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Quantified Self Deutschland wird erwachsen

Seit bald zwei Jahren engagiere ich mich für die Quantified Self Bewegung und habe hierdurch viele interessante Menschen und Themen kennengelernt. Auch wenn unsere Aktivitäten von Seiten der Medien zu Beginn mit Skepsis betrachtet wurden und ehemalige Pharma-Lobbyisten gezielt Fehlinformationen verbreitet haben, hat sich die Situation zunehmend zum Positiven geändert – und dass die Presse mehr gefallen daran findet, über selbst-vermessende Freaks zu berichten als das Phänomen „Selbsterkenntnis durch Zahlen“ sachlich zu betrachten, ist zugleich schade aber auch verständlich.

Quantified Self Meetup in Berlin
Eines der ersten Quanrtified Self Meetups in der Berliner c-base

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Interview mit Peter Ohnemus, CEO QUENTIQ

Kaum ein Thema im Zusammenhang mit Quantified Self hat für soviel Debatten gesorgt wie die Vermutung dass Krankenkassen gesündere Menschen zukünftig finanziell bevorteilen könnten. Das solche Veränderungen realistisch sind beweist das Schweizer Unternehmen Quentiq, welches mit seiner Gesundheitsplattform bei Krankenkassen gezielt für eine solche Strategie wirbt. Wie eine solche Veränderung im Gesundheitssystem aussehen könnte, habe ich Peter Ohnemus, CEO von QUENTIQ, auf dem ISPO Healthstyle gefragt.

Hallo Herr Ohnemus. Was bietet Ihr Unternehmen QUENTIQ seinen Kunden?

QUENTIQ hat den Health Score entwickelt, ein wissenschaftliches Verfahren mit welchem wir die Gesundheit eines Menschen beurteilen können. Dieser Health Score berücksichtigt die aktuelle gesundheitliche Verfassung eines Menschen aber auch wie er sich fühlt und wie er sich im Bezug auf seine Gesundheit verhält. QUENTIQ möchte mit dem Health Score einen weltweiten Standard schaffen der es ermöglicht, die gesundheitliche Verfassung von Menschen zu vergleichen. Damit möchten wir Menschen helfen, gesünder zu werden und die Gesellschaft vor einer Kostenexplosion durch zunehmende chronische Erkrankungen bewahren.

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Nike Fuelband – Fitness als Fashion-Statement

Das Nike Fuelband ist ein Lifestyle Gadget und Fitness Armband zugleich, welches zu einem aktiven Lebensstil motivieren soll. Als Armband getragen registriert es die Bewegungen seines Nutzers und signalisiert diesem wie aktiv er ist. Technisch betrachtet ist das FuelBand ein moderner Schrittzähler welcher durch Beschleunings-sensoren Bewegungen wie Laufen, Gehen oder Springen erfasst und in NikeFuel, eine neutrale Einheit, umrechnet. Bei dem Konzept des Produkts steht dabei nicht die möglichst genaue Messung der Anzahl der Schritte im Vordergrund, vielmehr hilft das FuelBand einen Überblick über die die körperliche Aktivität zu erlangen und nutzt verschiedene Spielmechaniken um zu einem aktiven Lebensstil zu motivieren.
nike fuelband

Nikes Fuelband motiviert mit direktem Feedback

Das Fuelband ist mit einer LED-Zeile ausgestattet welche

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Self-Tracking – Mit Bewusstsein zum Ziel

Egal ob Du Dich im Sport, Beruf, in der Gesundheit oder in Deinen Beziehungen verbessern möchtest, meistens erreichst Du bessere Resultate, wenn Du Dein Ziel analysierst und systematisch angehst. Self-Tracking ist einen Methode, Daten über sich selbst zu sammeln um die eigenen Situation besser einschätzen zu können und Veränderungen nachvollziehen zu können. Dabei geht es zugleich um ein gesteigertes Bewusstsein wie auch um die Motivation, die eigenen Zeile zu erreichen. Während der letzten vier Jahre habe ich Self-Tracking in allen Lebensbereichen eingesetzt und dadurch mein Leben verändert. Wie auch Du davon profitieren kannst, werde ich Dir in meiner Artikel Reihe Self-Tracking Guide verraten. Dabei schauen wir uns Themen wie Gesundheit, Ernährung, Schlaf Intelligenz und Finanzen an und werden die wichtigsten Tools kennenlernen, die Du brauchst um Dein Leben zu meistern. Los geht es heute mit einer Einführung in das Thema Self-Tracking. In den nächsten Wochen kommen dann die Artikel zu Bewegung, Schlaf und Ernährung.

Self-Tracking, Selbsterkenntnis und Selbstmotivation

Das wesentliche Merkmal von Self-Tracking ist die bewusste

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Die Wearable Technologies Europe Conference 2013 kommt

360 Auge
Quelle: Wearable Technologies

Am 4. Februar findet die Wearable Technologies Europe Conference 2013 statt. Nachdem ich in den vergangenen Monaten viele der aktuell verfügbaren Biosensoren getestet habe, freue ich mich bei der Fachveranstaltung in München wieder Einblicke in die neuesten Technologie-Trends im Bereich Wearables zu erhalten und internationale Vertreter einiger der innovativsten Firmen kennenzulernen. Der Fokus der Konferenz liegt auf Technologien in den Bereichen Sport, Gesundheit, Lifestyle und Zukunftstrends, wodurch ein breiter Überblick geschaffen wird. Ähnlich wie bei den Quantified Self Konferenzen und zu meiner großen Freude, befindet sich die Wearable Technologies Konferenz inhaltlich nah am Menschen, wobei die Zielgruppe im Gegensatz zum QS Netzwerk eine reine B2B Ausrichtung aufweist und weit über die Nutzung persönlicher Daten hinausreicht. Insbesondere freue ich mich auf die Speaker von Fitbit, vom Virtual- und Augmented Reality Pionier Vuzix sowie die Speaker zu den Programmpunkten „WT for all senses“ und „technology for tomorrow“. Die Wearable Technologies Conference richtet sich an Forscher, Innovatoren, Entscheider und Journalisten. Einen Bericht über die Wearable Technologies Conference im Jahr 2012 finden Sie hier.

Hinweis: ich bin für diverse Projekte und Startups aus dem Portfolio der Wearable Technologies AG tätig

Philips AirFloss – Die Revolution der Zahnpflege

Nach einem extrem negativen Erlebnis mit dem Philips Kundenservice habe ich mir vor einigen Jahren vorgenommen, nie wieder ein Produkt des Konzerns zu kaufen. Da sich Philipps zwischenzeitlich jedoch als Hersteller von hoch-innovativen Wellness-Produkten wie Massagegeräten oder Lichttherapie-Lampen hervorgetan hat, bin ich von diesem Vorhaben schon bald wieder abgekommen. Philips AirFloss ist die neueste Lifestyle-Innovation des holländischen Konzerns – auch wenn das Gerät vermutlich kaum digitale Bauteile enthält und keine Daten sammelt möchte ich die kleine Revolution für das Badezimmer hier vorstellen.

Philips AirFloss ist die Revolution der Zahnpflege

Das AirFloss ist ein Gerät zur Reinigung der Zahnzwischenräume und damit optimal für

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Fitbit Aria – Motivierende High Tech fürs Badezimmer

Die Körperwaage Fitbit Aria ist ideal für Self-Tracker und ähnelt damit Whithings WiFi Bodyscale über die ich in einem früheren Artikel berichtet habe. Die Waage hat eine integrierte W-Lan Verbindung über welche die Daten direkt auf den Server des Herstellers geladen werden, sodass sie auf dem zugehörigen Online-Profil oder oder auch in der Smartphone App betrachtet werden können. So kann man seine Gewichtshistorie komfortabel in einer Datenbank sammeln und diese ggf. mit den Apps und Schrittzählern des Herstellers mit weiteren Daten zu seiner Aktivität oder Ernährung anreichern.
Fitbit Aria - Schwarz Weiß

Fitbit Aria ist ein stylishes Gadget fürs Badezimmer

Fitbits Aria besticht durch

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Fitbit Zip – Ein Schrittzähler mit Bewegungsfreiheit

Ein gutes Jahr nach dem letzten Update seines Schrittzählers hat Fitbit zwei neue Produkte vorgestellt – den Zip und den One. Der Zip ist dabei als Einstiegsmodell mit geringerem Funktionsumfang konzipiert und bringt dennoch einen entscheidenden Vorteil – das Gerät läuft mit einer Batterie ein halbes Jahr und muss nicht aufgeladen werden. Abgesehen davon verhält sich der Zip ähnlich wie das bisherige Modell Fitbit Ultra, nur dass er keine Stockwerke zählt und nicht zur Schlafmessung eingesetzt werden kann. Als zusätzliche Funktion hat Fitbit die Datenübertragung zum Smartphone über den neuen Bluetooth 4.0 Standard integriert, welcher eine energiesparende Synchronisierung der Daten ermöglicht (aktuell nur iPhone 4S und 5) .
Fitbit Zip

Der Fitbit Zip ist ein echtes Lifestyle Gadget

Der Zip hat eine ovale Form und ist in verschiedenen Farben erhältlich. Design und Material sind von hoher Anmutung sodass hier der Eindruck eines echten Lifestyle Gadgets entsteht. Auch sonst macht der kleine Sensor einen durchdachten Eindruck – je nach Vorliebe kann man das Gerät in die Hosentasche stecken oder mit der mitgelieferten Gummihülle am Hosenbund, Büstenhalter oder einer Halskette befestigen. Durch Tippen auf das Gehäuse wird das Display des Zips aktiviert und die Anzeige der aktuellen Schrittezahl oder der Uhrzeit aufgerufen. Weitere Informationen liefert die iPhone App, mit welcher die aktuelle Anzahl an Schritten, die verbrauchten Kalorien und die eigene Aktivität im Vergleich zu den Freunden angezeigt werden kann. Ebenso lassen sich gegessene Nahrungsmittel mit der App protokollieren, wodurch man einen Überblick über die zu sich genommenen Kalorien erhält. Noch detailliertere Informationen liefert das Online-Profil, wobei neben der Anzahl der Schritte auch ein Aktivitätsindex und ein Aktivitäts-Profil über den Tagesablauf eingesehen werden können. Dieses Online Profil bietet darüber hinaus die Möglichkeit diverse Gesundheitswerte wie z.B. Blutdruck und Blutzucker aufzuzeichnen, wodurch man sich bei Bedarf eine persönliche Gesundheitsakte erstellen kann.
Fitbit Zip white

Der Fitbit Zip ist eine gelungene Neuentwicklung

Fitbits neues Tracker besticht durch seine kompakte Bauform, die komfortable Datenübertragung mit Bluetooth 4.0 und den praktischen Betrieb ohne das Gerät aufladen zu müssen. App und Onlineplattform ermöglichen ein umfangreiche Analyse und eine individuelle Ergänzung der Aktivitätsdaten. Dieses Funktionsspektrum, das tolle Design und der Preis von 59,90 € machen den Zip zu einer klaren Kaufempfehlung für alle Einsteiger und fortgeschrittene Zugleich. Lediglich wer seinen Schlafverhalten aufzeichnen möchte, sollte sich den Fitbit One ansehen, über welchen ich ebenfalls berichtet habe. Den Zip beim Amazon gibts hier.

Neben dem Fitbit Zip habe ich mittlerweile über 15 weitere Aktivitäts-Tracker getestet. Die  Vor- und Nachteile der gängigsten Modelle findet Ihr im Activity-Tracker Überblick.