Withings WS 30 – Weight-watching 2.0

Withings, der Erfinder der WiFi-Waage hat ein neues Modell vorgestellt. Dieses richtet sich an Einsteiger und ist einfach zu bedienen.

Gut zwei Jahre nach Vorstellung der WiFi Body Scale hat Withings eine zusätzliche Variante der beliebten Self-Tracking Waage eingeführt. Dieses neue Einsteiger-Gerät unterscheidet sich vom Top-Modell insbesondere im Funktionsumfang und Einrichtungs-Prozess. Gemeinsam hat die neue WS 30 mit Withings‘ WiFi Body Scale und auch Fitbit’s Aria den Upload der gemessenen Daten über eine integrierte W-Lan Verbindung. Hierzu muss die Waage bei Inbetriebnahme mit dem WiFi Router verbunden werden, was bei der WS 30 im Vergleich zu Withings älterem Modell einfacher geworden ist. Die Waage wird per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden – mit Withings Health Companion App lassen sich die Einstellungen des W-Lans dann einfach übergeben und die Waage ist betriebsbereit.
Withings WS 30 mit App

Synchronisation über WiFi und Bluetooth in ein ansprechendes Gehäuse verpackt

Neu und erstmalig in einer WiFi-Waage integriert ist eine Bluetooth Schnittstelle, sodass die WS 30 auch mobil mit dem Smartphone verbunden werden kann um die Daten zu synchronisieren. Diese Verbindung kann natürlich auch genutzt werden, wenn keine WiFi Netz in der Wohnung vorhanden ist. Das Gehäuse der WS 30 ist ähnlich aufgebaut wie das von Withings‘ WiFi Body Scale. Im Gegensatz zum Top-Modell fehlt die runde Metalleinlassung  und die abgedunkelten Streifen in der Glasplatte, was zu einem schlichteren Design der WS 30 führt. Im Vergleich zu Fitbits Aria besitzen Withings Modelle übrigens eine wesentlich größere Grundfläche auf – schön wenn man Platz im Bad hat, andernfalls ist die Lösung von Fitbit praktischer.
Withings WS 30

Withings‘ WS 30 verzichtet auf die Messung des Körperfetts

Der wohl wichtigste Unterschied zwischen der WS 30 sowie Withings WiFi Body Scale und Fitbits Aria ist, dass die WS 30 keine Messung des Körperfetts durchführt. Die in die beiden anderen Geräte integrierte Messung des Körperfetts über den elektrischen Widerstand in den Beinen ist ein ungenaues Verfahren mit hohem Messfehler, sodass die Ergebnisse nur von begrenzter Aussagekraft sind. Der Verzicht auf das unpräzise Messverfahren in dem neuen Modell stellt demnach einen geringeren Nachteil dar, als dies auf den ersten Blick erscheinen mag. Nutzer die sich ernsthaft für die Zusammensetzung ihres Körpers (Body Composition) interessieren, sollte ohnehin alternative Messmethoden in Betracht ziehen, worüber Sie in einem zukünftigen Artikel mehr erfahren werden. Gibt man in die zur Waage gehörende Software seine Körpergröße ein, ermittelt die WS 30 den Body Mass Index (BMI) welcher mit eingeschränkter Aussagekraft angibt, wie schlank oder übergewichtig man ist. Die Hauptaufgabe, das Anlegen einer Datenbank für das Körpergewicht erledigt die WS 30 dafür optimal – die Daten aus dem persönlichen Withings Account lassen sich an andere Dienste übergeben und auch ein Download der eigenen Daten ist möglich.
Withings WS 30 mit Seitenansicht

Withings WS 30 – ein Fazit

Mit ihrem Funktionsumfang eignet sich die WS 30 insbesondere für alle die Wert auf eine einfache Einrichtung und die (mobile) Synchronisation über Bluetooth legen. Wer diese Features nicht benötigt sollte sich auch Withings‘ WiFi Body Scale ansehen. Für einen geringen Mehrpreis erhält man ein noch eleganteres Produkt und die, mit Vorsicht zu genießende Messung des Körperfetts.

Die Withings WS 30 Körperwaage gibt es hier bei Amazon
Die neue Top-Waage von Withings namens „Smart Body Analyzer“, die neben dem Gewicht auch das Körperfett, den Puls und die Luftqualität im Raum aufzeichnet gibt es hier bei Amazon. Neben den Geräten von Withings habe ich auch vier weitere vernetzte Waagen getestet. Diese findest Du hier im Überblick.

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