Die Genauigkeit ist zwar nicht mit einem Schlaflabor vergleichbar. Dennoch kann die Schlafanalyse Hinweise auf potenzielle Defizite liefern. Der einfachere Inspire ohne Pulsmessung, erkennt hingegen lediglich die Dauer und Tiefe des Schlafs, ohne den Verlauf der Schlafphasen zu unterscheiden. Auch tagsüber fördert die Variante mit Herzfrequenzsensor die Entspannung. Auf Wunsch leitet der Inspire HR eine geführte Atemübung an, auf die Nutzer des Modells ohne Herzfrequenzsensor verzichten müssen.

Gemeinsam haben beide Modelle eine Akkulaufzeit von bis zu 5 Tagen, ein wasserdichtes Gehäuse (bis 50 Meter Tiefe) und die Möglichkeit die Armbänder auszutauschen. So kann man ganz unterschiedliche Looks kreieren und den Tracker an das eigene Outfit anpassen. Fitbit selbst bietet hochwertiges Zubehör aus Materialien wie Leder. Außerdem findet man z.B. auf Amazon eine große Auswahl* an günstigen Bändern.

Genauigkeit des Herzfrequenzsensors

Bei der Wahl des Armbands solltet Ihr beachten, dass sich ein lockerer Sitz am Handgelenk nachteilig auf die Messgenauigkeit der Herzfrequenz auswirkt. Typischerweise gut anschmiegsam sind Bänder aus Kunststoff und Leder. Bei Metallbändern gibt es Modelle, die fein justiert werden können. Eher grobe Gliederarmbänder hingegen flattern manchmal ein wenig um das Handgelenk. Da kann es schon mal vorkommen, dass der Sensor nicht so eng an der Haut anliegt und entsprechend schlechter misst.

Auch wenn der Tracker richtig sitzt, sollte man sich bewusst sein, dass der Herzfrequenzsensor von Geräten wie dem Inspire HR eher für den Alltag bestimmt ist und nicht dieselbe Genauigkeit erreicht, wie bei Geräten für ambitionierte Sportler oder medizinische Anwendungen. Die Messung beim Inspire HR, wie auch bei den meisten anderen Fitness-Trackern und Smartwatches basiert auf der Ermittlung des Blutflusses in der Haut. Entsprechend können Faktoren wie Hautpigmentierung, Behaarung und Verlauf der Gefäße unter der Haut die Genauigkeit negativ beeinflussen.

Außerdem ist der Herzfrequenzsensor der Inspire HR auf Effizienz optimiert, um die Batterie des kleinen Trackers nicht zu sehr zu belasten. Damit erreicht Inspire HR nicht dieselbe Genauigkeit, wie spezielle Sportuhren mit leistungsstärkeren Sensoren. Dennoch ist der Genauigkeit ausreichend für eine Ermittlung des generellen Herzfrequenzniveaus, zum Beispiel beim Sitzen, Stehen oder bei Ausdauersportarten mit gleichmäßigem Tempo. Darüber hinaus ermöglicht der Herzfrequenzsensor dem Inspire HR eine genauere Berechnung des Kalorienverbrauchs, der Schlafphasen und des Ruhepulses. Zudem berechnet der Inspire HR anhand der Herzfrequenzdaten auch einen Cardio-Fitness-Score, der angibt wie gut trainiert Euer Kreislauf ist.

Weniger genau ist die Messung bei dynamischen Belastungen, also bei Intervall-Läufen oder beim Radfahren mit Stopps und wechselndem Tempo. Ambitionierte Sportler, die ihr Training präzise nach der Herzfrequenz steuern wollen, entscheiden sich daher meist für andere Geräte mit stärkeren LEDs zur Messung des Blutflusses. Diese können die Herzfrequenz im Live-Einsatz noch genauer bestimmen, sind aber auch entsprechend größer und teurer. Welcher Fitbit hierfür infrage kommt, erfahrt Ihr weiter unten im Artikel.

Smarte Funktionen des Fitbit Inspire und Inspire HR

Sowohl der Fitbit Inspire wie auch der Inspire HR benachrichtigen auf ihren Touch-Displays über Anrufe, SMS und Kalenderbenachrichtigungen. Diese werden per Bluetooth vom Smartphone an den Tracker weitergeleitet. Benachrichtigungen von Apps wie WhatsApp und Co können nicht auf dem kompakten Fitness-Tracker angezeigt werden, was aufgrund des kleinen Displays auch nicht sinnvoll wäre.

Damit eigenen sich Fitbits Einstiegs-Tracker für alle die vor allem ihre gesunden Gewohnheiten überwachen wollen. Der Inspire ist dabei schon ziemlich eingeschränkt mit seinem Fokus auf Schlaf und Bewegung im Alltag. Wer gerne seine sportlichen Aktivitäten aufzeichnen und genauere Schlafdaten möchte, sollte unbedingt zum Inspire HR greifen oder einen Blick auf die anderen Modell von Fitbit werfen.

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Fitbit Charge 4

Der Charge 4 wird in 4 verschiedenen Editionen angeboten

Der Fitbits Charge 4 hat einen ähnlichen Aufbau wie der Inspire, besteht also aus einer Technik-Einheit mit Display und einem auswechselbaren Armband. Im Vergleich zu den Einstiegsmodellen ist der Charge 4 jedoch breiter, verfügt über ein größeres Display und integriertes GPS. Als Fitness-Tracker beherrscht er alle Funktionen des Inspire HR, also die automatische Aufzeichnung von Laufen, Radfahren und Schwimmen und manuell zu aktivierende Trainingsprogramme für viele weitere Sportarten. Dazu kommen der Cardio-Fitness-Score, die detaillierte Schlafanalyse und die geführte Atemübung. Außerdem erkennt der Charge 4 auch die gestiegenen Stockwerke, eine Funktion, auf welche die Einstiegs-Tracker verzichten müssen.

Integriertes GPS des Charge 4

Anders als der Inspire HR nutzt der Charge 4 bei Ausdauersportarten nicht das GPS des Smartphones, sondern hat einen integrierten Empfänger. So kann man die Strecke bei sportlichen Aktivitäten auch ohne Smartphone aufzeichnen. Allerdings sinkt die Batterielaufzeit des Charge 4 im GPS Modus auf 4-5 Stunden. So eignet sich die Funktion vor allem für Läufer und kurz oder mittlere Radtouren. Für die Aufzeichnung von Tagesausflügen reicht die Batterie des Charge 4 nicht aus. Außerdem verkürzt sich bei Nutzung des GPS die solide Gesamtlaufdauer von bis zu 7 Tagen. Wer regelmäßig mit dem Charge 4 Joggen geht, muss also häufiger laden. Die Genauigkeit des integrierten GPS ist gut und dürfte die Anforderungen der meisten Sportler mehr als erfüllen.

Fitbit Charge 4 im Vergleich zum Inspire HR

Ähnlich wie beim Inspire HR ist der Herzfrequenzsensor des Charge 4 auf die Messung im Alltag optimiert. Beim Sport dürfte der Charge 4 etwas genauere Werte liefern, vor allem beim dynamischen Laufen mit häufigem Tempowechsel. Beim Radfahren hingegen tun sich viele Fitness-Tracker schwer, die Herzfrequenz akkurat zu ermitteln. Das triff auch den Charge 4 zu, wie DC Rainmaker in seinem Review gezeigt hat. Leistungsorientierte Radfahrer setzen jedoch ohnehin bevorzugt auf einen Radcomputer mit zusätzlichem Herzfrequenzsensor.

Im Vergleich zum Inspire HR verfügt der Charge 4 über einige zusätzliche Funktionen. So gibt es bei der Schlafanalyse eine Aufzeichnung der voraussichtlichen Sauerstoffabweichung. Kommt es hier zu Auffälligkeiten, kann die Sauerstoffversorgung im Schlaf beeinträchtigt sein. Entsprechende Hinweise sollte man mit dem Arzt abklären. Als zukünftes Update ist die Funktion Smart Wake angekündigt. Hier wählt der Fitbit automatisch den günstigsten Zeitpunkt zum Aufwecken innerhalb eines 30 Minuten Fensters. Das Aufwachen aus dem Tiefschlaf soll so vermieden werden.

Ansonsten kommt der Charge 4 mit NFC für kontaktloses bezahlen mit Fitbit Pay. Zumindest in Deutschland ist die Liste der kooperierenden Banken bisher noch ausbaufähig. Weitere dem Charge 4 vorbehaltenen Features sind Quick Replies, zur raschen Beantwortung von Kurznachrichten und die Möglichkeit, Spotify auf einem verbundenen Smartphone fernzusteuern. Gegenüber dem Inspire HR hat der Charge 4 also eine ganze Reihe an zusätzlichen Funktionen. Insbesondere das integrierte GPS ist in dieser Preisklasse einzigartig und dürfte die neuste Auflage des Charge zu einem der beliebtesten Fitness-Tracker machen.

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Fitbit Versa 2

Die Versa 2 ist Fitbits modernste Smartwatch und macht sowohl beim Sport wie auch im vernetzten Alltag eine gute Figur. Wie der Charge 4 kommt auch die Versa 2 mit einem optischen Sensor zur Herzfrequenzmessung, automatischem Tracking und vielen manuellen Sportprogrammen. Wer seinen Sport nicht nur aufzeichnen möchte, sondern auch währenddessen seine Werte im Blick behalten möchte, freut sich über das große Amoled Display der Versa. Auf diesem lassen sich Werte wie Puls, zurückgelegte Strecke und Geschwindigkeit beim Laufen, Radfahren oder anderen Aktivitäten leichter ablesen, insbesondere auch mehrere Werte auf einen Blick. Auf ein integriertes GPS wie beim Charge 4 verzichtet die Versa 2. Um die Strecke aufzeichnen zu können, muss man das verbundene Smartphone mitnehmen. Ansonsten die Fitness- und Gesundheitsfunktionen identisch. Die Versa 2 bietet eine detaillierte Schlafanalyse, die smarte Weckfunktion und zählt die gestiegenen Stockwerke. Alleinstellungsmerkmal ist das integrierte Mikrofon mit Alexa und der Möglichkeit, Textnachrichten per Sprachdiktat zu beantworten.

Fitbit Versa als Fitness-Coach

Mit an Board ist auch Fitbit Coach, die Coaching-Lösung von Fitbit, welche auch als separate Smartphone-App verfügbar ist. Fitbit Coach umfasst verschiedene Workouts mit Körpergewichtsübungen und Audio Guides zum Gehen und Laufen. Einige der Programme sind gratis verfügbar. Fans benötigen ein Abo um auf alle Inhalte zugreifen zu können. Dabei wird die Ausführung der Übungen auf dem Display von einem Avatar gezeigt – hat man diese verstanden darf man selbst loslegen und der virtuelle Coach zählt einen durch die Wiederholungen und motiviert, dranzubleiben. Für erfahrene Sportler mit eigenem Trainingsplan ist die Funktion vermutlich weniger relevant aber gerade als Einstieg in das Fitnesstraining können die Übungen eine praktische Unterstützung sein.

Smartwatch-Funktionen der Fitbit Versa 2

Als Smartwatch beherrscht die Versa die gängigen Funktionen wie die Anzeige von Benachrichtigungen, Anrufen und die Steuerung der Musik auf dem verbundenen Smartphone. Musik auf der Versa2 speichern und abspielen geht lediglich mit dem Streaming-Anbieter Deezer. Für Spotify Premium-Nutzer gibt es eine App, welche die Wiedergabe auf dem Smartphone steuert und den Zugriff auf Playlists und die eigene Musiksammlung ermöglicht. Läuft die Musik von einer anderen Smartphone App wie Apple Music oder Tidal, ermöglicht ein Control-Panel der Versa 2 die Steuerung der Grundfunktionen Play/Pause, nächster/vorheriger Titel sowie der Lautstärke. Ebenfalls an Board ist Fitbit Pay, mit der in Deutschland noch recht überschaubaren Auswahl kooperierender Banken.

Ansonsten lässt sich die Versa 2 mit Apps im Funktionsumfang erweitern. Im Angebot finden sich Apps bekannter Marken wie Strava und TRX sowie zahlreiche Apps unabhängiger Entwickler. Insgesamt ist das Angebot noch ausbaufähig und kann nicht mit dem App-Store einer Apple Watch mithalten. Auch bei den Ziffernblättern, der Darstellung von Benachrichtigungen und vielen anderen smarten Funktionen, haben andere Smartwatches die Nase vorn. Die Versa punktet dagegen mit ihrer langen Akkulaufzeit von bis zu 6 Tagen, der einfachen Bedienbarkeit und dem vergleichsweise günstigen Preis. Damit ist sie ideal für Nutzer, die sich vor allem für das Tracking von Bewegung und Schlaf interessieren und ein großes Display und einfache vernetzte Funktionen zu schätzen wissen.

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Fitbit Versa Lite

Die Versa Lite ist Fitbits Einsteiger-Smartwatch, die auf einige Features der Versa 2 verzichtet. Technisch basiert die Lite-Version basiert auf der 1. Generation der Versa, deren Display und Prozessor bei der 2. Generation verbessert wurden. Im Vergleich zur Versa 2 verzichtet die Versa Lite auf den Höhenmesser für die Bestimmung der gestiegenen Stockwerke. Ebenso nicht dabei ist das Mikrofon, welches Anfragen an Alexa und die Beantwortung von Kurnachrichten per Spracheingabe ermöglicht. Außerdem fehlt der Versa Lite die Spotify-Steuerung und Fitbit Pay.

Die essenziellen Funktionen für ambitionierte Freizeitathleten hingegen sind alle enthalten. Lediglich die Darstellung von Übungen des Fitbit Coach sind bei der Versa Lite nicht möglich. Viele Nutzer dürften auf die zusätzlichen Features der Versa 2 leicht verzichten können wohingegen Nutzer mit sehr hohen Anforderungen an die smarten Features auch mit Fitbits anderen Smartwatches kaum zufriedenzustellen sein dürften. Die Versa Lite hingegen konzentriert sich auf die wesentlichen Fitness- und Smartwatch Features. Wer ohne Sprachassistent und Fitbit Pay klarkommt, erhält mit der Versa Lite eine gute und günstige Fitness-Smartwatch.

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Fitbit Ionic

Die Ionic ist Fitbits Premium Smartwatch, welches sich durch ihr hochwertiges Design und das integrierte GPS abhebt. Sie besitzt alle Fitness- und Gesundheitsfunktionen der anderen Modelle und lässt sich mit Apps erweitern. Die aktuell erhältliche erste Generation des Ionic verzichtet auf das Mikofon für Alexa und die Eingabe von Nachrichten. Das Display der Ionic erlaubt keinen Dauerbetrieb und schaltet sich je nach Einstellung nur bei Betätigung oder Drehen des Handgelenks ein. Dies ermöglicht die vergleichsweise lange Batterielaufzeit von bis zu vier Tagen. Abgesehen von diesen Unterschieden verfügt die Ionic über alle smarten Funktionen der Versa 2 wie Fitbit Pay und Spotify Steuerung.

Der größte Vorteil des Ionic ist das integrierte GPS, welches ermöglicht die Strecke aufzuzeichnen, ohne das Smartphone mitzuführen. Schade nur, dass es praktisch kaum möglich ist, Musik und Podcasts mit der Ionic zu hören. Fitbit unterstützt bisher nur das Speichern eigener Musik und den Streaming-Anbieter Deezer. Ein Speichern von Spotify-Songs, wie bei Garmin und Samsung ist leider nicht möglich. Ebenfalls nicht an Board ist eine Navigationsapps, wie einen beim Laufen oder Radfahren den Weg weist, wenn man neue Strecken erobern möchte. Manche Fitness-Enthusiasten dürften sich aufgrund dieser Einschränkungen nur schwer von der Ionic überzeugen lassen.

Wer Smartwatch-Features auf höchstem Niveau erwartet, sollte sich bei Firmen wie Apple oder Samsung umsehen. Die Apple Watch 3 ist für einen geringen Mehrpreis erhältlich. Funktionsumfang, Integration mit dem Smartphone und die Auswahl an Apps, machen die Apple Watch zur besten und beliebtesten Smartwatch, die nur mit iPhones kompatibel ist. Wer jedoch ohne Musik und Navigation auskommt und gerne im Fitbit-Universum bleibt, erhält mit der Ionic die sportlichste Smartwatch der Amerikaner. Ein Vorteil der Ionic gegenüber der Apple Watch ist die lange Batterielaufzeit von bis zu 4 Tagen. Das ist genügend Ausdauer um Nachts den Schlaf zu tracken. Ein Feature, das aktuelle Generationen der Apple Watch überhaupt nicht beherrschen. Zu Bedenken ist, dass die Ionic schon seit fast 3 Jahren auf dem Markt ist. Daher scheint ein Modellwechsel in den kommenden Monaten nicht unwahrscheinlich.

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Alternativen zu Fitbit Fitness-Trackern und Smartwatches

Als Pionier im Bereich der Bewegungsmessung hat Fitbit ein starkes Sortiment, dessen Produkte ideal für die Bedürfnisse einer breiten Zielgruppe abgestimmt sind. Dennoch gibt es Alternativen im unteren Preissegment, für ambitionierte Sportler und bei Smartwatches, die für manche Leser die bessere Wahl sein können. Im Einstiegsbereich sind dass die günstigen Fitness-Tracker von Xiaomi*, die bei der Qualität von Gerät und App kleine Abstriche machen, dafür aber zum Schnäppchenpreis erhältlich sind.

Für Sportlern gib es je nach Ambition und Disziplin, Alternativen die eine genauere Messung und Auswertung ermöglichen und auch für sehr ausdauernde Aktivitäten konzipiert sind. Triathleten benötigen ein Gerät mit langer Batterielaufzeit im GPS Betrieb und werden bei Firmen wie Garmin* oder Polar* fündig. Leistungsorientierte Radfahrer verwenden meist Fahrradsensoren für Geschwindigkeit und Trittfrequenz sowie einen Fahrradcomputer, die eine genauere Messung der Geschwindigkeit und anderer Werte ermöglichen. Zur Messung der Herzfrequenz sind beim Radfahren klassische Brustgurte immer noch beliebt, da die optischen Sensoren der Fitness Tracker und Smartwatches beim Radfahren häufig Schwierigkeiten haben.

Fitbits Smartwatches bieten die wichtigsten smarten Funktionen und haben ihre Stärke bei der langen Batterielaufzeit und dem guten Fitness- und Gesundheits-Tracking. Bei der Auswahl an Apps, der Integration mit dem Smartphone und der Nutzererfahrung muss ich Fitbit Firmen wie Apple* und Samsung* jedoch klar geschlagen geben. Wer hier das Maximum erwartet, sollte sich also bei anderen Herstellern umsehen. Für alle die ihre Bewegung und ihren Schlaf aufzeichnen wollen, und Motivation und Anleitung für ihre sportlichen Aktivitäten suchen, sind Fitbits Geräte absolut empfehlenswert.

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6 Comments

  1. Kalwies

    Reply

    Hallo Florian,

    vielen Dank für diese tolle Übersicht.

    Ich überlege schon einige Zeit, womit ich meinen Charge HR, den leider das Zeitliche gesegnet hat, ersetzen soll und dank Deines Artikels, habe ich mich jetzt entschieden, mir die Blaze zu holen.

    Eine Frage nur: Hast Du die Sporttracking-Funktion mal mit einem reinen Sporttracker wie dem Gymwatch StrenX verglichen?

    Das wäre noch sehr interessant.

    • Florian Schumacher
      Florian Schumacher

      Reply

      Hallo Kalwies, freut mich dass ich Dir mit dem Artikel weiterhelfen konnte. Das Sport-Tracking bei Fitbit-Geräten liefert allgemein Grundparameter wie Dauer, Puls, Kalorienverbrauch, bei Ausdauersportarten auch Stecke und Geschwindigkeit. Blaze und Ionic bieten zusätzlich das Personal Coaching Feature wobei es sich vor allem um geführte Bodyweight Workouts und Laufpläne handelt die vor allem für Einsteiger interessant sind. Gymwatch StrenX und andere Geräte richten sich dagegen an ambitionierte Kraftsportler und erlauben das Tracking verschiedenster Übungen, auch mit Gewichten und Geräten. Ich habe in diesem Bereich das Atlas Armband getestet, welches die Wiederholungszahl bei einer vorab selbst festgelegten Auswahl an Übungen automatisch erkennt, wobei auch das bewegte Gewicht eingegeben werden kann. Hier geht es also um intensivere Workouts und die Möglichkeit, seinen Fortschritt für die unterschiedlichen Übungen nachzuvollziehen. Außerdem gibts natürlich auch vordefinierte Trainingspläne und Anleitungen für die einzelnen Übungen. Ähnlich schätze ich auch das StrenX von Gymwatch ein. Im Unterschied zu den Armbändern von Fitbit und Atlas verzichtet das auf einen Pulssensor und ist primär für den Einsatz während des Trainings gedacht. Dabei misst es nicht nur die Anzahl der Wiederholungen bei Übungen sondern auch den Bewegungsablauf mit für ambitonierte Sportler interessante Metriken wie Geschwindigkeit und “Range of Motion”. Damit eignen sich die Geräte eher für erfahrene und ambitioniere Kraftsportler die ihre Workouts gerne protokollieren möchten, wohingegen das Personal Coaching von Fitbit eher für Einsteiger konzipierst ist, die angeleitet und motiviert werden wollen.

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